EVENTS & KULTUR erscheint einmal monatlich mit Kulturnews und aktuellen Infos aus den Genres Musik, Bildende Kunst, Fotografie, Film, Kulturgeschichte, Theater, Musiktheater, Tanz, Literatur sowie Design und interkulturelle Bildung. Wir arbeiten in den Bereichen Pressearbeit, Marketing, Konzepte und Projektmanagement, Redaktion und Content. Wir bieten Presse- & Bildmaterial für Journalisten.

www.artefakt-berlin.de
mail@artefakt-berlin.de


Twitter

Facebook
 
Instagram

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Fast schon wieder Halbzeit im Jahr 2019. Genau rechtzeitig, um einen kleinen Relaunch unserer Seite anzuzeigen, um den Mai zu feiern, eine Vielzahl von Ausstellungen zu empfehlen und um über Politik zu reden. Noch vor der Europawahl lädt das Körber History Forum nach Berlin und diskutiert auf internationaler Ebene große Fragen unserer Zeit und mahnt, aus der Geschichte zu lernen. Von der Geschichte vergessen, nämlich der Kunstgeschichte sind viele Künstlerinnen zu unrecht. Dies beweist eine Schau in Ingelheim und ein Projekt in der Metropolenregion Rhein Neckar. In der Geschichte umstritten ist Hermann Nitsch, dabei zeigt er, dass Provokation, Grenzüberschreitung und Kunst eng miteinander zu tun haben. Verborgen, nicht jedoch vergessen ist das kleine Museum in Charlottenburg, welches abermals eine auf Dialog hin ausgerichtete Ausstellung präsentiert und nicht zuletzt bleibt unvergessen die Pressefotografin Anja Niedringhaus, der eine Ausstellung in Köln gewidmet ist. Und wie immer: an Bach kommen wir nicht vorbei. Er bleibt uns erhalten, zu sehen in Berlin und in Eisenach.

 
 
 
 
In eigener Sache gebloggt
Gewächse der Seele
Vergessene Moderne
Körber History Forum
ART…ESSENZ 2019 - Bewerbung
Hermann Nitsch
Künstlerinnen im Dialog
Anja Niedringhaus
Bachhaus Eisenach
 
 
 
 
 
 
 
 
 
In eigener Sache gebloggt
 
 
 
 

Yep, wir bloggen. Ein wenig, im Rückblick und künftig auch in Vorschau. Vielleicht auch mehr.

Schaut einfach mal rein und lasst zusammen mit uns das vergangene und das bisherige Jahr 2019 Revue passieren. Wir bleiben dran und halten Euch auf dem Laufenden.

Viel Vergnügen!

 
 
 
 
Das Blog
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gewächse der Seele
 
 
 
 
Georgiana Houghton The Risen Lord, 1864 Wasserfarbe und Gouache auf Papier auf Holz aufgezogen Victorian Spiritualists‘ Union inc., Melbourne, Australia
 
 
 
 

Mit Ausstellungen, Installationen sowie Performance-, Tanz- und Theaterproduktionen werden die künstlerischen Erscheinungsformen des Pflanzlichen in der Outsider Art dargestellt. Unter Outsider Art versteht man Kunst, die von Menschen mit psychischer Erkrankung oder als Teil einer spirituellen Praxis entstand.

Das Ausstellungskapitel in Ludwigshafen zeigt im Wilhelm-Hack-Museum erstmals eine umfassende Schau, die Werke zwischen Symbolismus und Surrealismus Arbeiten gegenüberstellt, die außerhalb der anerkannten Kunstproduktion entstanden sind. Zugleich hinterfragt die historische Ausstellung die feste Abgrenzung von etablierter Kunst und Outsider Art und unterstreicht die fließenden Übergänge der Kunstproduktionen unter ganz unterschiedlichen Voraussetzungen.

Die Sammlung Prinzhorn präsentiert in ihrer Ausstellung "Bildwuchs der Krise" eine Auswahl vielfältiger Pflanzenmotive aus eigenem Bestand in Heidelberg. Neben naturalistischen Darstellungen finden sich Abstraktionen, Pflanzenschrift sowie Verquickungen von Pflanze, Mensch und Mineral.

