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Liebe Freundinnen und Freunde der
Zeitgenössischen Puppenspielkunst!
 
 
 

Der Februar-Newsletter wartet bepackt mit reichlich Puppenspaß auf euch. Zückt die Kalender, es wird voll! 

Im Freien Diplom "ZAI EL LILA" von Hanik Soleimani kämpft eine todgeweihte Frau durch Geschichtenerzählen um ihr Leben.

Im Szenenstudium Großpuppe/Ganzkörperpuppe werden die Parallelen der metamorphen Phasen Pubertät und Lebensabend beleuchtet. 

Beim Szenenstudium Maske macht ein HUMMER einen Roadtrip in seiner Mercedes G-KLASSE von INSEL zu INSEL. Wer fährt mit? 

Von der Studioinszenierung des 49. Jahrgangs gibt es neue Einblicke und wichtige Informationen!

Die Puppets Partners International Fraktion berichtet vom letzten Verscio Besuch und plant direkt den nächsten.

Es gibt einen Rückblick auf die Walk-Acts beim Salon Sophie Charlotte

und aus unserem Netzwerk gibt es Meldungen zum Puppenspezial am Deutschen Theater sowie den Kompanien Raum 305 und Freaks und Fremden.

 

In der Schaubude warten wieder viele anregende Gastspiele unteranderem von Puppen-Alumnis auf Besuch und Austausch!

Das alles könnt ihr nachlesen in dieser vielfältigen Newsletterausgabe!

 
 
 
 
 
 
 
Parsa Abbas Nazari, Teheran, 2025
 
 

FREIES DIPLOM von HANIK SOLEIMANI

ZAI EL LILA

EINE TODGEWEIHTE FRAU ERZÄHLT GESCHICHTEN. DIE KUNST DER GESCHICHTE IST DAS EINZIGE, WAS SIE DURCH DAS LABYRINTH IHRER TODGEWEIHTHEIT FÜHRT. IN DEN GESCHICHTEN SELBST, DIE SIE ERZÄHLT, SIND ES AM HÄUFIGSTEN WIEDER GESCHICHTEN, MIT DENEN EIN LEBEN FREIGEKAUFT WIRD.

(Physik der Schwermut – Georgi Gospodinov)

ZAI EL LILA ist ein musikalisches Puppentheaterstück, das sich auf Tausend und eine Nacht als Grundidee stützt und zugleich auf Gedanken von Georgi Gospodinov über die Struktur der Scheherazade-Erzählungen. Wir arbeiten als Kollektiv aus unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen und suchen bewusst einen gemeinsamen Punkt, an dem unsere verschiedenen technischen Sprachen aufeinandertreffen. Das Zentrum des Stücks ist ein Labyrinth, das jede beteiligte Person in ihrem eigenen Medium beschreibt: im Puppenspiel, in der Dramaturgie, auf der Bühne, im Film, in der Musik und in der Bewegung.

Text, Konzept, Performance: Hanik Soleimani
Regie, Dramaturgie: Marianna Wicha
Komposition: Eleni Mik
Bühne, Kostüm, Visuals: Ins Meyer, Jeanot
Choreografie: Saeed Asad Sangabi
Musikalische Leitung, Arrangement: Hanik Soleimani

Voice Artists: Felix Vosse, Sarah John, Ronja Bemmann, Barbod Ardalani, Sabine Weitzel, Annick Durán Kandzior

Chor: Eleni, Hanik, Pooya, Morvarid, Sorousch, Nafsika, Amir Mohammad

Kamera: Pedram Behroozi
Leitung Kamera & Montage: Marlene Blumert, Film@Busch
Puppen: HFS Puppenfundus – Puppentheater Zwickau

 

18.02.2026 um 19.00h + 19.02.2026 um 19.00h - Bühne UNTEN

 
 
 
 
 
 
 

SZENENSTUDIUM
Großpuppe

50. Jahrgang 
05. Februar 2026 - 14.30h & 19.00h
HfS Bühne UNTEN

 
 
 
 
 
 
 

GEISTER SIND AUCH NUR MENSCHEN 
Szenen aus dem Stück von Katja Brunner

In der alltäglichen Maschinerie der Fürsorge entwickeln die Bewohner*innen eines Seniorenheims abstruse Taktiken, um mit dem eigenen voranschreitenden körperlichen Zerfall umzugehen. Das Denken bleibt dabei die größte Hürde. Die Vergangenheit schwillt an, schmerzt und vereitert die Gegenwart. Sehnsüchte lassen Wunschträume platzen. Dann kommt die Verbitterung und mit ihr die vernichtende Einsamkeit. Für Abwechslung sorgt der tägliche Kampf mit dem Pflegepersonal.

