| Lesetipps der Woche - von eurer Lieblingsbuchhandlung! | | | | | | | | | Liebe Freundinnen und Freunde der Buchhandlung Godolt, wir hoffen, ihr seid gut durch die letzten Tage gekommen. Die Hitze hat es in sich, und so lautet unser heutiger Tipp: Schnappt euch ein gutes Buch und dann ab in eine kühle, lauschige Ecke! Falls ihr noch Leseempfehlungen braucht, werdet ihr in unserem heutigen Literaturkurier hoffentlich fündig... Herzliche Grüße und auf bald in der Danckelmannstraße Inga Godolt, Christopher Becker, Frederike Opprower & Herbert Bahlinger Unsere Öffnungszeiten: Mo - Fr 11 - 18 Uhr Sa 10 - 14 Uhr _________________ Buchhandlung Godolt Danckelmannstr. 50 14059 Berlin Telefon: 030 2505 8547 info@buchhandlung-godolt.de www.buchhandlung-godolt.de Besucht uns auch bei Instagram und Facebook! Zum Online-Shop: buchhandlung-godolt.de | | | | | | | | | | | | Roman I 288 Seiten I 24 € | | | | | | Earlon 'Bucky' Bronco hat mit seinen siebzig Jahren noch nie das Meer gesehen. Und doch treibt er seit dem Tod seiner Frau durch Chicago wie ein Schiffbrüchiger. Zwischen Bett und Walmart-Apotheke zählt er die Stunden bis zum Ende. Da erreicht ihn eine unerwartete Nachricht: eine Einladung zu einem Soul-Festival im englischen Scarborough. Tatsächlich hat Bucky eine Vergangenheit als Soulsänger, doch in den USA sind seine wenigen Songs längst vergessen. An der britischen Küste angekommen, begreift er, dass er hier eine Art Legende ist. Und er trifft auf Dinah, eine melancholische und lebenskluge Mittfünfzigerin, die ihren deprimierenden Alltag am besten vergessen kann, wenn sie Buckys Lieder hört oder sich in die kalte Nordsee stürzt. Benjamin Myers erzählt von zwei Gestrandeten, von den Stürmen des Lebens und dem Sog der Erinnerung. Vor allem aber erzählt er vom Meer, auf dessen Oberfläche immer ein Streifen Hoffnung schimmert. | | | | | | | | | | | | | | | | | Roman I 235 Seiten I 24 € | | | | | | Eine scheinbar ganz gewöhnliche Familie: Vater, Mutter, zwei Söhne, zwei Töchter. Der Vater Damián ist Anwalt, sozial engagiert, verehrt Gandhi und verachtet Redensarten. Als Mann klarer Vorstellungen erzieht er seine Frau Laura und die Kinder Damián, Rosa, Martina und Aqui zu Disziplin und Sparsamkeit, Rücksichtnahme und lückenloser Offenheit. Die Konsequenz: Alle anderen versuchen auf je ihre Weise, sich der ungelüfteten Atmosphäre von Kontrolle und angespannter Stille zu entziehen. Sie proben stumm den Aufstand, suchen Auswege, entwickeln Geheimcodes oder unterlaufen die starren Regeln durch Übererfüllung. In doppelbödigen Szenen und aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt Sara Mesa davon, wie familiäre Beziehungen ein Leben lang prägen. Ein hypnotischer Roman über ernste Versteckspiele, die Lügen der Eltern, den sanften Terror des Gutgemeinten und die Scham, die bleibt: »Die Familie« werden wir nicht los. | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | Memoir I 192 Seiten I 28 € | | | | | | Tomi Ungerer ist neun Jahre alt, als deutsche Truppen 1940 das Elsass besetzen. Die französischsprachigen elsässischen Lehrer werden durch deutsche Lehrer, die bereits in der Wehrmacht gedient hatten, ersetzt. Deutsch wird die offizielle Sprache, Französisch bei Androhung strenger Strafen verboten, aus Jean-Thomas, von allen Tomi genannt, wird Hans, der in der Schule jetzt in ›Sütterlinschrift‹ schreiben muss. Tomi Ungerer erzählt vom Alltagsleben im deutsch besetzten Elsass, vom Krieg, von der ›libération‹. Und er erzählt die ganz normalen Streiche und Erlebnisse eines heranwachsenden Buben. Ein ungemein lebendiges Erinnerungsbuch. | | | | | | | | | | | | | | | | | Feuilletons I 96 Seiten I 15 € | | | | | | Jeden dritten Tag und