Das Museum Haus Cajeth kombiniert unter dem Titel Primitive Kunst im 20. Jahrhundert Werke aus der eigenen Sammlung während die Galerie Alte Turnhalle sich auf die Bedeutung der Pflanze in Zeichnungen von internationalen zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern mit Beeinträchtigungen konzentriert. An beiden Orten werden zudem neue Werke aus dem italienischen Atelier dell’Errore, Reggio Emilia, zu sehen sein.

zeitraumexit zeigt verschiedene Performances zu dem Thema, etwa mit der österreichischen Choreografin und Performerin Doris Uhlich sowie eine Neuproduktion des inklusiven Berliner Theaterensemble Thikwa in Kollaboration mit dem Performer Martin Clausen. Die performative Interventionen bilden an den Ausstellungsorten ein Bindeglied für das gesamte Projekt.

 
 
 
 

Performances im Mai:

Ich lege mich zu den Pflanzen
Der Performer Walter Siegfried berichtet und singt über das Werden, Wachsen und Wuchern im Reich der Pflanzen. Der intuitive Kontakt mit Blumen, Bäumen und Kräutern nährt die Sehnsucht nach dem Einswerden mit der Natur. Das entgrenzende Eintauchen ängstigt zugleich. Man könnte sich dabei selbst verlieren.
09.05.2019, 19.30 Uhr, Wilhelm-Hack-Museum (im Rahmen der ART-Lounge), Eintritt: Pay What You Want
12.05.2019, 15.00 Uhr, Museum Haus Cajeth, Eintritt: Museumseintritt

Die Butterblumen des Guten - eine ekstatische Seance
Was wäre, wenn ich meine Feinde an eine fleischfressende Pflanze verfüttern könnte? Und wenn sie verfüttert sind, frisst dann die Pflanze mich, oder ich sie? Das Theater Thikwa nähert sich den Pflanzen auf einer persönlichen Ebene, in einer Séance. Natürlich auch mit der dringend erlaubten Frage, ob Pflanzenanalogien heute nicht eher nervtötend sind. Die Performer*innen kehren ihr Innerstes nach außen. Prosaisches wechselt mit Magischem, Versuche des Unmöglichen mit dem matter of fact.
Eine „mix-abled“ Produktion von zeitraumexit mit Theater Thikwa
Eintritt: 3 / 8 / 15 / 25 Euro (Solidarisches Preissystem)
11.05.2019, 20.00 Uhr, Eintanzhaus
12.05.2019, 20.00 Uhr, Eintanzhaus

Gewächse der Seele 
Pflanzenfantasien zwischen Symbolismus und Outsider Art
31. März bis 4. August 2019
Wilhelm-Hack-Museum, Berliner Straße 23, 67059 Ludwigshafen am Rhein
Sammlung Prinzhorn, Universitätsklinikum Heidelberg, Voßstraße 2, 69115 Heidelberg
Museum Haus Cajeth, Haspelgasse 12, 69117 Heidelberg
Galerie Alte Turnhalle, Lebenshilfe e.V., Dr.-Kaufmann-Straße 4, 67098 Bad Dürkheim
zeitraumexit, Hafenstraße 68, 68159 Mannheim

 
 
 
 
Medienseite Gewächse der Seele
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Vergessene Moderne
 
 
 
 
T. Lux Feininger (1910-2011) Skippers daughter, 1932 Öl auf Leinwand Privatbesitz © T.Lux Feininger-Estate
 
 
 
 

Die Internationalen Tage Ingelheim möchten 2019 an Künstlerinnen und Künstler der „Vergessenen Moderne“ erinnern und so auch neue, bislang weitgehend unbekannte Facetten in der Kunst zwischen den Weltkriegen in Deutschland aufzeigen. Das Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus präsentiert 2019 Positionen der Klassischen Moderne aus Deutschland, die es zu entdecklen gilt.

Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Situation der Bildenden Kunst in Deutschland, die sich nach den großen stilistischen Umwälzungen in den 1910er Jahren während der Weimarer Republik in vielfältiger Weise entwickelt hat. Die gegenüber den Expressionisten eher jüngeren Künstlern, deren Kunst von den Nationalsozialisten ebenso als „entartet“ diffamiert wurde, gingen vielfach ins Exil oder in die innere Emigration, zerbrachen an der sie umgebenden Realität oder wurden als Juden in KZs ermordet.

Nach 1945 hatten es diese oftmals nur fragmentarisch erhaltenen Oeuvres in der Rezeption sehr schwer. Es waren nun die großen Namen des künstlerischen Aufbruchs nach der Jahrhundertwende und die Kunst der Meister am Bauhaus, die in ihrer Bedeutung an der Entstehung der modernen Kunst in Deutschland hervorgehoben wurden. Und es drängte mit dem Informel eine ganz neue, ungegenständliche Kunst in den Vordergrund, die radikal mit der Vergangenheit brach. Vor diesem Hintergrund wurde eine ganze Künstlergeneration der Moderne nahezu vergessen.

Zu der Ingelheimer Ausstellung „Vergessene Moderne“ der Internationalen Tage ist ein umfangreicher Katalog erschienen.

 
 
 
 

Rahmenprogramm im Mai:

„Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh‘ ich wieder aus.“
Lesung mit der Schauspielerin Maria Hartmann.
Jussuf Abbo, einer der wichtigen und erfolgreichen Bildhauer der Weimarer Republik, gehörte zum Freundeskreis der Dichterin Else Lasker-Schüler. Im Osmanischen Reich geboren und viele Jahre in Berlin wirkend, musste er vor den Nationalsozialisten fliehen. Wie bei vielen seiner Leidensgenossen zerstörte das Exil seine künstlerische Existenz.
Anmeldung erforderlich – maximal 25 Personen, 12,- Euro
10.05.2019, 19.00 Uhr

Kuratoren-Führung mit Dr. Ulrich Luckhardt
Anschließend Umtrunk und Gedankenaustausch
Anmeldung erforderlich – maximal 25 Personen, 12,- Euro (inkl. Umtrunk)
14.05.2019, 19.00 Uhr

„… es wird schon wieder alles gut…“ Portrait der Malerin Elfriede Lohse-Wächtler (1899 – 1940)
Ein Film von Heide Blum, 2005.
Als Künstlerin schuf Elfriede Lohse-Wächtler, ausgehend von ihrem eigenen unsteten Leben, ein ungewöhnliches Werk, das die Zerrissenheit ihrer Persönlichkeit zeigt. Unterbrochen von Aufenthalten in psychiatrischen Einrichtungen entstanden großformatige Pastelle voller Radikalität, die ein neues Frauenbild dokumentieren.
Einführung sowie Kurzführung zu den Werken der Künstlerin mit Dr. Thomas Röske, Leiter der Sammlung Prinzhorn der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg.
Anmeldung erforderlich – maximal 25 Personen, 12,- Euro
28.05.2019, 19.00 Uhr

Vergessene Moderne
Kunst in Deutschland zwischen den Weltkriegen
14. April bis 23. Juni 2019
Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus
François-Lachenal-Platz 1, 55218 Ingelheim am Rhein

 
 
 
 
Medienseite Vergessene Moderne
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Körber History Forum
 
 
 
 
Körber History Forum, Körber-Stiftung / David Ausserhofer
 
 
 
 

Das Körber History Forum bringt in Berlin 200 hochrangige Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Diplomatie, Zivilgesellschaft und Medien für einen konstruktiven Dialog über die aktuellen Herausforderungen der nationalen und internationalen Politik zusammen.

