| Ab 2028 setzt Sony auf rein digitale Spiele. Was das für Spieler und den Zugang zu Videospielen in Bibliotheken bedeutet. | |
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| | | | | Liebe Leserin, lieber Leser, Videospiele werden immer digitaler – eine Entwicklung, die nicht nur Spielerinnen und Spieler betrifft, sondern auch Bibliotheken vor neue Herausforderungen stellt. In dieser Ausgabe werfen wir einen Blick auf die Ankündigung des japanischen Elektronik-Konzern Sony, die Folgen für den Spielemarkt und die Frage, wie Bibliotheken auch künftig Zugang zu Videospielen ermöglichen können. Außerdem erwarten Sie ein Veranstaltungshinweis zur Lesung mit Brüder-Grimm-Preisträgerin Anna Baar. | | | | | | |
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| | | | | Die Zukunft von Videospielen Am 1. Juli verkündete der japanische Elektronik-Konzern Sony auf seinem PlayStation-Blog das Aus der physischen Disc. Ab 2028, so heißt es dort, werden neue Videospiele ausschließlich digital erscheinen. Was bedeutet diese Entscheidung für Spielerinnen und Spieler? Die Entscheidung von Sony hat enorme Auswirkungen auf die gesamte Videospielbranche. Zwar geht der Anteil an physischen Verkäufen laut aktueller Geschäftszahlen des Konzerns massiv zurück, gleichzeitig gingen aber allein im letzten Jahr laut Branchenanalysten wie Daniel Ahmad vom Marktforschungsunternehmen Niko Partners noch rund 70 Millionen PlayStation-Spiele physisch über die Ladentheke. Ab 2028 sind sämtliche neuen Playstation-Titel dann jedoch ausschließlich digital oder als Verpackung mit Downloadcode erhältlich. Wer Playstation-Spiele sammelt, archivieren oder schlicht spielen und danach wieder verkaufen will, hat ab dann das Nachsehen. Anders als bei physischen Exemplaren sind digitale Lizenzen nicht übertragbar und können zudem jederzeit widerrufen werden. Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf uns als Bibliothek? In erster Linie zwingen uns solche Entscheidungen vor allem zum Umdenken. Gesellschaftliche Teilhabe zählt mehr denn je zu den zentralen Aufgaben kommunaler Bibliotheken – daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Was sich hingegen ändern muss, ist die Art, wie wir den Zugang zu Videospielen ermöglichen. Kurzfristig heißt das neue Veranstaltungskonzepte erproben und mehr Möglichkeiten schaffen, um vor Ort spielen zu können. Videospiele müssen auch weiterhin eine Bühne haben – auch dann noch, wenn wir sie nicht mehr wie bisher unkompliziert verleihen können. Mit dem Gaming-Raum sind wir bereits einen ersten Schritt in diese Richtung gegangen. Langfristig möchten wir uns aber mehr vernetzen, Ressourcen bündeln und alternative Wege gehen. Dass das funktionieren kann, hat unter anderem die Onleihe mit dem Verleih von eMedien bereits erfolgreich vorgemacht. | | | | | | |
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| | | | | | © Johannes Puch | | | | Brüder-Grimm-Preisträgerin Anna Baar liest im Kulturforum Hanau Lesung aus „Divân mit Schonbezug“ am 1. September, 20 Uhr / Eintritt frei Die österreichische Autorin Anna Baar liest am Dienstag, 1. September, um 20 Uhr im Lesecafé des Kulturforums Hanau aus ihrem ausgezeichneten Erzählband „Divân mit Schonbezug“. Der Eintritt ist frei. Die Stadt Hanau zeichnete Baar 2023 für „Divân mit Schonbezug“ mit dem Brüder-Grimm-Preis für Literatur aus. | | | | | | |
| | | In ihren Erzählungen beschäftigt sich die Autorin mit Fragen von Identität, Herkunft und Zugehörigkeit und erzählt vom Heranwachsen zwischen verschiedenen Kulturen, von Heimat und Fremdsein sowie von Menschen, Orten und Begegnungen, die das eigene Leben prägen. Mit „Divân mit Schonbezug“ legt Baar einen Erzählband über Menschen vor, die zwischen unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und Lebenswelten ihren Platz suchen. Nachdenkliche Beobachtungen und persönliche Erfahrungen verbindet die Autorin dabei mit einer eindringlichen und zugleich feinfühligen Sprache. Anna Baar wurde in Zagreb im damaligen Jugoslawien geboren und lebt heute in Klagenfurt und Wien. Für ihre Romane, Kurzgeschichten, Erzählungen und Essays erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Im Jahr 2022 erhielt Baar den Großen Österreichischen Staatspreis, ein Jahr später wurde ihr der Brüder-Grimm-Preis für Literatur der Stadt Hanau verliehen. Der Eintritt zur Lesung im Kulturforum ist frei. Um vorherige Anmeldung per E-Mail an stadtbibliothek@hanau.de wird gebeten. | | | | | | |
| | | | | Klicken Sie hier um sich abzumelden. Kulturforum Hanau Am Freiheitsplatz 18 a 63450 Hanau Tel.: 06181 - 29 50 22 46 E-Mail: Stadtbibliothek@hanau.de WhatsApp: 0160-90 15 79 82 | | | | Impressum | | powered by kulturkurier | | | | | |