So, wie es ist, geht es nicht weiter. Das, was ist, soll nicht so bleiben. Aber wo die Kräfte am Ende sind, können die Schwachen nur den Aufstand üben. Und wer hört überhaupt zu? Wo ist das Publikum, und gibt es hier überhaupt etwas zu lachen?

Eine Collage aus Textfetzen von Menschen im letzten Lebensabschnitt.

Es spielen: Jannik Bursee, Clara Ecke, Line Hünken, Carolina Walker
Puppenbau:
Jonathan Gentilhomme, Lilli Laube, Melanie Sowa, Atif Hussein
Leitung:
Nis Søgaard

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HISTORIANS WILL SAY THEY WERE BEST FRIENDS
Eine Stückentwicklung

“Mir musste nie jemand sagen, dass ich anders bin.”

…mit diesen Worten beschreibt Juno in ihrem Tagebuch die ganze unerträgliche, unausgesprochene Misere ihres Daseins als Mädchen, das sich zunehmend fremd fühlt mit sich und seinem Umfeld. Ein tröstliches, wenn auch einsames Asyl bietet ihr daher ihre “Unsichtbarkeit”, mittels derer sie sich wie ein freundliches Gespenst durch die Welt bewegt - meistens unbemerkt, manchmal als harmlose Präsenz, wenigstens geduldet. Einzig ihre neue Freundin Cosma beobachtet sie genauer. Und stellt exakt die bislang unausgesprochenen Fragen, die in Junos Familie seit Jahren die Kommunikationskanäle verstopfen: Warum ist dein Vater komisch? Schämst du dich für ihn? Schämt er sich für dich? Und: Was ist mit deiner Mutter passiert?

“…wenn meine Superkraft ist, unsichtbar zu sein, ist ihre Superkraft, Unsichtbares zu sehen.”

Eine Stückentwicklung mit Großpuppen, die sich mit geheimer Liebe, Queerness und den befremdlichen Veränderungen des Selbstes während der Pubertät beschäftigt. Inspiriert von Body Horror Zeichnungen in Pastell von Shintaro Kago und Jackson Howell, von der Anime-Serie Sailor Moon, sowie von den Songs Hayloft I und II der Band Mother.

Es spielen: Xeno Scholpp, Lena Schilf, Maria Vittoria Zinoni, Sarah Hohendahl, Akira Schroth
Puppenbau: Ulrike Langenbein, Melanie Sowa
Leitung:
Nathalie Wendt

 

 
 
 
 
 
 
 

SZENENSTUDIUM
 MASKE

51. Jahrgang 
12. Februar 2026 - 14.30h & 19.00h
HfS Bühne UNTEN

 
 
 
 
 
 
 
 

DIE G-KLASSE

Manche fahren bei Regen Fahrrad und andere brausen in der Mercedes G -Klasse an ihnen vorbei, manche haben eine Eigentumswohnung mit Parkblick, anderen droht die Kündigung. 
Oft hat der aktuelle Lebensstandard der Leute nichts mit geleisteter Arbeit und Verdienst zutun, sondern mit Herkunft und Erbe. 
Wir starten eine Neiddebatte ums Erben! Wer hat was verdient? 
Und: Kann man das nicht einfach ändern?

Es spielen: Sarah John, Alina Koval, Luisa Ilisch, Mika Simon Sander
Maskenbau:
Familie Flöz
Leitung:
Veronika Thieme

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HUMMER GAMES
Szenen einer Verpartnerung

David, Mario und Viola eint das gleiche Schicksal: sie sind allein. Ein Leben ohne feste Beziehung ist aber nicht gestattet. Deshalb begeben sie sich auf die verzweifelte Suche nach der großen Liebe. Zur perfekten Paarbildung reicht schon ein einziges gemeinsames Merkmal. Aber die Zeit drängt, es bleiben nur wenige Tage und die Auswahl scheint begrenzt.

Es spielen: Ronja Bemmann, Sophia Carla Brocker und Eva Inselmann 
Maskenbau: Magdalena Roth
Leitung:
Franziska Dittrich

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A.lles I.nseln
Eine Stückentwicklung

Eingeschlossen in der eigenen kleinen Welt. 
Die Verbindung zum Draußen hängt am seidenen Faden des AI Chat Bots.
Dieser verspricht Orientierung, gibt Hoffnung, hat für alles eine Antwort.
Drei Menschen. Begegnungen. Gefühle…
Füreinander?

