Newsletter im Browser ansehen.
 
 
 
 

EVENTS & KULTUR erscheint einmal monatlich mit Kulturnews und aktuellen Infos aus den Genres Musik, Bildende Kunst, Fotografie, Film, Kulturgeschichte, Theater, Musiktheater, Tanz, Literatur sowie Design und interkulturelle Bildung. Wir arbeiten in den Bereichen Pressearbeit, Marketing, Konzepte und Projektmanagement, Redaktion und Content. Wir bieten Presse- & Bildmaterial für Journalistinnen und Journalisten.

www.artefakt-berlin.de

mail@artefakt-berlin.de


Twitter / Instagram / LinkedIn / Facebook

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Noch ist das Jahr jung und wir empfehlen, eine ganze Reihe von Ausstellungen zu besuchen, die demnächst zu Ende gehen: Die Sammlung Horn zu Gast in Dortmund, Dominique White in Münster und die heiligen Frauen in Recklinghausen. Mit großem Erfolg angelaufen sind Gundula Schulze Eldowy und Robert Frank in Berlin und natürlich zum 250. Jubiläumsjahr Caspar David Friedrich in Hamburg. Als Ausblick für den April weisen wir schon jetzt auf die Klima Biennale Wien, HOME SWEET HOME in Ingelheim am Rhein und auf Radical Playgrounds in Berlin hin. Außerdem freuen wir uns auf den Gastlandauftritt Niederlande / Flandern bei der Leipziger Buchmesse im März.

 
 
 
 
Gundula Schulze Eldowy und Robert Frank
CASPAR DAVID FRIEDRICH
Expressionismus hier und jetzt!
Dominique White
IKONA. Heilige Frauen in der orthodoxen Kunst
Alles außer flach
Weitere Kulturnachrichten
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gundula Schulze Eldowy und Robert Frank
 
 
 
 
Robert Franks Augen im Rückspiegel, New York, 1990 aus der Serie Halt die Ohren steif! © Gundula Schulze Eldowy
 
 
 
 

Im Zentrum der Ausstellung in der Akademie der Künste steht die Begegnung einer Künstlerin und eines Künstlers, die aus unterschiedlichen Welten stammen und über die Fotografie zu einem intensiven Zwiegespräch gefunden haben.

Gundula Schulze Eldowy fiel in Ostberlin durch ihre vielschichtige sozialdokumentarische Fotografie sowie ihre schonungslosen und zugleich sensiblen Aktporträts auf. Auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs der schweizerisch-amerikanische Fotograf und Filmemacher Robert Frank. Sie begegneten sich 1985 in Ostberlin, es entwickelte sich eine lebenslange Freundschaft über die Mauer und Kontinente hinweg.

Die Schau Halt die Ohren steif! zeichnet den künstlerischen Weg Gundula Schulze Eldowys von Ostberlin nach New York nach, wohin sie 1990 auf Einladung Robert Franks für drei Jahre ging. Sie lernte zahlreiche Künstlerinnen und Künstler aus dem Umfeld Robert Franks kennen: dessen Ehefrau, die Malerin June Leaf, den Fotografen Ted Croner, die Fotografin Ann Mandelbaum, den Schriftsteller Allen Ginsberg und andere Vertreter*innen der Beatnik-Generation.

In den über 200 Fotografien in der Ausstellung sind die Referenzen an Robert Frank und den Mythos New York abzulesen. Auszüge aus dem Briefwechsel zwischen Schulze Eldowy und Frank, die in einer Videoinstallation von der Filmemacherin Helke Misselwitz projiziert werden, ergänzen die Schau.

