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Maxim Leo liest: Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
Foto: Sven Görlich

19. Mai, Donnerstag, 19 Uhr

Eintritt: 7/5 EUR, Tickets online oder an der Museumskasse

>>> Zum Online-Ticket

Gemeinsam mit Jochen Martin Gutsch gab Maxim Leo in Es ist nur eine Phase, Hase (2018) offenbar allzu bekannte Einblicke in das Leben ganz normaler Mittvierziger. Das humorstrotzende "Trostbuch für Alterpubertierende" stürmte die Bestsellerlisten, seine Verfilmung ließ im vergangenen Sommer die Kinokassen klingen. Dass Leo auch ganz andere Töne anzuschlagen weiß, bewies die eindrucksvolle Suche nach den Angehörigen seiner weltweit verstreuten jüdischen Familie in Wo wir zu Hause sind (2019).

Im Deutschen Hygiene-Museum stellt der 1970 in Ostberlin geborene Autor nun sein neuestes Buch Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße vor - ein Nachwenderoman, der als amüsante Hochstaplergeschichte daher kommt: Eines Tages bekommt der erfolglose Videothekenbesitzer Michael Hartung Besuch von einem Journalisten, der über eine Massenflucht aus der DDR recherchiert. 127 Menschen sind bei dieser spektakulären Aktion am Bahnhof Friedrichstraße in einer S-Bahn in den Westen gelangt. In Stasi-Akten will er herausgefunden haben, dass es Hartung war, der diese Flucht eingefädelt hatte. Der dementiert zunächst, ist aber nach Zahlung eines ordentlichen Honorars bereit, die Geschichte als wahr erscheinen zu lassen. Er, der noch nie bedeutend, noch nie ein Held war, sieht die Chance, endlich eine ganz große Rolle spielen zu können. Wenig später reißen sich die Medien um ihn, Hartung wird vom Bundespräsidenten empfangen, seine Geschichte soll Vorlage für ein Buch und einen Kinofilm werden. Hartungs Leben fühlt sich plötzlich traumhaft und leicht an. Doch er spürt, dass er einen Ausweg aus dem Dickicht der Lügen finden muss, obwohl es dafür eigentlich schon zu spät ist...

» Der Held vom Bahnhof Friedrichsstraße ist so absurd, so komisch, so gut gebaut und erzählt, dass man aus dem Lachen nicht mehr herauskommt.« Christine Westermann, WDR 2 Lesen

»Es gelingt Maxim Leo sehr vielschichtig die gegenseitigen Wahrnehmungen von Ostdeutschen und Westdeutschen abzubilden. [...] Ein sehr lustiges und gleichzeitig sehr wichtiges Buch.« Thomas Böhm, rbb radioeins

 

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