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1. Verlängerung der Überbrückungsmaßnahmen notwendig zur Bewältigung der vierten Corona-Welle
2. Wettbewerb „Jugend musiziert“ 2022: Am 15. November ist Anmeldeschluss
3. Landmusik: Preisverleihung der Landmusikorte 2021
4. Landmusik: Start der Fortbildungsangebote
5. PopCamp: Abschluss der zweiten Arbeitsphase
6. #DMRBetterTogether: Verband Evangelische Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in Deutschland
7. #DMRService: Auf der Suche nach dem Publikum des Jahres 2021
Impressum
 
 
1. Verlängerung der Überbrückungsmaßnahmen notwendig zur Bewältigung der vierten Corona-Welle
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Im Gespräch mit Friederike Westerhaus erläutert DMR Generalsekretär Prof. Christian Höppner auf NDR Kultur die Situation für das Kulturleben in der aktuell stark an Fahrt aufnehmenden vierten Corona-Welle. Auch wenn die Entwicklung der Inzidenzzahlen besorgniserregend sei, bestehe angesichts der Fortschritte in der Pandemie-Bewältigung kein Anlass, „in alte Bewältigungsmechanismen“ zurückzufallen. Stattdessen müsse man „klug überlegt, mit Augenmaß und mit intelligenten Maßnahmen über diese vierte Welle hinwegkommen.“ Eine Ausweitung der 2G-Regelung flächendeckend auch für Kulturveranstaltungen sieht Höppner kritisch, denn „wir dürfen unsere Gesellschaft nicht noch weiter aufspalten. Teilhabe sollte allen möglich sein.“

Höppner spricht sich in dem Interview für eine Verlängerung der Überbrückungsmaßnahmen für die Kultur bis mindestens Mitte 2022 aus sowie für eine Verlängerung der Ausnahmeregelungen der Künstlersozialkasse. Dadurch gelte es, weiterhin das Musikleben und insbesondere die Freiberuflichen zu unterstützen. Über die aktuelle Krisenbewältigung hinaus müsse man jetzt aber auch grundlegende Reformen angehen und beispielsweise den freiberuflich Tätigen im Kulturbereich endlich einen besseren Zugang zu den sozialen Sicherungssystemen verschaffen. Das vollständige Interview können Sie hier nachlesen.

 
 
 
 
 
 
 
 
2. Wettbewerb „Jugend musiziert“ 2022: Am 15. November ist Anmeldeschluss
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Mit dem Auftakt zur „Jugend musiziert“ – Saison 2022 wächst bundesweit die Hoffnung, den Wettbewerb im kommenden Jahr wieder in der bekannten Form, in Präsenz, als Forum der Begegnung und des Vergleichs miteinander, durchführen zu können. Die Verantwortlichen treiben die Planungen mit Augenmaß und der gebotenen Verantwortung voran. 3-G wird sicherlich zur wesentlichen Grundlage aller Entscheidungen rund um die Durchführungsform von „Jugend musiziert“ 2022 werden. Zur 59. Ausgabe von „Jugend musiziert“ sind alle Kinder und Jugendlichen eingeladen, die als Solistinnen und Solisten oder im Ensemble ihr musikalisches Können auf einer Bühne zeigen möchten.

„Jugend musiziert“ 2022 ist ausgeschrieben für die Solokategorien: Streichinstrumente, Akkordeon, Percussion, Mallets und Pop-Gesang. Die Ensemblekategorien lauten: Duo: Klavier und ein Blasinstrument, Klavier-Kammermusik, Vokal-Ensemble, Zupf-Ensemble, Harfen-Ensemble, Alte Musik, Bağlama-Ensemble und Hackbrett-Ensemble. Noch jung ist die Kategorie Jumu open. Hier ist die Beteiligung mit allen Instrumenten und Performances möglich, die durch bisherige „Jugend musiziert“-Kategorien nicht abgedeckt sind. So kann die Musik aus Genres stammen, die bisher für „Jugend musiziert“ tabu waren, und sie kann sich mit anderen künstlerischen Sparten wie Tanz, Film oder Malerei verbinden. Die Teilnahme an Jumu open beginnt direkt in einem der 16 Landeswettbewerbe. Über die Teilnahmebedingungen für „Jugend musiziert“ 2022 informieren Musikschulen, der Deutsche Tonkünstlerverband, weitere fachpädagogische Verbände und die Website.

