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Digitaler Hochschulinformationstag zum Musik- und Schauspielstudium
Ein herzliches Lebewohl für Professorin Dagmar Gatz
hmt Rostock tritt bundesweitem Netzwerk bei
Klavierduo-Konzert und „Don Giovanni“ bei hmt on air!“
Eine Orchesterstelle trotz Corona – ein Erfahrungsbericht
Neue Gesichter
Trauer um den Schauspieler und Musiker Martin Brauer
Bewerbung für den „LET'S GET DIGITAL“-Award
Die Daffkes mit neuen Projekten - Alumni trotzen der Krise
 
© DOMUSimages A. Rudolph
Digitaler Hochschulinformationstag zum Musik- und Schauspielstudium

Wenn der Schulabschluss in greifbarer Nähe liegt, ist die Frage nach dem „Wie geht es weiter?“ unmittelbar damit verbunden. Doch gerade dieses Jahr ist die Suche nach dem richtigen Studienplatz nicht ganz leicht. Da trifft es sich gut, wenn die Möglichkeit besteht, sich von Zuhause aus über den Wunschstudiengang zu informieren.

Am Samstag, den 10. April 2021, findet an der hmt Rostock der Hochschulinformationstag statt, diesmal in digitaler Form. Vertreterinnen und Vertreter der Hochschule informieren Studieninteressierte bzw. Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer über die Studienmöglichkeiten in den Bereichen Musik, Lehramt Musik und Lehramt Theater (Darstellendes Spiel), Pop- und Weltmusik mit Klassik, Musikwissenschaft und Schauspiel. Zudem können individuelle Fragen gestellt werden. Auch die Young Academy Rostock wird sich präsentieren, und der Studierendenrat steht für Fragen zur Verfügung, die junge Menschen bewegen.

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Prof. Dagmar Gatz mit Dirigent Prof. Christfried Göckeritz und Chorleiter Bernd Spitzbarth beim Bachfest 2019 © Mirco Dalchow
Ein herzliches Lebewohl für Professorin Dagmar Gatz

Ende Januar sollte der Kammerchor „Vocalisti Rostochienses“ sein 20-jähriges Jubiläum mit einem großartigen Konzert begehen und bei diesem Anlass die langjährige Chorleiterin Frau Professorin Dagmar Gatz in den Ruhestand verabschiedet werden. Leider musste dieses Ereignis abgesagt werden, um die Gesundheit der Chormitglieder nicht zu gefährden. Der Abschied kommt trotzdem. Schweren Herzens sagen die Mitglieder der hmt Rostock Dagmar Gatz adé und ein herzliches Lebewohl.

2001 wurde der Kammerchor von Dagmar Gatz gegründet. Über all die Jahre hat die leidenschaftliche Chorleiterin den Klangkörper, der herausragende Stimmen der Hochschule vereint und sich durch eine Gesangskultur höchsten Ranges auszeichnet, geformt und zu Höchstleistungen geführt.

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hmt Rostock tritt bundesweitem Netzwerk bei

Mit dem Datum des 17. Februar 2021 ist die hmt Rostock dem Netzwerk 4.0 von insgesamt 18 Musikhochschulen aus ganz Deutschland beigetreten. Sie haben sich zusammengeschlossen, um als gemeinsame Kooperationspartner an der Ausschreibung der Stiftung „Innovation in der Hochschullehre“ entsprechend der Förderbekanntmachung „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ durch Abgabe eines inhaltlichen Projektantrages mit dem Fokus auf Entwicklung und Weiterentwicklung innovativer Projekte im Bereich von Studium und Lehre im Lichte von Digitalisierungs-Möglichkeiten an Musikhochschulen teilzunehmen.

„Ich freue mich wirklich sehr über diesen Schritt, den die Hochschule mit dem Zusammenschluss im Netzwerk 4.0 mit 75% aller bundesdeutschen Musikhochschulen gegangen ist“, sagt Prof. Dr. Reinhard Schäfertöns, Rektor der hmt Rostock, „und auf den Weg, der damit jetzt vor uns liegt und der – auch, aber nicht nur im Kontext der Digitalisierung – den Studierenden großartige Möglichkeiten eröffnet. Perspektivisch wird das Netzwerk zukünftig die Angebote der verbündeten Hochschulen enger zusammenbringen – inhaltlich, administrativ und kommunikativ. Und damit enorm bereichern. Als Studienstandort für Musik wird die hmt Rostock ihre Sicht- und Hörbarkeit damit landesweit, aber auch international nachhaltig verbessern.“

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Klavierduo-Konzert und „Don Giovanni“ bei hmt on air!“

Den Start für „hmt on air!“ im Sommersemester machen neue Aufnahmen mit Klavierduos aus der Klasse der Professoren Hans-Peter und Volker Stenzl. Sie werden am Dienstag, den 6. April, um 19.30 Uhr auf unserer Website gestreamt.