Es spielen: Eva Laas, Maria Mandl, Alexander Grams
Maskenbau: Suse Wächter
Leitung: Prof. Roscha A. Säidow

 
 
 
 
 
 
 

STUDIOINSZENIERUNG 
49. Jahrgang

Premiere 26.02.2026 um 20.00h

Schaubude Berlin 

 
 
 
 
 
 
 
 

Für die Studioinszenierung "Und alle so still" gibt es neue Vorankündigungsfotos, die wir euch gerne hier zeigen wollen und außerdem 
gibt es den Hinweis, dass es bei bestimmten Vorstellungen in der Schaubude ein wichtiges Rahmenprogramm. So wird es im Anschluss an zwei Vorstellungen moderierte Nachgespräche geben, bei denen betroffene Arbeitnehmer*innen aus dem eigenen Sektor berichten. 

Sonntag  01.03.2026   Nachgespräch mit Samee Ullah (Mitglied des Lieferando Workers Collective), Moderation: Beate Absalon

Samstag 28.03.2026   Nachgespräch mit Rita Nestler (Pflegekraft am Helios Klinikum Erfurt), Moderation: Susann Tamoszus

Alle Spieltermine:

FR 27.02.2026 um 20.00h Premiere

SA 28.02.2026 um 20.00h 
SO 01.03.2026 um 19.00h

FR 27. und SA 28.03.2026 um 20.00h 
SO 29.03.2026 um 19.00h 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Puppets Partners International

Neue Partnerklasse zwischen Berlin und Verscio - Besuch des Ateliers mit Mentor Michael Hoffmann

Für unsere neue Tandempartnerklasse zwischen dem 51. Jahrgang unserer Abteilung und dem Jahrgang Viola der Accademia Dimitri aus der Schweiz fuhren wir mit dem Mentor Michael Hoffmann im Dezember zum Atelier in Verscio. Neben dem Kennenlernen der Accademia und der Studien- und Arbeitsweisen der Lehrenden und Studierenden erhielt er einen umfassenden Eindruck inklusive Christmas-Dinner. Darüberhinaus gab es konkrete Planungsgespräche für den Austausch der beiden Jahrgänge und wir hatten die Gelegenheit uns die Ergebnisse des besonderen Formats Atelier anzusehen. Jährlich arbeiten Jahrgangsübergreifend alle Studierenden der Accademia mit den Master-Studierenden zusammen in kleinen Gruppen zwei Tage ohne Lehrbetreuung zu einem ausgewählten Thema. Dieses Mal war auch unser 49. Jahrgang dabei. Zu dem Thema Quantenphysik bekamen sie zwei Tage Input von Expert:innen und verarbeiteten diesen in äußerst kreativen und überraschenden Präsentationen.

Wir freuen uns nun auf den ersten Austausch zwischen Viola und dem 51. Jahrgang! Denn bereits im Februar haben nun auch die Studierenden zusammen mit den beiden Mentor:innen Magda Lena Schlott und Michael Hoffmann die Möglichkeit ihre Partnerklasse in der Schweiz zu besuchen. Es erwarten sie eine Woche Programm, Unterricht und das erste Kennenlernen. Damit der Einstieg auch gut funktioniert, wird der Jahrgang von den Studierenden beherbergt. Wir sind jetzt bereits gespannt auf das Programm, das sich die Accademia für das erste Zusammentreffen ausdenken wird und freuen uns auf viele neue Eindrücke und Fotos.

https://www.accademiadimitri.ch/

https://www.hfs-berlin.de/aktuelles/puppet-partners-international/

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

RÜCKBLICK

Salon Sophie Charlotte 2026 bei der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Von den Organisator*innen des diesjährigen Salon Sophie Charlotte kamen neben lobenden und dankbaren Worten auch tolle Impressionen des Walk-Acts unserer Studierenden aus dem 50. Jahrgang. Die Spieler*innen Clara Ecke, Sarah Hohendahl, Jannik Bursee und Carolina Walker setzten ein poetisches, meist wortloses Gegenbild zwischen den Wortbeiträgen und Vorträgen der weiteren Programmpunkten, die sich in diesem Jahr mit dem omnipräsenten Thema "Konflikte - Lösen!" auseinandersetzten. Die Bilder wollen wir euch nicht vorenthalten und zeigen euch hier eine kleine Auswahl. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Aus unserem Netzwerk:

 
 
 
 
 
 
 
 
 

PUPPEN SPEZIAL Vol. V

Das Mini-Festival von DT Kontext am Deutschen Theater, Berlin am 15.02.2026

 