 
 
 
 
Wettbewerbsteilnehmerinnen des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ © Erich Malter
 
 
 
 
3. Landmusik: Preisverleihung der Landmusikorte 2021
 
 
 
 
 
 
 
 
 

In feierlichem Rahmen sind in den vergangenen Wochen die ersten Preisträger der Landmusikorte 2021 ausgezeichnet worden. Das Förderprogramm Landmusik, welches der Deutsche Musikrat mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durchführt, soll das Musikleben im ländlichen Raum stärken. Die Jury, bestehend aus der Jury-Vorsitzenden Prof. Dr. Ulrike Liedtke, Hartmut Karmeier, Maria Löhlein-Mader, Eva Meitner, Johannes Mnich, Heiko Schulze, Torsten Tannenberg, Antje Valentin und Steven Walter, hat insgesamt elf Orte mit herausragenden musikalischen Projekten ausgezeichnet.

Der mit 30.000 Euro prämierte 1. Bundespreisträger der Landmusikorte 2021 ist Markneukirchen. Die kleine Stadt mit 7.400 Einwohnern im Vogtlandkreis hat es geschafft, das wirtschaftliche und kulturelle Leben im Zeichen der Musik so eng zu verknüpfen, dass sie als Landmusikort par excellence gelten kann. Musik prägt hier alle gesellschaftlichen Gruppen und Generationen. Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates, hob diese einzigartige Konstellation in seiner Laudation hervor, bevor er Bürgermeister Andreas Rubner im Rahmen eines Konzertes am 06. November 2021 den Preis überreichte. Prof. Dr. Ulrike Liedtke, Juryvorsitzende des Förderprogramms Landmusik und Landtagspräsidentin von Brandenburg, zeichnete am 05. November 2021 Panketal als Landmusikort des Jahres 2021 in Brandenburg aus. Die Stadt in Randlage zu Berlin hat sich mit zahlreichen Musikprojekten positioniert, so z.B. mit den von Helmut Zapf organisierten Zepernicker Randspielen mit Neuer Musik, der Reihe Panketaler Kulturtage oder dem Verein Kunstbrücke Panketal. Ulrike Liedtke würdigte die langjährige kulturelle Arbeit des Ortes, die alle Generationen in den hohen Qualitätsanspruch einbezieht. Maria Löhlein-Mader, Vizepräsidentin des Badischen Chorverbandes und Landmusik-Jurymitglied, zeichnete am 22. Oktober 2021 Öhningen auf der Bodensee-Halbinsel Höri als Landmusikort des Jahres 2021 für Baden-Württemberg aus und überreichte gemeinsam mit Programmleiter Dr. Tilman Schlömp die Plakette an Bürgermeister Andreas Schmid. Landrat Zeno Danner und die anwesenden Abgeordneten des Bundestages Andreas Jung und Dr. Ann-Veruschka Jurisch lobten Beharrlichkeit, Vielfalt und Qualität der musikalischen Arbeit, die weit über die Region hinaus strahlt.

Im kommenden Jahr wird das Förderprogramm Landmusik fortgesetzt: Im Januar 2022 werden neue Förderungen ausgeschrieben. Nähere Informationen zum Förderprogramm Landmusik finden Sie hier.

 
 
 
 
Verleihungsfeier zur Übergabe der Plakette Landmusikort 2021 in der Stadt Öhningen © Georg Lange
 
 
 
 
4. Landmusik: Start der Fortbildungsangebote
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Im Rahmen des Förderprogramms Landmusik legt der Deutsche Musikrat ein zusätzliches Fortbildungsangebot auf. Das Förderprogramm Landmusik, welches der Deutsche Musikrat mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durchführt, soll das Musikleben im ländlichen Raum stärken. Die Kurse, u.a. zum Thema „Digitales Musizieren“ oder „Zukunft gestalten“, richten sich teilweise an spezielle Zielgruppen im ländlichen Raum, andere sind offen für alle Interessenten. Die Veranstaltungen werden in Kooperation mit vier Landesmusikakademien gestaltet. Das Fortbildungsangebot startet im November 2021 und erstreckt sich in unterschiedlichen Präsenz- und Onlinephasen bis Oktober 2022.

