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| | | | | Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, dies ist unser Newsletter für den Sommer. Und wir haben Neuigkeiten zu verkünden: Unsere Richtlinie für das Förderprogramm zur Digitalen Transformation ist überarbeitet, aber vor allem ist das Programm wieder umfangreich ausgestattet worden. 2,5 Millionen Euro stehen darin für die nächsten drei Jahre zu Verfügung. Mehr dazu in diesem Newsletter. Dazu einige weitere Informationen und ein ganz besonderes Schmankerl, welches man sich schon jetzt in den Kalender eintragen kann. Am 8. September haben wir um 19.30 Uhr in einem digitalen Forum Prof. Gerd Gigerenzer zu Gast. Der renommierte Wissenschaftler gilt als einer der herausragendsten Risikoforscher weltweit und steht uns für ein Gespräch zur Risikokompetenz in der digitalen Transformation zur Verfügung. Bitte vormerken! Wie immer gilt für diesen Newsletter: Er darf gerne geteilt und beworben werden. Neue AbonnentInnen melden sich bei uns unter digital@shlb.landsh.de. Mit besten Wünschen für die kommende Zeit, Berit Johannsen Martin Lätzel
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| | | | | Förderprogramm neu ausgestattet und konfiguriert | | | | | | |
| | | | | Digitaler Masterplan Kultur | | | | | Die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek ist mit ihrem Kompetenzzentrum digitaler Wandel für die kulturelle Infrastruktur ein zentraler Umsetzungsort für den Digitalen Masterplan Kultur. Zu den Aufgaben dieses Zentrums gehört auch die Administration eines Förderprogramms zur Umsetzung des Digitalen Masterplans. Ziel des Förderprogramms „Umsetzung digitaler Masterplan Kultur“ ist es, Kultureinrichtungen bei der digitalen Transformation zu unterstützen und damit einen Innovationsimpuls für die kulturelle Infrastruktur in Schleswig-Holstein zu geben. Der Schwerpunkt liegt hierbei weiterhin auf der Förderung von digital-analogen Strategien für Kultureinrichtungen. Antragsberechtigt sind nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtete oder gemeinnützige Einrichtungen der kulturellen Infrastruktur (z.B. Museen, Theater, Archive, Bibliotheken, Kulturzentren, Kulturverbände, Volkshochschulen), die grundsätzlich aus dem Kulturhaushalt des Landes förderberechtigt sind und ihren Sitz in Schleswig-Holstein haben. Bei diesem neuen Programm gibt es einen zusätzlichen Service: Vor Antragsstellung gibt es jeweils eine für die AntragsstellerInnen kostenfreie Beratung durch Dataport. Das ist eine wertvolle Unterstützung zur Weiterentwicklung der Einrichtungen. Anfragen sind ab sofort möglich unter der bekannten Mailadresse: digital@shlb.landsh.de Die aktualisierte Richtlinie findet sich hier auf der Landeseite. | | | | | | | | |
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| | | | | Save the Date: Risikokompetenz in der digitalen Transformation - Talk mit Prof. Gerd Gigerenzer | | | | | | |
| | | | | | Prof. Gerd Gigerenzer (© Arne Sattler) | | | | | | |
| | | | | Wir freuen uns am 8. September um 19.30 online auf einen ganz besonderen Gast: Der weltbekannte Risikoforscher Gerd Gigerenzer wird mit uns über Chancen und Nebenwirkungen der Digitalisierung sprechen. Wie kommen wir angesichts der Unsicherheiten in der digitalen Transformation zu einer guten Intuition bzw. Heuristiken? Was sind wirklich Risiken in diesem Zusammenhang? Was brauchen wir für eine gute Steuerung? Welche Ressourcen sind dafür notwendig, sowohl für das Individuum als auch für die gesamte Organisation? Ansprechen möchten wir mit diesem Format neben Kultureinrichtungen auch alle in Schule und Hochschule Tätigen. Gerd Gigerenzer ist Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin, seit 2020 an der Universität Potsdam, Fakultät für Gesundheitswissenschaften Brandenburg sowie Gründer und Gesellschafter von Simply Rational - Das Institut für Entscheidung. Er war vorher u. a. Direktor des Zentrums „Adaptive Behavior and Cognition“ (ABC) am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und am Max-Planck-Institut für Psychologische Forschung, München, Professor an der University of Chicago und John M. Olin Distinguished Visiting Professor an der School of Law der Universität von Virginia. Darüber hinaus ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften (Leopoldina) sowie der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences und der American Philosophical Society. Er ist Ehrendoktor der Universität Basel und der Open University of the Netherlands sowie Batten Fellow an der Darden Business School der Universität von Virginia. Er hat zahlreiche Preise erhalten, darunter den Preis der American Association for the Advancement of Science (AAAS) für den besten Zeitschriftenartikel in den Verhaltenswissenschaften, den Preis der Association of American Publishers für das beste Buch in den Sozialwissenschaften sowie den Deutschen Psychologie-Preis und den Communicator-Preis. Seine mehrfach ausgezeichneten Sachbücher Das Einmaleins der Skepsis, Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten und Risiko: Wie man die richtigen Entscheidungen trifft wurden in 21 Sprachen übersetzt. Zu seinen Fachbüchern gehören Simple Heuristics that Make Us Smart, Rationality for Mortals, Simply Rational und Bounded Rationality (mit R. Selten, Nobelpreisträger der Ökonomie). In Bessere Ärzte, bessere Patienten, bessere Medizin (mit Sir Muir Gray) zeigt er, wie mit besserer Risikokompetenz von Ärzten und Patienten eine bessere Gesundheitsversorgung für weniger Kosten erreicht werden kann. Mit der Bank of England arbeitet er an dem Projekt „Simple heuristics for a safer world.“ Er trainiert Manager, amerikanische Bundesrichter und deutsche Ärzte und in der Kunst des Entscheidens und im Umgang mit Risiken und Unsicherheiten. Das Gottlieb Duttweiler Institut hat Gigerenzer als einen der 100 einflussreichsten Denker der Welt bezeichnet. Wir werden zeitnah noch eine Einladung mit den Anmeldemöglichkeiten versenden. Der Termin kann jetzt schon vorgemerkt werden! | | | | | | |
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| | | | | Leitfaden zur Beschaffung von Open Source Software | | | | | | |
| | | | | Die Überarbeitungen des E-Government-Gesetzes in Schleswig-Holstein sehen u.a. vor, da, wo möglich (und wo es nicht bereits Lösungen zum Beispiel bei Dataport gibt), Open Source Software einzuführen. Das heißt, dies wird unter Umständen auch Teil von Ausschreibungen. Die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister hat dafür einen Leitfaden mit Tipps und Hinweisen zur Vergabe von Open Source Software für die öffentliche Verwaltung veröffentlicht. Ziel des Einsatzes von OSS ist eine größere Unabhängigkeit der öffentlichen Verwaltung. OSS kann unabhängig überprüft und individuell an spezifische Anforderungen angepasst werden. Sie kann wahlweise im eigenen Rechenzentrum betrieben oder als Cloud-Dienst bezogen werden. Besonders für die öffentliche Verwaltung ist es wichtig, jederzeit die vollständige Kontrolle über die von ihr verarbeiteten Daten der Bürgerinnen und Bürger zu wahren. Der offene Quellcode ermöglicht die dafür nötige Transparenz und die Steuerungsmöglichkeiten in Bezug auf die eingesetzte Software. Der dazu veröffentlichte kurze Leitfaden findet sich hier zum Download. | | | | | | |
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