das viele Jahre lang, bis zum Sommer 1928, brachte das Berliner Tageblatt unter der Leitung des legendären Chefredakteurs Theodor Wolff die Causerien und Feuilletons Victor Auburtins. Sehnsüchtig wurden diese kurzen Texte von vielen erwartet und von noch mehr gelesen. Denn sie waren leuchtend, sie waren schlank, sie waren klug, elegant, graziös und voller Anmut, Witz und Esprit. In seinen Feuilletons berichtete der kosmopolitische Auburtin über Großes und Kleines des Lebens aus der Ferne, am liebsten aus dem südlichen Europa. Er schrieb von Genuss und vom süßen Leben, von Bizarrem und von ganz Leichtem, von Maßschneidern in Madrid, Salzburger Bischöfen, Enten, Katzen und Spatzen, von Sündenfällen, Schnurrpfeifereien und Überraschungen. Das tat er menschenfreundlich und menschenzugewandt, wortfunkelnd und sprachverliebt und mit so ausgesuchter Delikatesse, dass einer seiner ersten Herausgeber meinte: »Dieser Gentleman legte, was er fand, auf die flache Hand und beugte sich liebend und aufmerksam darüber, dass es aufschimmerte und unter seinem Atem etwas wurde, davor man stehen bleiben musste.« | | | | | | | | | | | | | | | | | 160 Seiten I 22 € | | | | | | Strahlend, fruchtbar, jugendlich: Die Pionierpflanze mit den zarten, klebrigen Blättern spendet den Menschen flirrenden Schatten und eine Reihe von festlichen Riten rund um das Gedeihen, nicht nur zu Pfingsten, wenn junge Maien in Dörfer getragen werden. Mit unermüdlich findiger Fortpflanzungskraft wächst die Birke an den unwahrscheinlichsten Standorten, an den Hängen des Ätna ebenso wie in den Torfmooren, und bereitet den Nährboden für andere Baumarten und eine Vielzahl von Fantasien, die Gedichte, Reime und Kinderlieder vor allem der slawischen und skandinavischen Kultur, aber auch die Worpsweder Künstlerkolonie geprägt haben. Während die Forstwirtschaft den Baum wenig schätzte und ihn als ordnungsstörend und wertlos ansah, gilt die Birke heute als Retterin des Waldes, die nicht nur Brände abwehrt, sondern auch Artenreichtum zurückbringt und den Verlusten des Klimawandels entgegentritt. Steffi Memmert-Lunau erschließt mit dem glänzenden Portrait ihres Lebensbaums die strotzende Kraft einer Pflanze, die selbst noch in größter Dunkelheit die Fähigkeit besitzt, Licht zu spenden. | | | | | | | | | | | | | | | | | ab 3 Jahren I 32 Seiten I 14 € | | | | | | Der kleine Igel hat Geburtstag. Seine Freunde organisieren eine Überraschungsparty - der Kleine Igel weiß natürlich nicht darüber Bescheid und denkt: Alle haben ihn vergessen. Und so erlebt er an diesem wichtigen Tag ein breites Spektrum an Gefühlen: von großer Verzweiflung bis hin zum schönsten Tag seines Lebens. Ein sehr schönes Buch mit Tiefgang, das es leicht macht, über die großen Erwartungen und sehr intensiven Gefühle zu sprechen, die ein Kind vor und an seinem Geburtstag haben kann. | | | | | | | | | | | | | | | | | ab 7 Jahren I 192 Seiten I 14 € | | | | | | Kater Muffin liebt Snacks, Schlaf und Ruhe - bis eine verzauberte Katzenklappe sein Leben auf den Kopf stellt! Plötzlich findet er sich mit seinem besten Freund Tört, einem klebrigen, magischen Törtchen mit Stummelschwänzchen, mitten im Abenteuer wieder: Eine Troll-Insel, eine geheimnisvolle Mission und jede Menge Chaos warten! Muffin ist ein gemütlicher Kater. Er liebt sein Körbchen, Snacks und - RUHE. Leider wohnt er beim Zauberer Tatterich, der seine Katzenklappe verzaubert hat. Nun führt sie geradewegs in GEFÄHRLICHE Abenteuer, ob Muffin will oder nicht. Zum Glück hat er Tört, sein liebstes Törtchen, das von Tatterich aus Versehen in ein klebriges Kaninchen verwandelt wurde. Und Tört LIEBT Abenteuer! Sogar, wenn sie HUNGRIGE TROLLE jagen müssen. Sorglos hüpft er