Artist Talk mit Gundula Schulze Eldowy und Boris Friedewald
09.02.24, 19 Uhr

Halt die Ohren steif!
Gundula Schulze Eldowy und Robert Frank

Noch bis 01.04.2024
Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin

 
 
 
 
Medienseite Gundula Schulze Eldowy und Robert Frank
 
 
 
 
 
 
 
 
 
CASPAR DAVID FRIEDRICH
 
 
 
 
Caspar David Friedrich: Das Eismeer, 1823/24, © Hamburger Kunsthalle / bpk Photo: Elke Walford
 
 
 
 

Anlässlich des 250. Geburtstags von Caspar David Friedrich (*1774 Greifswald– 1840 Dresden) präsentiert die Hamburger Kunsthalle die Jubiläumsausstellung CASPAR DAVID FRIEDRICH. Kunst für eine neue Zeit.

Die Ausstellung bietet die umfangreichste Werkschau des bedeutendsten Künstlers der deutschen Romantik seit vielen Jahren. Im Mittelpunkt der Schau steht die thematisch ausgerichtete Friedrich-Retrospektive mit über 50 Gemälden, darunter zahlreiche ikonische Schlüsselwerke, und rund 90 Zeichnungen sowie ausgewählte Arbeiten seiner Künstlerfreunde. Zentrales Thema ist das neuartige Verhältnis von Mensch und Natur in Friedrichs Landschaftsdarstellungen. Im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts setzte er damit wesentliche Impulse, um die Gattung der Landschaft zur »Kunst für eine neue Zeit« zu machen.

Die anhaltend hohe Faszination seiner Werke zeigt ein eigenständiger Teil der Ausstellung, welcher Friedrichs Rezeption in der zeitgenössischen Kunst gewidmet ist. In gattungs- und medienübergreifenden Perspektiven verhandeln rund 20 Künstler*innen aus dem In- und Ausland das zentrale Thema Friedrichs − die Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt. Sie veranschaulichen zudem, wie aktuell der künstlerische Blick des Romantikers in Zeiten des Klimawandels ist.

CASPAR DAVID FRIEDRICH. Kunst für eine neue Zeit
Noch bis 01.04.2024
Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 5, 20095 Hamburg

 
 
 
 
Medienseite CASPAR DAVID FRIEDRICH
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Expressionismus hier und jetzt!
 
 
 
 
Die Künstlerin Luiza Prado beim Ausstellungsrundgang, Foto: Museum Ostwall im Dortmunder U / Roland Baege
 
 
 
 

Mit mehr als 120 zentralen Werken des Expressionismus, darunter Arbei­ten von Alexej von Jawlensky, Käthe Kollwitz, der Künstlervereinigung Brücke und Christian Rohlfs, ist die renommierte Sammlung Bettina und Rolf Horn erstmals in Dortmund zu sehen.

Seit 1988 im Landesmuseum Schloss Gottorf in Schleswig beheimatet, gehen die bedeutenden Exponate 2023/2024 nun wegen umfangreicher Baumaßnahmen auf eine internationale Ausstellungstournee. Das Museum Ostwall im Dortmunder U ist nach dem Kirchner Museum Davos und vor dem Kunstmuseum Moritzburg in Halle (Saale) die zweite Station.

Im Museum Ostwall treten eigene Sammlungsbestände und zeitgenössische Arbeiten, ergänzt um Werke des Kirchner Museums Davos sowie Foto- und Archivmaterial, in einen Dialog mit der Sammlung Horn. Im Fokus steht dabei eine zeitgeschichtliche Betrachtung aus heutigem Blickwinkel, wobei das Ver­hältnis zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aus einer dekolonialen Perspektive hinterfragt wird.

Das Rahmenprogramm mit Führungen und Workshops finden Sie hier.

Expressionismus hier und jetzt!
Die Sammlung Horn zu Gast in Dortmund
Noch bis 18.02.2024
Museum Ostwall im Dortmunder U
Leonie-Reygers-Terrasse, 44137 Dortmund

 
 
 
 
Medienseite Sammlung Horn zu Gast in Dortmund
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dominique White
 
 
 
 
Dominique White, Can We Be Known Without Being Hunted, 2022. Trümmer des Wracks Installationsansichten im Triangle - Astérides, Marseille, Frankreich, 2022. Courtesy the artist, Triangle - Astérides and Veda. Foto: Auréliane Mole
 
 
 
 

In wechselnden Ausstellungen nimmt die Kunsthalle Münster aktuelle Tendenzen und gesellschaftlich relevante Themen in den Blick.

