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Inhalt
Sommercampus grüßt mit digitalem Meisterkurs
Verschiebung des J.M. Sperger Wettbewerbs
Neues Alumni-Jahrbuch
Umfrage an Musikhochschulen zur Online-Lehre
hmt Rostock bezieht neue Räumlichkeiten
Hilfsprogramm für Musikstudierende
Zuschuss für Studierende in akuter Notlage
Stadtradeln
 

Liebe hmt-Angehörige, liebe Musik- und Theaterfreunde,

Anfang Juni war es endlich so weit. Unsere Hochschule kehrte zum Präsenzunterricht zurück und der künstlerische Einzelunterricht konnte wieder stattfinden. In den Räumen des Katharinenstifts erklingt nun wieder Musik. Parallel dazu setzen wir die Distanzlehre fort.

Ab Ende September werden wir voraussichtlich auch die ersten öffentlichen Veranstaltungen in der hmt Rostock anbieten. Diese Veranstaltungen werden dann unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln stattfinden. Das bedeutet, dass sich der Belegungsplan für den Katharinensaal ändern wird. Aus diesem Grunde können die Eintrittskarten für abgesagte Veranstaltungen wie z.B. „Fokus Film“ nicht wie ursprünglich gedacht für den Nachholtermin ihre Gültigkeit behalten. Sie bekommen den Kartenpreis jedoch erstattet.

Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, die Rückabwicklung ihrer Tickets über MV Ticket zu beantragen. Für die neuen Veranstaltungen buchen Sie Ihre Tickets dann neu in unserem Karten-Online-Shop. Über den Beginn des Vorverkaufs werden wir Sie rechtzeitig informieren. Wir würden uns freuen, wenn Sie dann wieder dabei sind.

Herzliche Grüße
Ihre Angelika Thönes
Leiterin Kommunikation und Marketing

 
Foto: FMV/hmt
Sommercampus grüßt mit digitalem Meisterkurs

Der Internationale Sommercampus, der jedes Jahr Ende August an der hmt Rostock in Kooperation mit den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern stattfindet, musste aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. So ganz ohne Sommercampus muss dieses Jahr aber dennoch nicht verstreichen. Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, deren Festspielsommer ebenfalls abgesagt werden musste, haben die Idee eines großen Netzspielsommers umgesetzt, in dem der Sommercampus der hmt Rostock seinen Platz gefunden hat. Als Teil dieses digitalen Angebots entstanden zwei Meisterkursvideos, die auf der Website der hmt Rostock abrufbar sind.

Für dieses Projekt konnte der Bratschist Nils Mönkemeyer gewonnen werden, der 2016 schon einmal einen Meisterkurs beim Sommercampus an der hmt Rostock gegeben hat. In einem der Videos zeigt der Künstler Übungen für das Streichinstrument und in einem weiteren lässt er sich beim Unterrichten über die Schulter schauen.

Beim Sommercampus im nächsten Jahr sollen nahezu alle Meisterkurse aus 2020 nachgeholt werden. Hinzu kommen ein Meisterkurs Viola mit unserem neu ernannten hmt-Professor Piotr Szumieł und ein Klarinettenkurs mit Sebastian Manz.

Zu den Videos
 
Verschiebung des J.M. Sperger Wettbewerbs

Dieses Jahr im Juli wäre außerdem der Internationale J.M. Sperger Wettbewerb für Kontrabass 2020 erstmals an der hmt Rostock zu Gast gewesen. Leider musste er ebenfalls abgesagt und um zwei Jahre auf den Zeitraum vom 27. März bis 3. April 2022 verschoben werden. Die behördlichen Vorgaben und die Begleitumstände der Covid-19-Pandemie machen eine künstlerisch faire und sinnvolle Durchführung des Wettbewerbs derzeit unmöglich.

Als Alternativ-Event zum Wettbewerb rufen die Initiatoren zur "International Double Bass Quarantine Challenge" auf. Vom 15. Juni bis 27. Juli laden sie weltweit Kontrabassistinnen und Kontrabassisten ein, Video-Links aus „Corona-Zeiten“ zu senden.

