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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

in den vergangenen Wochen haben wir einiges vorbereitet, das wir heute mit dem Newsletter präsentieren wollen. Es gibt von uns und der Kultursphäre neue Handreichungen (die kann auch bei uns als analoge Broschüre bestellt werden) und es gibt auch schon ein erstes Programmhighlight bei uns im Mai. Bitte den Termin bei Interesse vormerken.

Wie immer gilt auch für diesen Newsletter: Er darf gerne geteilt und beworben werden. Neue Abonnentinnen und Abonnenten melden sich bei uns unter digital@shlb.landsh.de.

Mit besten Wünschen für die kommende Zeit,

Berit Johannsen
Martin Lätzel

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Jahresbericht der Landesbibliothek erschienen
 
 
 
 
 

Auch in diesem Jahr möchten wir mit einem kurzen Bericht Überblick über die Entwicklung der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek geben. 2021 war ein Jahr, das uns dem großen Ziel der „neuen Landesbibliothek“ einen guten Schritt nähergebracht hat.
Highlights wie der erfolgreiche Kultur-Hackathon „Coding da Vinci“ gehören ebenso dazu wie ein Umsetzungskonzept für das digitale Haus der Landesgeschichte und die Freude über zahlreiche Neuerwerbungen. Vor allem haben wir als digitales Kompetenzzentrum erfolgreich
die Förderprogramme des Landes umgesetzt und viele Kultureinrichtungen bei der Gestaltung der digitalen Transformation begleitet. Besonders gewinnbringend waren für uns die analogen und virtuellen Begegnungen mit unseren Partnerinnen
und Partnern in Schleswig-Holstein und darüber hinaus.

Den Jahresbericht zum Download gibt es auf unserer Website.

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Crowdfunding & Sponsoring - mit privaten Geldmitteln Kunst und Kultur finanzieren
 
 
 
 
 

Künstlerische und kulturelle Projekte zu finanzieren, war immer eine Herausforderung. Abseits der kommerziellen Bereiche sind es die Mittel der öffentlichen Kulturförderung, die die Realisierung künstlerischer und kultureller Vorhaben ermöglichen. Ist eine vollständige Finanzierung durch „public funding“ nicht möglich, bietet sich der Einsatz privater Finanzierungsinstrumente an. War es in der Vergangenheit vor allem die Suche nach Sponsoren und Spendern beziehungsweise Spenderinnen, ist in den letzten zehn Jahren noch das Crowdfunding hinzugekommen. Zwar ist dieses Finanzierungsinstrument schon vor dem Aufkommen des Internets entstanden, aber es sind die digitalen Anwendungen, die den Aufbau von digitalen Plattformen ermöglichen und dafür sorgen, dass der Geldtransfer schneller und vor allem kostengünstiger erfolgen kann. Erst die niedrigen Transferkosten erlauben es, Vorhaben mit kleineren Beträgen zu unterstützen.
Stiller ist es hingegen um das Thema Sponsoring geworden. Berichte über Unternehmen, die kulturelle und künstlerische Vorhaben unterstützen, gelangen nur noch selten an die Öffentlichkeit. Das heißt nicht, dass es von dieser Seite keine Unterstützung gibt, aber thematisiert wird diese Möglichkeit, Kunst und Kultur zu finanzieren, nur noch selten. Es gibt praktisch keine aktuellen statistischen Erhebungen zu diesem Thema und die Zahl der Publikationen war in den letzten Jahren überschaubar. Dabei haben die Instrumente der privaten Kulturförderung ein oft unterschätztes strategisches Potenzial. Mit ihrer Hilfe haben Künstlerinnen und Künstler, im Kulturbereich Tätige und Kultureinrichtungen die Möglichkeit, ein finanzielles Standbein aufzubauen. Besonders interessant ist die Kombination von Crowdfunding und Sponsoring. Warum das so ist, worin der strategische Mehrwert zu sehen ist und wie Crowdfunding und Sponsoring funktionieren, das hat Christian Henner-Fehr in unserer neuen Handreichung beschrieben.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
In 5 einfachen Schritten zur Web-Analyse mit Matomo
 
 
 
 
 