Dominique White befasst sich mit Schwarzsein in seinen konzeptionellen und materiellen Implikationen. Ihre Arbeiten sind abstrakte Gedenkskulpturen, die aussehen, als seien sie dem Atlantik entnommen – Monumente einer Unterwassernation, die aus versunkenen nicht-menschlichen Wesen besteht. In ihrem Werk greift die Künstlerin verschiedene Legenden auf, die sich in den Tiefen des Wassers abspielen und dort ihren Grund haben. Im Nirgendwo unter dem Meeresspiegel, das von den gespenstischen Ruinen Schwarzer Leben bewohnt wird, existiert ein lebendiges Vokabular, das fantastische Kreaturen, Mythen und Fiktionen hervorbringt, die aus der undenkbaren Vereinigung des ungeborenen Kindes, der Versklavten und der Schiffbrüchigen hervorgehen.

Führung durch die Ausstellung mit Jolanda Saal, bei der sie Einblicke in die künstlerischen Positionen von Dominique White gibt.
16.02.24, 18 Uhr

Dominique White: When Disaster Strikes
Noch bis 10.03.2024
Kunsthalle Münster, Hafenweg 28, 48155 Münster
Öffnungszeiten: Di-So 12–18 Uhr

 
 
 
 
Medienseite Kunsthalle Münster
 
 
 
 
 
 
 
 
 
IKONA. Heilige Frauen in der orthodoxen Kunst
 
 
 
 
Konstantin und Helena mit Agatha Russland (Rostov), 16. Jahrhundert, Ikonen-Museum Recklinghausen (853)
 
 
 
 

Debatten über die Stellung der Frau in der Gesellschaft werden seit Jahrzehnten geführt, sie sind in den letzten Jahren im Zuge der Gender-Diskurse und der #MeToo-Bewegung aktueller denn je.

Die Ausstellung legt als erste Ikonen-Ausstellung ihren Fokus auf die Darstellung heiliger Frauen in der orthodoxen Ikonenmalerei und möchte einen Beitrag dazu leisten, die Wahrnehmung und die Darstellung von Frauen in anderen Kulturen zu beleuchten und ihrer historischen Entwicklung nachzuspüren.

Über siebzig Exponate aus drei Partnermuseen und von privaten Leihgebern illustrieren das breite Spektrum weiblicher Heiligkeit. Neben Märtyrerinnen, Eremitinnen und Nonnen gab es auch machtbewusste Herrscherinnen, die als Heilige verehrt wurden. Besonders geprägt wurde das christliche Frauenbild von Eva und Maria. Die Ausstellung erzählt die spannenden Geschichten dieser Frauen und fragt, was sie über die Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern sowie die Entstehung und Vermittlung prägender Vorstellungen von Weiblichkeit mitteilen. Dabei kommt auch die soziale Funktion der Verehrung von Ikonen weiblicher Heiliger zur Sprache.

Ausstellung in Kooperation mit dem Ikonenmuseum Frankfurt am Main und dem Ikonenmuseum Kampen (NL)

IKONA. Heilige Frauen in der orthodoxen Kunst
Noch bis 17.03.2024
Ikonen-Museum Recklinghausen
Kirchplatz 2a, 45657 Recklinghausen

 
 
 
 
Medienseite Ikonen-Museum Recklinghausen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Alles außer flach
 
 
 
 
Motto „Alles außer flach!“ Niederlande & Flandern: Gastland der Leipziger Buchmesse 2024, Foto: Gert Mothes
 
 
 
 

Unter dem Motto „Alles außer flach!“ werden die Niederlande und Flandern 2024 gemeinsam Gastland der Leipziger Buchmesse.