Am 16. November 2021 startet die Reihe mit einem ersten Online-Stammtisch zum Thema „Digitales Musizieren“, durchgeführt von der Landesmusikakademie Sachsen-Anhalt. Weitere Programmpunkte wie Referatsthemen zu Technikcheck oder Audio- und Videobearbeitung, die von der Landesmusikakademie Sachsen-Anhalt organisiert werden, finden Sie hier. Zwischen dem 5. Februar und dem 18. Juni 2022 finden Fachtage zum Thema „Kulturbrücke Community Music“ an den Landesmusikakademien in Brandenburg, Hessen, Sachsen-Anhalt und Thüringen statt. Nähere Informationen zu den Fachtagen zum Thema „Kulturbrücke Community Music“ finden Sie ab 01. Dezember 2021 hier. In einer dreitägigen Denkwerkstatt vom 13. bis 15. Februar 2022 mit dem Titel „Aus passiv wird aktiv“ bringt die Landesmusikakademie Brandenburg Interessierte aus den Bereichen Wissenschaft, Veranstaltung, Musik und Kulturpolitik zusammen, um Strategien und Veranstaltungsformate für den ländlichen Raum zu entwickeln. Nähere Informationen zur Denkwerkstatt finden Sie hier. Unter der Überschrift „Von der Stadt aufs Land“ bringt die Landesmusikakademie Thüringen Vertreter aus bundesweiten Modellprojekten der digitalen „Smart Cities“ mit den Musikakteuren im ländlichen Raum zusammen. In vier Tagungen werden die Ergebnisse aus dem digitalen Leben in den Smart Cities für die musikalische Bildung in ländlichen Regionen diskutiert, darunter Themen wie neue Formen der Nachwuchsgewinnung und Entwicklung partizipativer Musikprojekte im digitalen Raum. Weitere Informationen zum Projekt „Von der Stadt aufs Land“ finden Sie hier. Nähere Informationen zum Förderprogramm Landmusik finden Sie hier.

 
 
 
 
Landmusik-Kinderkonzerte in Salitz © privat
 
 
 
 
5. PopCamp: Abschluss der zweiten Arbeitsphase
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Das PopCamp, der Meisterkurs für Populäre Musik des Deutschen Musikrates, ist in der Landesmusikakademie Niedersachsen in Wolfenbüttel zu Gast: Zwischen dem 07. und 13. November 2021 arbeiten fünf Bands gemeinsam mit einem renommierten Dozententeam an ihrer Musik und Laufbahn. Zu den fünf Bands gehören ANOKI aus Berlin, ENGIN aus Mannheim, KARO LYNN aus Leipzig, TILMAN aus Bad Neustadt und WEZN aus Hannover. Die Arbeitsphase schließt mit einer aufwändigen Videoproduktion im Tonstudio Tessmar in Hannover ab.

Im Mittelpunkt der zweiten Arbeitsphase stehen neben den vielfältigen kreativen Inhalten insbesondere musikrechtliche und -wirtschaftliche Themen. Die beiden Fachanwälte für Urheber- und Medienrecht und Autoren des Buchs „Die neue Praxis im Musikbusiness“ Oliver Heinz und Michael v. Rothkirch – seit dem ersten Jahrgang 2005 im Team – widmen sich mit den teilnehmenden Musikerinnen und Musikern aktuellen Fragen zu Medien-, Vertrags- und Urheberrecht. Unter anderem ist ein „Vertrags-Partner-Rollenspiel“ geplant, um das Verständnis und die Haltung der Teilnehmenden zu schulen. Als künstlerischer Leiter konnte wiederum Jens Eckhoff, Mitglied der Band „Wir sind Helden“, gewonnen werden. Zum Dozententeam der zweiten Arbeitsphase des PopCamps gehören: Alissa Boss, Annett Kujat-Gruber, Bettina Habekost, Sandra Ludewig, Stephanie Borm-Krüger, Michael v. Rothkirch, Nicholas Müller, Oliver Heinz, Robert Stephenson und Swen Meyer.

An die Tage in der Landesmusikakademie Niedersachsen schließen sich für fünf Bands Videoproduktionen im Tonstudio Tessmar in Hannover an. Die Anfänge der neuen Reihe „PopCamp Sessions“ wurden mit den Bands 2020 im Oktober im Musikbildungszentrum Südwestfalen aufgezeichnet. Die ersten Veröffentlichungen sind für Mitte November geplant. Nähere Informationen zum PopCamp finden Sie hier.