Zur Eröffnung des Körber History Forums am 13. Mai spricht die US-amerikanische Historikerin Mary Elise Sarotte und blickt in ihrer Auftaktrede auf die Herausforderungen in der europäischen Sicherheitspolitik. Zu Beginn des zweiten Konferenztages am 14. Mai diskutieren die US-amerikanische Historikerin und politische Kommentatorin Ruth Ben-Ghiat und der britische Politikwissenschaftler Archie Brown die Gefahren von Populismus und politischer Führung für demokratische Gesellschaften. Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, und der Historiker Eckart Conze betrachten den Friedensvertrag von Versailles und dessen Auswirkungen auf die internationale Sicherheitsordnung. Im Gespräch mit dem ehemaligen polnischen Präsidenten Bronisław Komorowski diskutiert Thomas Paulsen, Vorstand der Körber-Stiftung, die Frage nach dem Wert und den Werten Europas. Die nigerianisch-amerikanische Historikerin Nwando Achebe debattiert u.a. mit dem britischen Historiker Philip Murphy und dem kenianischen Ökonomen James Shikwati, wie ein gleichberechtigter und zukunftsgerichteter Dialog erreicht werden kann.

Mit der Podiumsdiskussion »Die Macht der Manipulation« findet das Körber History Forum 2019 seinen Abschluss. Die US-amerikanische Historikerin Anne Applebaum debattiert mit dem US-amerikanischen Philosophen Jason Stanley, der britischen Historikerin Jo Fox und dem deutschen Politikberater Markus Engels über den Umgang mit Propaganda und »Fake News« damals wie heute.

Körber History Forum 2019
13. Mai, 18.00 Uhr / 14. Mai 2019, 9.00 - 18.30 Uhr
Humboldt Carré, Behrenstraße 42, 10117 Berlin
Konferenzsprache: Englisch, Simultanübersetzung Deutsch-Englisch

Presseakkreditierung

 
 
 
 
Medienseite Körber History Forum
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ART…ESSENZ 2019 - Bewerbung
 
 
 
 
ART…ESSENZ Sony Center am Potsdamer Platz, Foto: Renata Chueire
 
 
 
 

Es ist wieder soweit, noch können sich alle interessierten Künstler*innen für die Kunstmesse ART...ESSENZ bewerben!

Bewerbung / Application bis 17. Mai 2019

Die Open-Air-Messe präsentiert aktuelle Werke zeitgenössischer Kunst im Sony Center am Potsdamer Platz. Wichtige Eckpunkte sind die limitierte Anzahl der Aussteller und die jährliche ART...ESSENZ Edition, für die jede*r Künstler*in eine Arbeit auswählt und exklusiv vor Ort zusammen mit anderen Werken verkauft.

In entspannter, sommerlich-urbaner Atmosphäre präsentiert die Berliner Künstlermesse ART…ESSENZ über 3.000 Kunstwerke unter dem Dach des Sony Center am Potsdamer Platz und zieht jeden Sommer rund 10.000 Besucher an.

ART…ESSENZ
23. bis 25. August 2019
Freitag & Samstag 14–22 Uhr, Sonntag 12–20 Uhr
Sony Center am Potsdamer Platz, 10785 Berlin
Veranstalter: Werbegemeinschaft Sony Center GbR

 
 
 
 
Medienseite ART...ESSENZ
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hermann Nitsch
 
 
 
 
Hermann Nitsch: Schüttbild mit Malhemd, 20. Malaktion, Wiener Secession Öl auf Leinwand, 200 x 300 cm 1987 © Atelier Hermann Nitsch
 
 
 
 

Die Ausstellung widmet sich dem Gesamtkunstwerk Hermann Nitsch mit all seinen Werkdisziplinen und schafft einen umfangreichen Überblick über das einzigartige Werk des Universalkünstlers, der mitunter auch mehrere Jahre in Bayern lebte. Im Zentrum der Präsentation im Erdgeschoss steht die 20. Malaktion von Hermann Nitsch, welche 1987 in der Wiener Secession realisiert wurde. Sie gilt als Nitsch Hauptwerk und besteht aus dem mit 5x20 Metern größten Schüttbild des Künstlers, einer Bodenarbeit mit 10x10 Metern, 50 großformatigen Schüttbildern, 3 Malhemden im Kreuzkasten und weiteren Applikationen. Dieser wichtige Werkkomplex ist laut Hermann Nitsch seine weltweit einzige vollständig erhaltene Malaktion und wird im Zuge dieser Ausstellung erstmals außerhalb Österreichs gezeigt.