voran, geradewegs in die Mission "Rettet den Wikinger". Mutig und seufzend fügt sich auch Muffin seinem Schicksal, Abgrund des sicheren Todes hin oder her. Wenn es doch bloß Snacks gäbe, wäre alles halb so schlimm! Doch im Fress-euch-Wald wartet eine MIEFIGE Überraschung auf die beiden Freunde. Eine turbulente, fantasievolle Geschichte mit ganz eigenem Stil. | | | | | | | | | | | | | | | | | ab 12 Jahren I 382 Seiten I 16 € | | | | | | Ein Empfehlungsschreiben der Götter hat sich Percy bereits hart erkämpft - doch zwei weitere fehlen noch, um mit Annabeth aufs College in Neu-Rom gehen zu können. Diesmal ist es Hekate, die ihm einen Auftrag erteilt: die Göttin der Magie und Wächterin der Tore zwischen den Welten. Percy und seine Freunde müssen in Hekates verzauberter Villa mitten in Manhattan eine Woche auf ihre Haustiere aufpassen. Das klingt erst mal einfach - würde es sich nicht um einen leibhaftigen Höllenhund und eine mit einem Fluch belegte Iltisdame handeln! Natürlich entwischen ihnen beide Kreaturen schon am ersten Tag und ein wildes Abenteuer beginnt. Um die Situation zu retten, müssen sogar Tote wiederauferstehen ... | | | | | | | | | | | | | | | | | | Meteor Ein Abend mit Joseph Vogl Am Anfang war der Blick in den Himmel. »Meteor« – dieses altgriechische Wort bezeichnet ein weit gefächertes Gebiet schwebender Gegenstände, inklusive aus dem All in unsere Atmosphäre hinabrasende Feuerbälle aus Sternenmaterial. Der Literaturwissenschaftler und Philosoph Joseph Vogl verliert in seinem monumentalen Essay sehr bewusst den Boden unter den Füßen und nimmt die Leser*innen mit auf eine Betrachtung des Zustandes zwischen »nicht mehr und noch nicht«. Anhand prominenter Beispiele – Robert Musil, Franz Kafka… – durchschreitet »einer der originellsten Gesellschaftskritiker des Landes« (Süddeutsche Zeitung) die Literaturgeschichte – immer auf der Suche nach den Verhältnissen zwischen Schwere und Leichtigkeit in unserem Denken (Verlag C.H.Beck).
Mi 9.7.25 // 19 Uhr // Saal // Literaturhaus München | | | | | | | | | | | | | | | | Donnerstag, 3. Juli 22:45 BR | Capriccio Das Kulturmagazin. Freitag, 4. Juli 19:20 arte | arte Journal Eine deutsch-französische Redaktion präsentiert aktuelles politisches und kulturelles Geschehen aus europäischer Sicht. 22:25 3sat | Hautnah Zwei Paare verstricken sich in ein Netz aus Leidenschaft, Betrug und Eifersucht, und während die Gefühle explodieren, brechen die Beziehungen immer weiter entzwei. Hautnah ist ein Theaterstück von Patrick Marber, das 2004 von Mike Nichols auf der Basis von Marbers Drehbuch als Hautnah verfilmt wurde. Samstag, 5. Juli 21:45 arte | Freiheit für alle!Die Frauen der Französischen Revolution Frauen waren in der Französischen Revolution treibende Kräfte des Wandels, doch sie verschwanden aus den Geschichtsbüchern. "Freiheit für alle! Die Frauen der Französischen Revolution" haucht ihren Geschichten neues Leben ein. Der Dokumentarfilmzeigt das ganze Räderwerk der Französischen Revolution mitsamt der bisherigen Leerstelle: dem politischen Engagement der Frauen. Sonntag, 6. Juli 16:55 arte | Picasso ohne Legenden Pablo Picasso: Jahrhundertkünstler und Medienstar. 50 Jahre nach seinem Tod ist er noch immer eine Kultfigur. Sein Name steht für die Revolution der modernen Kunst im 20. Jahrhundert und ist weltweit bekannt. Doch wie wurde der Kubist zur Legende? Hinter dem berühmten Künstler steht ein Mann in einer chaotischen Epoche, hin- und hergerissen zwischen Engagement und Kunst. 18:00 3sat | kinokino extra "kinokino extra" präsentiert das Beste vom Filmfest München 2025, stellt die Höhepunkte vor, trifft nationale und internationale Stars und blickt auf die Trends der Filmszene.