 
 
 
 
Jens Eckhoff, Oliver Heinz, Michael v. Rothkirch, Michael Teilkemeier (v.l.n.r.) © Sandra Ludewig
 
 
 
 
6. #DMRBetterTogether: Verband Evangelische Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in Deutschland
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Zu unseren Mitgliedern zählen auch die wichtigsten Kirchenmusikverbände. Denn Kirchenmusik ist eines der Fundamente kulturellen Lebens in Geschichte und Gegenwart und ein wesentlicher Faktor auch für die musikalische Bildung in Deutschland. In unserer Reihe #BetterTogether stellen wir dieses Mal den Verband Evangelischer Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in Deutschland (VEM) vor, den Dachverband der in den Landeskirchen bestehenden selbständigen Kirchenmusik-Verbände.

Der VEM fördert die Kirchenmusik und vertritt die Interessen der Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker gegenüber der Evangelischen Kirche in Deutschland, deren Landeskirchen sowie gegenüber der Öffentlichkeit. Für diese Arbeit pflegt der Verband Kontakte zur zahlreichen kulturpolitischen Institutionen wie dem Kulturbüro der EKD und ist vertreten in Gremien der Evangelischen Kirche in Deutschland, darunter in der Ständigen Konferenz für Kirchenmusik, in der Direktorenkonferenz der Landeskirchenmusikdirektoren und Ausbildungsstättenleiter, in der Gesangbuchkommission und der Urheberrechtskonferenz. Zudem ist der VEM Mitglied in der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen, mit welcher man gemeinsame Fortbildungen aufsetzt und durchführt, sowie der Europäischen Konferenz für evangelische Kirchenmusik EKEK; bei dem katholischen Pendent, dem Bundesverband katholischer Kirchenmusiker in Deutschland (BKKD) hat der VEM einen Gastsitz; außerdem wirkt der VEM beim Deutschen Evangelischen Kirchentag regelmäßig mit.

Als Bundesverband ermöglicht der VEM den Austausch und das Zusammenwirken der Landesverbände bei der Wahrnehmung der fachlichen, beruflichen und sozialen Interessen der Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker. Dies geschieht durch regelmäßigen Informationsaustausch, die Erarbeitung von vergleichenden Übersichten, Stellungnahmen und Empfehlungen sowie durch Aktivitäten im Rahmen gesamtkirchlicher Unternehmungen. Viele haupt- und nebenberufliche Kirchenmusiker/innen in ganz Deutschland beziehen die zweimonatlich erscheinende Fachzeitschrift „Forum Kirchenmusik“ des VEM, zudem werden gelegentlich Publikationen oder Notenausgaben herausgegeben.

Unter dem Dach des VEM ist auch der Förderkreis für kirchenmusikalische Aufbauarbeit angesiedelt, der die kirchenmusikalische Arbeit in evangelischen Diaspora-Kirchen in der Welt unterstützt, insbesondere durch die Förderung der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Weitere Informationen finden Sie hier.

 
 
 
 
Kirchenkonzert im Rahmen einer Benefiz-Konzertreihe © Roland Rossner/ Deutsche Stiftung Denkmalschutz
 
 
 
 
7. #DMRService: Auf der Suche nach dem Publikum des Jahres 2021
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Das concerti-Magazin sucht zum fünften Mal das „Publikum des Jahres“ für das Jahr 2021. Um die Auszeichnung können sich Konzert- und Opernhäuser mit ihrem engagierten Publikum bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 20. Dezember 2021. Unter Juryvorsitz von Pianist Martin Stadtfeld wird eine Jury, darunter auch Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates, nach Abschluss der Votingphase aus den zehn Nominierten einen Gewinner nach den Kriterien Treue, Begeisterung, Aktivität und Altersstruktur bestimmen. Der Gewinn ist ein Überraschungsempfang für die Besucher eines Konzert- und Opernabends sowie 5.000 Euro Preisgeld für die Nachwuchsarbeit. Ihre Stimme für Ihr Lieblingspublikum können Sie hier abgeben.

 
 
 
 
Preisträger concerti-Publikumspreis 2019: Bamberger Symphoniker © Sebastian Lock
 
 
 
 
Impressum
 
 
 
 

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Prof. Christian Höppner
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Tel +4930 30881020
Fax +4930 30881011
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