Mit Mozarts „Don Giovanni“ bringen wir zu Semesterbeginn ein Meisterwerk des Musiktheaters auf die Bühne des Katharinensaals. Die Premieren finden am 9. und 10. April 2021 statt und sind online als Mitschnitte am 16. und 17. April um jeweils 19.30 Uhr zu erleben.

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Erdem Delibas
Eine Orchesterstelle trotz Corona – ein Erfahrungsbericht

Als Musikstudent oder Musikstudentin bereits während des Studiums eine feste Orchesterstelle zu bekommen und dies zudem unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie, das ist nicht selbstverständlich. Erdem Delibas, Masterstudent im Fach Posaune, ist dies gelungen. Sein Bericht über das vergangene „Corona-Jahr“ macht Mut und gibt Hoffnung auf ein Leben für die Musik.

Erdem Delibas schreibt: „[…] Due to the pandemic and all the changes it has brought to our lives, it has been very difficult for me to stay motivated. At the beginning, we were not sure what was going on and tried to adjust to the new normal. As a brass player, it is difficult to practice at home. I had some issues with my neighbours because of the loud music. In April, we received an official letter from the hmt stating that the summer semester would continue online. This letter helped me to solve my practicing problem at home. I talked with my neighbours, and they understood my situation.

Our teachers hold lessons and warm-up sessions every week. Even though it took some time to get used to online learning, we stayed motivated very well. Upon the advice of professional brass players I started to learn yoga. I improved my concentration and breathing. Also, I sent videos to my teachers almost every day.

It has always been my dream to be part of an orchestra. So, I was very excited when I heard the Presidential Symphony Orchestra, one of the most prestigious orchestras in Turkey, conducted open auditions. I practiced very hard to get the position I dreamed of. I was accepted for a position in the orchestra’s trombone section with support from my beloved teachers. […]“

Erdem Delibas hat im letzten Jahr ein Probespiel beim Presidential Symphony Orchestra in Ankara, Türkei, erfolgreich bestanden und ist dort seit dem 3. September 2020 als festes Orchestermitglied tätig. Im kommenden Sommersemester wird er sein letztes Semester im Fach Posaune bei Professor Jamie Williams und Tomer Maschkowski absolvieren und seine Abschlussprüfung ablegen.

Ebenfalls eine feste Stelle hat Bachelorstudent Sati Jimenez erhalten. Er unterrichtet seit Januar 2021 als Lehrkraft an der Kreismusikschule Wolgast-Anklam und studiert im 9. Semester Violoncello bei Antoaneta Emanuilova.

 
Neue Gesichter

In den letzten Monaten ist die hmt Rostock um einige neue Gesichter reicher geworden.

Als wissenschaftliche Mitarbeiter*innen im Bereich Musikwissenschaft konnten Gabriele Groll, PD Dr. phil. habil. Ulrich Krämer und Alexander Thomas gewonnen werden. Alle drei sind Teil des Teams von Professorin Dr. phil. habil. Friederike Wißmann und werden am musikwissenschaftlichen Editionsvorvorhaben „Korngold Werkausgabe“ mitarbeiten.

In der Gesangsabteilung ist der Bariton Nikolay Borchev dazu gekommen. Ein bereits bekanntes Gesicht ist der Tenor Wolfgang Klose. Er unterrichtet schon seit mehreren Semestern im Lehrauftrag Gesang an der hmt Rostock und wird ab dem 1. April seine Tätigkeit als hauptamtliche Lehrkraft und als Nachfolger von Professorin Heidrun Warczak fortsetzen.

Ab dem Sommersemester 2021 wird Matthias Mensching die Nachfolge von Professorin Dagmar Gatz antreten und das Fach Chorleitung im Rahmen des Lehramtsstudiums vertreten. Zudem übernimmt er die Leitung des Hochschulorchesters und des Kammerchores „Vocalisti Rostochienses“.

Die Verwaltung hat mit Frau Susanne Gehrke Verstärkung bekommen. Sie ist im Sachgebiet Personal und Haushalt für die Buchhaltung der gesamten Hochschule zuständig und in Raum SZ 16 anzutreffen.