Die Analyse von Webseiten-Besuchen ist ein wichtiges Instrument, um das eigene Online-Angebot zielgruppenspezifisch zu verbessern. Unabhängig davon, ob Themen vermittelt werden oder Webseiten-Besucherinnen und -Besucher zu „echten“ Besucherinnen und Besuchern gemacht werden sollen, bieten Erkenntnisse über die Nutzung der eigenen Webseite eine erste Möglichkeit, Verbesserungen vorzunehmen.
Strukturierte Daten über einen längeren Zeitraum sind auch für jegliche KI-gestützte Auswertung unabdingbar. Web-Analyse ist also die Grundlage, unterliegt jedoch zahlreichen Datenschutzauflagen. Neben Google Analytics bietet vor allem Matomo die Möglichkeit, rechtssicher Daten über die Nutzung der eigenen Webseite zu erheben.
Die neue Broschüre der Kultursphäre soll hier einen kurzen Überblick geben, wie die Analyse mittels Matomo einfach und schnell eingerichtet werden kann. Die Broschüre gibt es hier zum Download.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Agil - digital - divers: ZOOM-Lunchtime-Café mit Tabea Golgath
 
 
 
 
 

Agil, Digital, Divers - Gemeinsam sind wir stark -Die Anforderungen an Kultureinrichtungen scheinen immer größer zu werden und ein Damoklesschwert an finanziellen Kürzungen im Kultursektor zu drohen. Wie also können sich Kultureinrichtungen für die Zukunft wappnen, um den äußeren und inneren Herausforderungen gerecht zu werden? Gehypte Begriffe wie Agilität, Digitalität und Diversität sollten keine Buzzwords bleiben, sondern im Alltag praktische Umsetzung finden. Für eine relevante Kultur als Dienstleisterin der Gesellschaft in Teams statt Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer.

Das ist das Thema unseres Lunchtime-Formats am 24. März 2022 von 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr.

Dr. Tabea Golgath studierte Amerikanistik und Geschichte und promovierte zu effektiven Vermittlungsmethoden in Geschichtsmuseen. Parallel arbeitete sie 10 Jahre lang als Museumspädagogin für das Historischen Museum Hannover und die Hannover Tourismus Marketing GmbH und führte an der Leibniz Universität Hannover und der Universität Basel unzählige Lehraufträge und Projektseminare durch. Seit 2010 ist sie Referentin für Museen und Kunst und leitet seit 2018 das Förderprogramm LINK - KI und Kultur der Stiftung Niedersachsen. Sie engagiert sich für die Erschließung von KI-Anwendungen in der Kultur und die zukunfts- und nutzerorientierte Weiterentwicklung von Kultureinrichtungen durch Interdisziplinarität, Agilität und Digitalität.

Für die Teilnahme bitte unter digital@shlb.landsh.de anmelden. Den Link versenden wir am Tag der Veranstaltung, er gilt als Teilnahmebestätigung.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Save the Date: Datenanalyse und KI in der kulturellen Infrastruktur – ein Zukunftsthema. Forum und Podiumsdiskussion am 18. Mai 2022 in der FH Kiel
 
 
 
 
 
 
 
 

Datengestützte Entscheidungsprozesse und Künstliche Intelligenz (KI) verändern die Gesellschaft und das individuelle Leben. Neben der Wirtschaft, der Politik oder der Bildung betrifft dies die Kulturelle Infrastruktur. Daten und KI eröffnen z.B. für Museen, Bibliotheken, Archive, Galerien, Theater oder Opernhäuser viele Anwendungsmöglichkeiten, sowohl im Bereich der Digitalisierung von Kulturgütern, als auch in den Bereichen Besucheranalyse, Marketing, Vermittlung oder Organisation. Die technischen Innovationen im Zusammenhang mit Data Science und KI stellen Kulturinstitutionen vor Herausforderungen. Welche Handlungsfelder gibt es überhaupt? Was ist sinnvoll, was nicht? Welche Probleme ergeben sich, welche Chancen? Wie kann man gute Bedingungen für den Einsatz schaffen?  Was kann die Kulturpolitik, was kann die Kulturverwaltung leisten, um einzelne Institutionen oder Projekte zu unterstützen und den Einsatz von KI zu fördern? Dabei geht es um technische Kompetenzen, um Haltungen, Zielvorstellungen, geeignete Förderinstrumente und inhaltliche Grundvoraussetzungen – etwa in Bezug auf Datenschutz und Antidiskriminierung.