In diesem Jahr kommen alle Programm-Beiträge von unserer Hochschule und daher möchten wir besonders stolz auf folgende Veranstaltungen hinweisen:

WEISSWASSERBERICHT Das Diplomprojekt von Robert Richter um 18.00h Box, DT

Weißwasserbericht ist eine Stückentwicklung über Heimat, Verlust und das Suchen nach Zugehörigkeit, erzählt aus der Perspektive einer Nachwendegeneration in der Lausitz. Das Stück verwebt persönliche und gesellschaftliche Bruchlinien: Kapitalismus, Sozialismus, das Gefühl von Fremdsein: egal, wo man hingeht. Formal treffen Puppen und Objekte auf Live- und vorproduzierte Videobilder. Trash trifft auf existenzielle Fragen. Es entsteht eine Bild- und Erzählwelt, die zugleich roh, poetisch und verstörend ist.

KUNST Szenenstudium Mensch/Klappmaul, 2. Studienjahr 19.30h Box, DT

Was ist ein weißes Bild auf weißem Grund – ein Meisterwerk oder ein schlechter Scherz? Drei Freunde. Ein Bild. Und die große Frage: Wie viel hält eine Freundschaft aus? 
In „Kunst“, dem international gefeierten Stück der französischen Dramatikerin Yasmina Reza, geraten langjährige Freundschaften durch ein modernes Gemälde ins Wanken. Serge kauft ein teures, völlig weißes Bild – für Marc ein Affront, für Yvan ein Dilemma. Was als harmlose Meinungsverschiedenheit beginnt, entlarvt unausgesprochene Spannungen, gekränkte Eitelkeiten und brüchige Loyalitäten. In rasanten Dialogen trifft Puppenspiel auf bildende Kunst. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – aber was, wenn niemand dasselbe sieht?

Es spielen: Jannik Jonathan Bursee, Lena Schilf, Maria Vittoria Zinoni

OKE KARA - Karaoke-Show mit aller Art Puppen und Menschen 20.30h Rangfoyer, DT

Es geht um Um Leben und Tod! 

Studierende der Zeitgenössischen Puppenspielkunst präsentieren einen Gesangs-Wettstreit der besonderen Art: Karaoke mit Puppen! Verschiedene musikalische Disziplinen fordern geballte Stimmkraft, Improvisationsfähigkeit und Teamgeist. Wer singt den nächsten Song? Wer zieht die Special-Effects-Karte und macht die Performance perfekt? Oder ist es jetzt Zeit für den Publikumsjoker? 

Oke Kara ist keine normale Improshow: sie bewegt sich an der Schnittstelle von Puppenperformance, Philosophie und Metaphysik - ein studentisches Late-Night-Spektakel mit Emotionen, Witz und ganz viel Konfetti.

Es spielen: Paula Engel, Mika Simon Sander, Xeno Scholpp, Carolina Walker, Julius Warmuth, Christine Zeides. 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
André Wirsig
 
 

HIER SOWIE DORT

Die Kompanie Raum 305 präsentiert den Höhepunkt ihrer Trilogie über die ewige Suche nach dem Gegenüber.
Ein Puppenspieler und ein Trapezkünstler – räumlich getrennt, innerlich verbunden – erkunden in diesem wortlosen Stück das Spannungsfeld von Kontrolle, Freiheit und Sehnsucht. Figuren- und Objekttheater treffen auf Luftakrobatik und Tanz: Es entsteht ein Kosmos zwischen Schwerkraft und Schweben, Mechanik und Emotion: Das Stück schafft eine Atmosphäre, die zugleich entrückt und intim wirkt. Eine skurrile und absurde Welt, die uns verdächtig vertraut erscheint.
Mit scheinbar eigenem Willen spiegeln die Puppen die Fremdheit der menschlichen Protagonisten in der Welt des Anderen wider. Doch es sind die Menschen, die hier von ihren Fäden befreit werden, bis sie – erst Halt suchend, zuletzt entfesselt – in den Sonnenuntergang tanzen.
Als Abschluss der Trilogie über Verbindung und Trennung führt HIER SOWIE DORT die thematische Reise konsequent zu Ende: Ein Sinnbild für die Erkenntnis, dass Gegensätze nur in Verbindung miteinander ihre wahre Bedeutung finden. Mit körperlicher Wucht, träumerischer Präzision und feinem Humor kreiert Raum 305 eine berührende Ode an das gemeinsame Scheitern und Neubeginnen – ein Schlussakkord, der lange nachhallt.