Im Februar stimmt das Vorprogramm zum Gastlandauftritt bei der Leipziger Buchmesse im Rahmen von Fokus Leipzig zunächst auf Paul van Ostaijen ein, der sich auch als Übersetzer von Franz Kafka einen Namen machte. In der Schaubühne Lindenfels sind Matthijs de Ridder und Anna Eble beim Programm EINHUNDERT KAFKA zu Gast. Zur Leipziger Buchmesse werden sie dort in vielen weiteren Veranstaltungen neue Publikationen zum Werk des großen flämischen Avantgarde-Dichters vorstellen.

Die Rubrik Alles außer Leipzig präsentiert Anneleen van Offel in Dresden, Gerbrand Bakker in Berlin und Potsdam und Raoul de Jong in Frankfurt (Main). In Köln steigt die Lange Nacht der niederländischen und flämischen Literatur in Kooperation mit dem Deutschlandfunk und gleich sechs Autor:innen: Jaap Robben, Gaea Schoeters, Lize Spit, Fien Veldman, Peter Zantingh und Gerbrand Bakker.

Schließlich starten auch zwei Residenzprogramme: Iduna Paalman ist zu einem vierwöchigen Arbeitsaufenthalt in das mare-Künstlerhaus der Roger Willemsen Stiftung in Hamburg eingeladen und im Literarischen Colloquium Berlin residiert im Februar Fixdit, ein niederländisch-flämisches Autorinnenkollektiv. Sein Mitglied Gaea Schoeters feiert dort zudem die Premiere ihres spektakulären Romans Trophäe, zu dem auch die kommende Kopje koffie-Podcastfolge #26 in Vorbereitung ist. Sie wird zum 20. Februar erscheinen. Doch zuvor empfehlen wir die Folge #25, in der Bettina Baltschev und Lot Vekemans bei einer Tasse Kaffee zusammenkommen, um über den neuen Roman „Der Verschwundene“ (Wallstein) zu sprechen. 

 
 
 
 
Medienseite Gastland der Leipziger Buchmesse 2024
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Weitere Kulturnachrichten
 
 
 
 
 
 
 
 
 

AUSSCHREIBUNG

Noch bis zum 31. März 2024 können Aktive in der Denkmalpflege an der Ausschreibung Deutscher Preis für Denkmalschutz 2024 teilnehmen und für die Silberne Halbkugel und den Schinkelring vorgeschlagen werden. Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen finden Sie auf der Website des Deutschen Preises für Denkmalschutz.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

WERKSTATT EXILMUSEUM

2023 rief die Körber-Stiftung mit Unterstützung der Stiftung Exilmuseum den Exile Visual Arts Award ins Leben. Erste Preisträgerin ist die iranische Künstlerin Farkhondeh Shahroudi, deren prämierte Werke seit November 2023 in der Werkstatt Exilmuseum in Berlin ausgestellt sind. Zur Finissage zeigt sie die Performance „Sky is no one’s ground“.
15.02.24, 19 Uhr

 
 
 
 

EDVARD MUNCH

Das Museum Barberini präsentiert noch bis 1. April 2024 die Ausstellung Munch. Lebenslandschaft. Die Kunst Edvard Munchs ist für ihre eindringlichen Darstellungen existenzieller Empfindungen bekannt. Eine ebenso wichtige Rolle spielt in seinen Werken die Faszination für die Natur, die nun erstmals in einer Ausstellung thematisiert wird. Die Schau widmet sich den wissenschaftlichen und philosophischen Einflüssen auf den Maler und erschließt sein Werk als Resonanzraum der heutigen Klimakrise. 

Noch bis 01.04.2024
Museum Barberini
Alter Markt, Humboldtstr. 5–6, 14467 Potsdam

 
 
 
 
 
 
 
 

Klicken Sie hier um sich abzumelden.

 
ARTEFAKT Kulturkonzepte, Marienburger Str. 16, 10405 Berlin

powered by kulturkurier