Im Obergeschoss des Lechner Museum offenbart sich der Kosmos Nitsch in all seinen Facetten und führt die Besucher*innen in die Welt des Orgien Mysterien Theaters ein. Die raumarchitektonische Aufteilung in die Mikrokosmen der Musik, der Architektur, der Malerei, der Aktion und der Relikte des Orgien Mysterien Theaters soll dem Betrachter die interdisziplinäre und inhärente Zusammengehörigkeit dieser Bereiche aufzeigen, die letztendlich das Gesamtkunstwerk von Hermann Nitsch bilden.

HERMANN NITSCH
Das Gesamtkunstwerk des Orgien Mysterien Theaters
16. März bis 23. Juni 2019
LECHNER MUSEUM, Esplanade 9, 85049 Ingolstadt
Öffnungszeiten: Do – So, 10-17 Uhr

 
 
 
 
Medienseite Hermann Nitsch
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Künstlerinnen im Dialog
 
 
 
 
Auguste von Zitzewitz, Bildnis einer Unbekannten, 1912, Öl/Lwd, 46x38cm, © Nachlass Zitzewitz
 
 
 
 

Mit „Künstlerinnen im Dialog“ setzt DAS VERBORGENE MUSEUM sein dialogisch angelegtes Ausstellungsformat fort und zeigt zeigt Landschaften, Bildnisse und Poupée-Portraits. Zu sehen sind Werke von Künstlerinnen, die bei dem deutsch-lettischen Maler Johann Walter-Kurau lernten, der ab 1906 in Dresden und von 1917 bis 1932 in Berlin eine Malschule führte. Er war besonders beliebt bei Malerinnen, weil er sie auf dem schwierigen Weg der Professionalisierung unterstützt hat. Denn zu dieser Zeit waren Künstlerinnen noch auf den teuren privaten Unterricht angewiesen, weil der Zugang zur Kunstakademie für Frauen in Deutschland bis zur Gründung der Weimarer Republik 1919 verschlossen war.

In der Ausstellung werden Werke unter thematischen, stilistischen, zeitgeschichtlichen oder medialen Aspekten gegenübergestellt von Else Lohmann (1897-1984), Minna Köhler-Roeber (1883-1957), Ilse Heller-Lazard (1884-1934), Elisabeth von Schulz (1884-1968) und Bettina Encke von Arnim (1895-1971), sowie Gemälde von Käthe Loewenthal (1878-1942), Augusta von Zitzewitz (1880-1960), Else Hertzer (1884-1978), Martel Schwichtenberg (1896-1945) und Grethe Jürgens (1899-1981).

In visuellem Kontrast zu diesen buntfarbigen Malereien stehen die Schwarz-Weiß-Fotografien sogenannter Poupée-Portraits der aus Smolensk stammenden Malerin Marie Vassilieff (1884-1957), die in den 1920er Jahren in Paris von ihren Freunden wie u.a. von Blaise Cendrars, Matisse, Picasso, Paul Poiret, Alfred Flechtheim karikierend überzogene Figuren hergestellt hat.

KÜNSTLERINNEN IM DIALOG
Freiheit der Formen / Kühnheit der Farben
11. April bis 11. August 2019
Öffnungszeiten: Do & Fr 15 – 19 ; Sa & So 12 – 16
DAS VERBORGENE MUSEUM
Dokumentation der Kunst von Frauen e.V.,
Schlüterstraße 70, 10625 Berlin

 
 
 
 
Medienseite Das Verborgene Museum
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anja Niedringhaus
 
 
 
 
Unbekannter Taliban-Kämpfer, Kabul, Afghanistan, 15. Oktober 2012 © Anja Niedringhaus/AP
 
 
 
 

Anlässlich des 5. Todestages von Anja Niedringhaus am 4. April 2019 ehrt das Käthe Kollwitz Museum Köln die Fotografin und Pulitzer-Preisträgerin mit einer groß angelegten Einzelausstellung. Diese erste posthume Retrospektive präsentiert mit über 80 großformatigen Aufnahmen ein Gesamtwerk, das die in Afghanistan ermordete Fotografin bereits zu Lebzeiten zur Ikone werden ließ. Im Auftrag von Nachrichtenagenturen wie der amerikanischen Associated Press (AP) entstanden legendäre Aufnahmen, die die weltweit wichtigsten Magazine und Zeitungen auf ihren Titelseiten druckten.