 
Neues Alumni-Jahrbuch

Das neue Alumni-Jahrbuch der hmt Rostock ist da! Absolventinnen und Absolventen von 2019 haben ihre Erinnerungen und Anekdoten an ihre Studienzeit aufgeschrieben. Blättern Sie gern einmal durch. Ganz bestimmt begegnen Ihnen bekannte Gesichter. Auf unserer Website ist das Alumni-Jahrbuch abrufbar.

 
www.instagram.com/hmt_rostock/
Umfrage an Musikhochschulen zur Online-Lehre

Mit dem Beginn der Corona-Krise mussten auch die Musikhochschulen ihren Vorlesungs- und Unterrichtsbetrieb in kürzester Zeit auf Formen der Distanzlehre umstellen und das Sommersemester zunächst als Online-Semester starten. Für Bereiche wie den Gesangs-, Instrumental- und Schauspielunterricht, die ganz besonders auf Präsenz basieren, bedeutete diese Umstellung eine große Herausforderung. Eine Befragung zur Distanzlehre an vier Musikhochschulen gibt Einblick, wie die Lehrenden mit der aktuellen Situation umgehen.

Die Ergebnisse zeigen, dass der überwiegende Teil der Lehrenden mit der aktuellen Situation den Umständen entsprechend gut zurechtkommt (85 %) und dass grundsätzlich eine große Bereitschaft vorhanden ist, digitale Medien einzusetzen. Der Kontakt zu den Studierenden wird als sehr gut eingestuft. Knapp zwei Drittel der Lehrenden gehen jedoch davon aus, dass sich Effekte der sozialen Ungleichheit in der Studierendenschaft verstärken werden (63 %).

Die Krise als Katalysator im Digitalisierungsprozess

Als Nachteil der Distanz-Lehre ist zudem zu sehen, dass zwei Drittel der Befragten einen erhöhten Vorbereitungsaufwand haben (65 %) und dass knapp drei Viertel der Befragten eine höhere psychische Belastung (74 %) empfinden. Als nicht ausreichend wird die digitale Ausstattung der Hochschulen (60 %) beurteilt. Ebenfalls fast drei Viertel der Befragten meint aber auch, dass durch die vorübergehenden Hochschulschließungen die Digitalisierung wesentlich vorangetrieben wurde (72 %), und mehr als die Hälfte der Lehrenden gibt an, digitale Lernformate auch künftig häufiger nutzen zu wollen (53 %).

Einschränkungen vor allem im künstlerischen Bereich

Im künstlerischen Bereich wird die Online-Lehre dennoch überwiegend kritisch gesehen. Nur ein Viertel der befragten künstlerisch Lehrenden an ist der Meinung, dass Online-Lehre eine vollwertige Alternative oder zumindest eine praktikable Ergänzung zum herkömmlichen Präsenzunterricht ist. Kritisch bewertet werden hier vor allem die Einschränkungen beim (kammer)musikalischen Zusammenspiel und Einschränkungen bei der Übertragung im Hinblick auf Klangqualität, auf klangliche Differenziertheit, auf emotionalen Ausdrucksgehalt sowie Körperhaltung und Spielbewegung.

An der Befragung, die auf Initiative der Hochschule für Musik und Theater Rostock im Mai 2020 durchgeführt wurde, nahmen die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, die Hochschule für Musik und Theater Hamburg, die Universität der Künste Berlin sowie die hmt Rostock teil. Insgesamt stellten sich 327 Lehrende der Befragung. Verantwortlich für die Durchführung und Auswertung der Umfrage sind Helen Hammerich und Prof. Dr. Oliver Krämer. Die Ergebnisse sind im Detail abrufbar auf der Website der hmt Rostock.

Umfrageergebnisse
 
hmt Rostock bezieht neue Räumlichkeiten

Die hmt Rostock wächst und wächst, und ihr fehlt es an Platz für die Ausbildung in der Pop- und Weltmusikabteilung sowie für Büros für die Lehrenden und die Verwaltung. Die Räume in der Neubrandenburger Straße, die bisher für Bandproben dienten, mussten ersetzt werden. Inzwischen konnte die Raumnot gelöst werden. Im April und Mai 2020 wurden die neuen Räumlichkeiten bezogen.

Die Pop- und Weltmusikabteilung hat Proben- und Bandräume in einem Ausweichbau „An der Jägerbäk 4“ in Rostock-Marienehe erhalten. Diese werden für fünf Jahre bis Dezember 2024 angemietet und bieten eine Nutzungsfläche von 220 m2. Zwei Flügel und zahlreiche Instrumente haben dort Platz gefunden.