Montag, 7. Juli 22:45 NDR | NDR Kultur - Das Journal Das Journal ist in der norddeutschen Kulturszene und auf dem Büchermarkt unterwegs, spricht mit den Machern und spürt den neusten Trends nach. Dienstag, 8. Juli 21:45 3sat | Kinokino Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Mittwoch, 9. Juli 19:20 3sat | Kulturzeit Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. `Kulturzeit' bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
| | | | | | | | | | | | | | | | Donnerstag, 3. Juli 23:05 Dlf Kultur | Fazit Kultur vom Tage. Freitag, 4. Juli 14:00 MDR Kultur | Die Klassikerlesung Reiseschatten (Folge 4 von 8) - Von einem Ausfluge nach dem Harz, der Sächsischen Schweiz im Sommer 1831 von Hans Christian Andersen. 19:30 Dlf Kultur | Literatur Literatur und Wissenschaft im LCB. Fasane in der Cancel Culture. Antje Ravik Strubels neuer Roman „Der Einfluss der Fasane“ erzählt von toxischem Arbeitsklima, sexualisierter Gewalt und Geschlechterstereotypen.
Samstag, 5. Juli 11:05 Dlf Kultur | Lesart Das politische Buch. 18:00 MDR Kultur | Unter Büchern Das Literaturmagazin. Sonntag, 6. Juli 12:00 hr2 Kultur | WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreis: Arbeit, Erschöpfung und künstliche Intelligenz. Arbeit, Produktionsbedingungen, Erschöpfung, Krankheit, Pflege, Sprachverlust, KI-generierte Textproduktion und Sprachanalyse – all diese Themen, die jedes für sich genommen einen eigenen Text wert wären, verknüpft Josefine Soppa gekonnt und leichthändig in ihrem ausgezeichneten Text. Dafür wird sie mit dem WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreis für kritische Kurztexte ausgezeichnet. 17:04 SWR Kultur | lesenswert Das Literaturmagazin mit Carsten Otte.
Montag, 7. Juli 09:00 MDR Kultur | Lesezeit Ungeduld des Herzens (Folge 1 von 25) - von Stefan Zweig. 22:05 Dlf Kultur | Kriminalhörspiel Schatten des Wahns (2/2) - von Christian von Ditfurth. Stachelmanns bester Freund wird tot an seinem Schreibtisch gefunden. Hat Oskar Winter, Oberkommissar bei der Hamburger Kripo, wirklich Selbstmord begangen? Stachelmann zweifelt und beginnt zu ermitteln.
Dienstag, 8. Juli 09:30 hr2 Kultur | Lesung Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray (1/24). Es geht um Liebe, Drogen, Schönheit und die ewige Jugend. Oscar Wilde schrieb im 19. Jahrhundert einen Skandalroman und entlarvte damit auch die Tabus der viktorianischen Gesellschaft. Er sprach offen über Homosexualität, Hedonismus, und Dandytum. Die Sprache blumig, detailreich, opulent. Die Fragen, die er stellt, bleiben universell: Ist Schönheit alles? Gibt es eine ewige Jugend? Welchen Preis bezahlen wir dafür? 14:00 MDR Kultur | Die Klassikerlesung Reiseschatten (Folge 6 von 8) - Von einem Ausfluge nach dem Harz, der Sächsischen Schweiz im Sommer 1831 von Hans Christian Andersen. Mittwoch, 9. Juli 22:03 Dlf Kultur | Hörspiel Srebrenica. Ich zählte mein Leben nur noch in Sekunden - von Armin Smailovic und Branko Šimić. Im Juli 1995 wurden im bosnischen Ort Srebrenica mehr als 8.000 Menschen, überwiegend muslimische Jungen und Männer, von bosnisch-serbischen Soldaten ermordet. Ein Überlebender, ein Täter und ein UN-Schutzsoldat erzählen davon.
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