| Di 2. Juni, 19:00 Uhr Body positiv? Gespräch über Körperwahrnehmung und mentale Gesundheit
Eintritt: 5 € / erm. 3 € Mit: Annekatrin Locke, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie Stephanie Teubert, Psychologin, Spezialstation Essstörungen der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am Universitätsklinikum Dresden Prof. Dr. Esther Pürgstaller, Sportdidaktikerin, Universität Potsdam Der eigene Körper verändert sich in Kindheit und Jugend spürbar – und damit auch die Körperwahrnehmung. Das Unwohlsein im eigenen Körper und ein gestörtes Selbstbild können schwere mentale Belastungen mit sich bringen. Drei Expertinnen diskutieren: Wie hängen körperliche Entwicklungen und mentale Gesundheit in Kindheit und Jugend zusammen? Welche Rolle spielen verbreitete Schönheitsnormen? Wie können junge Menschen eine stabile, positive Beziehung zu ihrem Körper entwickeln? Welche Rolle spielt das Geschlecht für die eigene Körperwahrnehmung? Im Rahmen der Reihe Likes, Levels, Leistungsdruck - Eine Veranstaltungsreihe über die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
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Mi 3. Juni, 19:00 Uhr Leon Engler & Benjamin Maack: Leben und Schreiben mit der eigenen Psyche Eintritt: 9 € / erm. 7 €
Als Benjamin Maack im Frühjahr 2025 wieder eine depressive Episode erlebt, führt er auf Instagram ein Tagebuch. Er tippt es in sein Telefon, auf dem Sofa, in Wartezimmern von Ärztinnen und Ärzten, bevor er seine Kinder von der Schule abholt. In Bewerbungen um einen Job als Mensch. Ein Depressionstagebuch (Suhrkamp, 2026) reflektiert er schreibend seine Gedanken und Gefühle und erzählt, wie verwirrend und schwer es ist, mit einer Depression zu leben und zu lieben, und wie es trotzdem gelingen kann. Schreibend der Psyche nähert sich auch Leon Engler in seinem Debütroman Botanik des Wahnsinns (Dumont, 2025). Hierfür blickt der Erzähler auf die Biografie seiner Familie: die Großmutter bipolar, zwölf Suizidversuche, die Mutter Alkoholikerin, der Vater depressiv. Und er blickt auf seinen eigenen Weg: die frühe Angst, verrückt zu werden und wie er schließlich doch in der Anstalt landet – als Psychologe. TICKETS & INFOS Di 9. Juni, 19:00 Uhr Mental Load. Wer kümmert sich… um den Familienalltag? Eintritt: 5 € / erm. 3 € Mit: Katharina Radecker, Organisations- und Prozessberaterin, Psychologische Beraterin und Mediatorin Sascha Verlan, Literaturwissenschaftler, Journalist und Autor von Equal Care – Über Fürsorge und Gesellschaft (Verbrecher Verlag 2020) sowie Mitinitiator des „Equal Care Days“ Moderation: Kristin Heinig, Deutsches Hygiene-Museum Der Familienalltag steckt voller Aufgaben, die es zu organisieren gilt. Diese bringen nicht selten auch eine mentale Be- und sogar Überlastung der Sorgenden mit sich. „Mental Load“ meint dann die psychische Last, die durch das andauernde Organisieren von Alltagsaufgaben entsteht – insbesondere bei Mehrfachbelastung durch Arbeit, Familie und Haushalt. Oft sind es Frauen und Mütter, die „an alles denken müssen“, damit der Familienalltag funktioniert. Sie fühlen sich gestresst und überlastet. Ein hoher Dauerstress hat auch gesundheitliche Folgen, von Schlafproblemen über Migräne bis hin zu Burnout. Wir fragen: Welche Folgen hat eine mentale Dauerbelastung für Eltern? (Warum) Sind Mütter davon häufiger betroffen? Wie lässt sich die mentale Sorgearbeit reduzieren? Wie kann die mentale Gesundheit von Eltern gestärkt werden, damit ein gleichberechtigter Familienalltag gelingt? Im Rahmen der Reihe Who cares?! Eine Gesprächsreihe über die, die sich kümmern TICKETS & INFOS |