CHAMÄLEON BERLIN  06.02./ 07.02.2026 um 20.00h und 08.02.2026 um 18.00h

Dauer: 55 Minuten
Altersempfehlung: ab 10 Jahren

Darsteller: JARNOTH, Moritz Haase
Regie: Philipp Boë
Musik: Josen Bach, Sicker Man
Choreografie: Rudolf Giglberger
Bühne, Licht, Kostüme: Raum 305
Ko-Produktion: Societaetstheater Dresden, Chamäleon Berlin

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Cie. Freaks und Fremde feat. Anmut, Mühe, Leidenschaft, Verstand:

EISLER - LOST IN HOLLYWOOD

Der Mensch und Komponist Hanns Eisler steht im Zentrum der neuen Produktion der Compagnie Freaks und Fremde: rundum widersprüchlich, gewitzt, kämpferisch und voller Sehnsucht - ein entsetzlich kleiner Mann in einer grotesk großen Welt. Auf allen Straßen der Welt werden seine Lieder gesungen, doch in Hollywood gibt es für ihn trotz Oscar-Nominierung kein Happy End. Im Kalten Krieg erstarren seine Träume. Eislers Leben und Werk sind geprägt von den kulturellen Umwälzungen seiner Zeit, von politischem Kampf, von Flucht und Exil und dem eigenen Anspruch, Nützliches zu schaffen, im Ringen um eine Kunst, die Menschen zu erkennen und zu verändern vermag. Aus der Collage ausgewählter Lieder und überraschenden szenischen Elementen, animierten Video-Projektionen und Puppentheater entsteht das Porträt eines außergewöhnlichen Komponisten.

Künstlerische Leitung, Szenografie, Performance: Sabine Köhler, Heiki Ikkola

Musikalische Leitung, Live-Musik: Frieder Zimmermann

Mitarbeit Regie, Dramaturgie: Jörg Lehmann

07.02.2026 um 20.00h + 08.02.2026 um 18.00h - Societätstheater Dresden 

Weitere Informationen unter www.societätstheater.de

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Theater MoDak, Berlin 
BRUDER TIGER 

Der Tiger war ein einfaches Tier, deshalb war er glücklich. Dann erzählte ein Holzfäller dem Tiger eine Lüge. Wegen der Lüge kann die Welt des Tigers nicht so einfach bleiben wie zuvor. Unwissenheit macht das Leben vielleicht einfacher, aber macht sie es auch schöner?

Das koreanische Märchen »Bruder Tiger« wird von Theater MoDak mit Objekten und Tischpuppe neu erzählt. Ab 5 Jahren!

01.02.2026 um 15.00h und 02.02.2026 um 10.00h 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Robert Richter und Annika Schaper, Berlin

Heinrich der Fünfte (Hendrik de Vijfde) 

Heinrich ist jung, als er König von England wird. Das Land ist marode, die Schatzkammern sind leer und die Menschen unzufrieden. Da ist König sein gar nicht so einfach. Und als ob das nicht genug wäre, beginnt er auch noch einen langen Krieg gegen Frankreich.

Mit Pappburg und Handpuppen erzählen Annika Schaper und Robert Richter von einem, dessen Macht ihm über den Kopf wächst, von einer mutigen Prinzessin, die sich weigert einfach nur zuzuschauen und von einem Erzähler, der sich am liebsten aus allem raushalten möchte. 

10./11.02.2026 um 10.00h

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Christine Zeides, Berlin
Die Brandstifter

Puppentheater nach »Biedermann und die Brandstifter« von Max Frisch

Wie soll man umgehen mit einer Wirklichkeit, die man nicht wahrhaben will – und die sich doch nicht leugnen lässt? 

Gesellschaftliche Brandstifter ziehen durchs Land. Sie liefern Zündstoff mit Zerstörungspotential. Die Wahrheit ist ihre beste Tarnung. 

Ein kleines Stück über die Fähigkeit einer Gesellschaft, nicht hinzusehen oder sehenden Auges in Flammen aufzugehen. 

 

20./21.02.2026 um 20.00h

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Infos und Karten: Schaubude Berlin

Schaubude Berlin Greifswalder Str. 81-84
10405 Berlin

HfS-Steuerticket für Studierende der HfS: 6 €

nach Anmeldung unter ticket@schaubude.berlin

 
 
 

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Impressum
HfS Ernst Busch Berlin
Abteilung Zeitgenössische Puppenspielkunst
Redaktion: Paul Enke, Christine Zeides

 
HfS Ernst Busch, Anstalt öffentlichen Rechts, Zinnowitzer Str. 11, 10115 Berlin

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