Auch zahlreichen Lehrenden steht ab jetzt mehr Platz für die Vorbereitungen in der Lehre und für Forschung und Wissenschaft zur Verfügung. Die Büros des Instituts für Musikwissenschaft und Musikpädagogik wurden in eine angemietete Büroetage in der Grubenstraße 20 verlegt, gleich gegenüber des hmt-Hauptgebäudes.

„Mit den langfristigen Anmietungen der neuen Räumlichkeiten und der Auslagerung der Büros haben wir Unterrichts- und Überäume im hmt-Bestandsgebäude zurückgewonnen, die wir dringend benötigen“, sagt der amtierende Rektor Prof. Dr. Oliver Krämer.

Die Anmietung der Ausweichbauten ist eine Übergangslösung und wird sich erübrigen, sobald der geplante Neubau auf dem Gelände der hmt Rostock fertiggestellt ist. In Auftrag gegeben ist ein Erweiterungsbau als U-Form um den Katharinensaal, der eine Probebühne, Unterrichts-, Übungs-, Probe- und Arbeitsräume sowie eine neue und größere Mensa mit Außenbereich als Dachterrasse vorsieht. Im Wintersemester 2022/23 soll der viergeschossige Komplex mit einer Gesamtfläche von 3300 m2 nach Plänen der Architekten Knoche BDA aus Leipzig fertiggestellt sein. Für die Finanzierung hat das Land Mecklenburg-Vorpommern Mittel in Höhe von 15 Millionen Euro bewilligt.

 
Hilfsprogramm für Musikstudierende

Der hmt Rostock steht eine Nothilfe in Höhe von 23.150 € zur Verfügung, die sie an ihre durch die Corona-Pandemie finanziell in Not geratenen Studierenden nach Bedürftigkeit verteilen kann. Das Hilfsprogramm für Musikstudierende wird finanziert von der Ernst von Siemens Musikstiftung, die die Sonderförderung an die staatlichen Musikhochschulen o.ä. in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausschüttet.

 
Zuschuss für Studierende in akuter Notlage

Studierende, die infolge der Corona-Pandemie in besonders akuter Not und unmittelbar auf Hilfe angewiesen sind, können Überbrückungshilfe in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses bei ihrem Studierendenwerk beantragen. Die Online-Antragsstellung erfolgt über das Portal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de.

Die Anträge der Studierenden werden automatisch an das für sie zuständige Studierendenwerk weitergeleitet und bis zum 25. Juni 2020 bearbeitet und ausgezahlt.

Der Zuschuss kann bis zu einer Höhe von jeweils bis zu 500 Euro in den Monaten Juni, Juli und August 2020 beantragt werden. Alle Studierenden an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen sind antragsberechtigt, aus dem In- wie Ausland, unabhängig von Alter oder Semesterzahl.

 
Stadtradeln

Stadtradeln wird Tradition in der hmt Rostock. Schon zum dritten Mal waren wir dabei. Das bunt gemischte Team „hmt goes cycling“ mit 15 aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern fuhr dieses Jahr im Zeitraum von drei Wochen auf Platz 52 der Rostocker Teamwertung (insgesamt 177 Teams) mit einer Gesamtkilometerzahl von 2.025 km (das entspricht 298 kg CO2 Vermeidung). Vor allem für kurze Strecken im näheren Hochschulumkreis wurde das Fahrrad viel genutzt, aber auch für Ausflüge an die Ostsee oder den längeren Weg zum Dienst bei schönem Wetter.

Damit setzt die hmt Rostock erneut ein Zeichen für nachhaltige Mobilität, für Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in der Stadt Rostock. 1.989 Radelnde in der Stadt legten insgesamt 406.000 km mit dem Fahrrad zurück und vermieden dabei 60 Tonnen CO2. Insgesamt waren in Rostock zwar weniger Personen beteiligt als im Vorjahr, diese sind aber weitaus mehr Rad gefahren.

 
In eigener Sache

Neugierig auf weitere Veranstaltungen? Dann finden Sie auf unserer Homepage www.hmt-rostock.de unseren vollständigen Veranstaltungskalender.

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Die hmt wird unterstützt von den Freunden und Förderern der Hochschule für Musik und Theater Rostock e.V. Werden auch Sie Mitglied in unserem Förderverein!

 
 
 
Impressum

Angelika Thönes
Kommunikation & Marketing
angelika.thoenes@hmt-rostock.de
Fon +49 381 5108 240
hmt@hmt-rostock.de
www.hmt-rostock.de

 

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Hochschule für Musik und Theater Rostock, Beim St.-Katharinenstift 8, 18055 Rostock

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