 
Trauer um den Schauspieler und Musiker Martin Brauer

Die hmt Rostock trauert um ihren langjährigen Lehrbeauftragten für Schauspiel, Martin Brauer. Er verstarb in der Nacht zum Freitag, den 26. Februar 2021, völlig unerwartet im Alter von 49 Jahren. Der mit dem Conrad-Ekhof-Preis ausgezeichnete Schauspieler und Musiker hatte zuletzt mit Schauspielstudierenden sehr erfolgreich Molières „Der eingebildete Kranke“ zur Aufführung gebracht.

„Martin Brauer war ein wunderbarer Lehrer. Er wird uns sehr fehlen. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie“, sagt Professor Markus Wünsch, Sprecher des Instituts für Schauspiel an der hmt Rostock.

Der Rektor Professor Dr. Reinhard Schäfertöns spricht das Mitgefühl der ganzen Hochschule aus: „Sein plötzlicher Tod macht uns sehr betroffen und ist für uns alle ein schwerer Verlust.“

Nach Engagements in Dresden, Berlin, Magdeburg und Leipzig war Brauer zur Spielzeit 2016/2017 an das Mecklenburgische Staatstheater gewechselt. Dort stand er unter anderem als Josef Tura in „Sein oder Nichtsein“ sowie in Titelrollen der Stücke „Liliom“, „Mephisto“ und „Cyrano de Bergerac“ auf der Bühne. Er unterrichtete als Gastdozent an der hmt Rostock und war Schlagzeuger in der „Kapelle der Versöhnung“ von Rainald Grebe.

 
Bewerbung für den „LET'S GET DIGITAL“-Award

Mit ihrer digitalen Veranstaltungsreihe „hmt on air!“ hat sich die hmt Rostock für den „LET'S GET DIGITAL“-Award beworben.

Mit der Ausschreibung des „LET'S GET DIGITAL“-Awards will der Bundesverband Hochschulkommunikation die Professionalisierung in Sachen digitale Formate weiter vorantreiben und herausragende digitale Projekte seiner Mitglieder sichtbar machen. Im Fokus stehen Projekte der Wissenschafts- und Hochschulkommunikation, die in der Corona-Zeit entwickelt wurden oder schon länger in der Schublade lagen. Die Begutachtung erfolgt durch eine Experten-Jury aus den Bereichen Journalismus, Agentur und Hochschulkommunikation.

 
© Mirco Dalchow
Die Daffkes mit neuen Projekten - Alumni trotzen der Krise

Die Damen und Herren Daffke haben sich den Liedern und Chansons der 20er Jahre verschrieben. Die vier Sängerinnen und Sänger und ihr Pianist sind allesamt ehemalige Studierende der hmt Rostock. Von Rostock aus führte sie ihr Weg durch die gesamte Republik, von kleinen Kneipen bis hin zum Rheingau Musikfestival und zur Volksbühne Berlin. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, die überdrehte Unterhaltungsmusik dem politischen Lied der 20er gegenüber zu stellen. „Golden“ werden sie gerne genannt. Doch für wen waren sie wirklich golden?

Wie für so viele Ensembles waren auch für die Daffkes die letzten Monate nicht sehr golden: keine Konzerte, kein Kontakt zum Publikum, die besondere, wortlose Verbindung untereinander auf der Bühne fehlte, die keine Videokonferenz der Welt ersetzen kann. Doch die Daffkes lassen sich nicht unterkriegen, sondern denken an die Zukunft: so wird gerade ein alter Barkas (der Ost-Bulli) zu einer fahrbaren Wanderbühne umgebaut. Das Ziel ist es, gerade auch in dieser schwierigen Zeit Kultur direkt zu den Menschen zu bringen. Dabei ist es den Daffkes ein besonderes Anliegen, den ländlichen Raum in Mecklenburg-Vorpommern musikalisch zu beleben. Damit möchten sie dem Bundesland, wo sie sich gefunden haben, etwas zurückgeben. Ein ähnliches Anliegen treibt Axel Meier an.

Der Schlagzeuger und hmt-Absolvent wird ab diesem Sommer mit dem Projekt Kultur.Feldstein.Kirche die alte Dorfkirche St. Bartholomäus in Recknitz zu neuem Leben erwecken. Am 31. Juli wird auch der alte Daffke-Barkas in Recknitz halt machen. Dort werden die Daffkes ihr neues Programm „Wie werd‘ ich reich und glücklich? – ein musikalischer Handlungsvorschlag“ präsentieren. Das ganze Wochenende über wird es in und um die Kirche Veranstaltungen zum Thema geben.

 
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Impressum

Angelika Thönes
Kommunikation & Marketing
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