Das beeindruckende Œuvre umfasst Bilder aus Kriegs- und Krisenregionen ebenso wie brillante Porträtaufnahmen und Sportfotografien, die in Köln erstmals durchgängig in Farbe präsentiert werden. Die Ausstellung wird von Sonya Winterberg kuratiert, die mit Anja Niedringhaus persönlich bekannt war und in Kooperation mit dem ZDF zudem eine Dokufiktion sowie ein biografisch angelegtes Buch zum Film vorbereitet.

Ein Katalog und ein umfangreiches Rahmenprogramm begleiten die Sonderschau.

ANJA NIEDRINGHAUS – BILDERKRIEGERIN
29. März bis 30. Juni 2019
Käthe Kollwitz Museum Köln
Neumarkt 18-24, 50667 Köln

 
 
 
 
Medienseite Anja Niedringhaus
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bachhaus Eisenach
 
 
 
 
Gerichtsmedizinische Rekonstruktion des Antlitzes von Johann Sebastian Bach, Centre for Anatomy & Human Identification, Universität Dundee 2008, Foto: Bachhaus Eisenach
 
 
 
 

Die siebte Ausstellung „BEST OF BACH“ des Bachhauses im Berliner Dom präsentiert Highlights aus seiner ständigen Ausstellung sowie aus Sonderausstellungen der vergangenen 10 Jahre. Diskutiert und mit Originalobjekten illustriert werden unter anderem die Suche nach „echten Bach-Bildern“ bis zur Ausgrabung des Bach-Schädel im Jahr 1894 und die Suche nach dem wahren Bach-Klang.

„BEST OF BACH“
8. März bis 20. Mai 2019
Berliner Dom, Kaiserflur, Am Lustgarten, 10178 Berlin

***

Zum 334. Bach-Geburtstag am 21. März eröffnete im Bachhaus Eisenach eine Ausstellung der Lebenshilfe Tübingen. Über zwei Jahre haben sich dort 35 Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Behinderung mit der Musik von Bach, seinen Oratorien und Kantaten und seiner Person beschäftigt. Es entstanden über achtzig Werke, die zuerst zum Bachfest der Neuen Bachgesellschaft 2018 in Tübingen gezeigt wurden und nun für mehrere Wochen erneut in Eisenach zu sehen sind. Über einen Zeitraum von zwei Jahren schufen sich Künstlerinnen und Künstler im Dialog von Hören und bildnerischem Arbeiten, im Atelier und in inklusiven Workshops ganz eigene Zugänge zu Bachs Werk. So entstanden eine Vielzahl bildnerischer Annäherungen, Interpretationen und Bildkompositionen.

„Sieh Bach – Bildnerische Variationen“
Sonderausstellung des Bachhauses Eisenach in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Tübingen e.V.
21. März bis 16. Juni 2019
Bachhaus Eisenach, Frauenplan 21, 99817 Eisenach

***

Seit dem Bach-Geburtstag zeigt das Bachhaus Eisenach zudem ein Kunstwerk zu Bachs Goldberg-Variationen. Geschaffen hat es der New Yorker Architekt und Künstler Benjamin Samuel, der mit dem Werk Ideen der Bachzeit zur Übersetzung von Tönen in Farben aufgriff und fortentwickelte. Es schlägt eine Brücke zwischen barocker Experimentierlust und moderner Technik und zwischen Musik und bildender Kunst. Sein großes Leuchtbild verbindet Ausstellung und Foyer des Bachhauses miteinander.

***

Vorschau:

„Bilderrätsel“
Sonderausstellung
28. Juni bis 10. November 2019
Bachhaus Eisenach, Frauenplan 21, 99817 Eisenach.
Pressekonferenz: 28.06.19, 11 Uhr

 
 
 
 
Medienseite Bachhaus Eisenach
 
 
 
 
 
 
 
 

Klicken Sie hier um sich abzumelden.

 
ARTEFAKT Kulturkonzepte, Marienburger Str. 16, 10405 Berlin

powered by kulturkurier