Die Kulturministerkonferenz erarbeitet zurzeit Handlungsempfehlungen der Länder zur Digitalisierung und digitalen Transformation im Kulturbereich und in der kulturellen Infrastruktur. Sie richten sich an politische Entscheidungsträgerinnen und -trägern, Kulturverwaltungen und Leitungen von Kulturinstitutionen. Wichtige Grundlage bilden dabei die vielfältigen Erkenntnisse aus angewandten Pilotprojekten, aus denen sich konkrete Anregungen und Strategien ableiten lassen. Auf der Basis eines eigenen empirischen Forschungsvorhabens möchte die FH Kiel gemeinsam mit der Landesbibliothek den Einsatz von Datenanalysen und KI mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Kulturverwaltungen und Kultureller Infrastruktur aus verschiedenen Bereichen und mit unterschiedlicher Expertise diskutieren und gemeinsam (noch nicht ausreichend genutzte) Potentiale und Anwendungsmöglichkeiten ausloten. Die Veranstaltung, die Teil des Programms der diesjährigen KMK-Präsidentschaft unter Vorsitz von Ministerin Karin Prien ist, möchte damit einen Impuls und Beitrag zur besseren Implementierung von KI im Kulturbereich leisten. 

Bitte den 18. Mai 2022 von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr vormerken. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten folgen noch.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Neue Broschüre: KI und Museen
 
 
 
 
 

Vor gut einem Jahr haben wir hier eine Veranstaltung mit Oonagh Murphy vom Goldsmiths College in London zum Thema Künstliche Intelligenz und Kultur angeboten. Die Broschüre, die die Grundlage bildete, haben wir in diesem Zusammenhang auch vorgestellt. Die Badischen Landesmuseen und das Link haben mittlerweile dankenswerter Weise eine Übersetzung vorgenommen, die wir gerne empfehlen.

Die Übersetzung findet sich hier zum Download.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Philosoph Ralf Konersmann schenkt Landesbibliothek handschriftliche Sammlung
 
 
 
 
 

Das Thema Unruhe steht im Mittelpunkt des künstlerischen und wissenschaftlichen Schaffens von Ralf Konersmann. Durch den pandemiebedingten Stillstand haben die Bücher und Essays des Rendsburger Philosophen erneut große Aufmerksamkeit erfahren. Nachdem der 67-Jährige im vergangenen Jahr als Professor an der Universität Kiel emeritiert wurde, hat er den persönlichen Ruhestand damit begonnen, die handschriftlichen Vorarbeiten seiner Werke, Vorlesungsmanuskripte und Vorträge an die Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek zu übergeben. „Konersmann lädt dazu ein, sich mit hochaktuellen Fragen der Beschaffenheit unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen. Die Erkenntnisse aus nicht publizierten Schriften können wir nun für die Öffentlichkeit und das Fachpublikum aufbereiten“, freut sich Maike Manske, Leiterin der Handschriftensammlung der Landesbibliothek.

Die Corona-Pandemie hat den „Unruhe-Experten“ Konersmann in vielen Punkten bestätigt. Aus unterschiedlichen Perspektiven beschreibt er immer wieder, wie Menschen unter dem Gefühl leiden, auf sich selbst zurückgeworfen zu sein. Entsprechend groß ist die Freude bei Maike Manske über eine kleine Kiste mit dem Aufkleber „Pandemiesemester“, die nun in der Landesbibliothek lagert. Darin sind Briefe und Notizen von Ralf Konersmann aus einer Zeit gesammelt, in der die Welt plötzlich stillstand und in der auch der Denker Konersmann buchstäblich zur Ruhe kam.

Ralf Konersmann ist Autor zahlreicher Bücher, Essays sowie Feuilletons und Mitherausgeber philosophischer Nachschlagewerke. In seinem „Wörterbuch der Unruhe“ beschreibt er in Begriffsreportagen Phänomene wie Coolsein, Zerstreuung oder Flexibilität. Es wurde 2017 mit dem Tractatus-Preis ausgezeichnet. Seine Sachbücher sind fester Bestandteil der Bestsellerlisten. Bis 2021 war Konersmann Professor für Philosophie und Direktor des Philosophischen Seminars an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

 
 
 
 
 
 
 
 

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Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek, Wall 47/51, 24103 Kiel

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