| Katzen in Hamburg, Gemsböcke in Münster, Einhörner in Potsdam, wir haben sie alle. In Berlin erzählen 75 Exponate von der Aura der Objekte. Und in Jerusalem wird Bach gespielt. | |
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| | | | | EVENTS & KULTUR erscheint einmal monatlich mit Kulturnews und aktuellen Infos aus den Genres Musik, Bildende Kunst, Fotografie, Film, Kulturgeschichte, Theater, Musiktheater, Tanz, Literatur sowie Design und interkulturelle Bildung. Wir arbeiten in den Bereichen Pressearbeit, Marketing, Konzepte und Projektmanagement, Redaktion und Content. Wir bieten Presse- & Bildmaterial für Journalistinnen und Journalisten. www.artefakt-berlin.de mail@artefakt-berlin.de Instagram / LinkedIn / Facebook News | | | | | | |
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| | | | | Katzen, Gemsböcke, Einhörner, wir haben sie alle. In der Hamburger Ausstellung wird der jahrtausendealten Faszination für die Katze nachgespürt. In Münster setzt Bulajić auf Verlangsamung und genaues Hinsehen. In Potsdam regt ein Fabeltier die Phantasie an. Und in Berlin erzählen 75 Exponate von der Aura der Objekte, der Ordnung der Dinge und von der Macht der Archive. In Jerusalem wird am Jahresende dann Bach gespielt - und auch gezeigt. Ansonsten raten wir: Schenkt Kunst! Wir wünschen einen besinnlichen Dezember, mehr Frieden und ein gutes neues Jahr 2026! | | | | | | |
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| | | | | | Wir verschönern die Scheibe (Johnny Walker, Ivory, Tarzan) Irmgard Töpelmann Hamburg, 2020 Digitale Fotografie © Irmgard Töpelmann | | | | | | |
| | | | | Cat Content überflutet die sozialen Medien – aber was steckt eigentlich hinter unserer jahrtausendealten Faszination für die Katze? Die Ausstellung KATZEN! im Museum am Rothenbaum (MARKK) folgt dem wohl wandlungsfähigsten Tier der Kulturgeschichte: von der verehrten ägyptischen Göttin Bastet über die Begleiterin verfolgter Hexen bis zum viralen Internet-Star. Dabei zeigt sich: Kaum ein Tier trägt so viele widersprüchliche Attribute wie die Katze – sie ist niedlich und nützlich, heilig und verrucht, Glücksbringerin und Unglückssymbol zugleich. KATZEN! schöpft aus den weltumspannenden Sammlungen des Museums und verbindet historische Objekte mit zeitgenössischen Kunstwerken. Auch im Vorfeld eingesandter Cat Content aus Hamburger Haushalten wird präsentiert. Ein umfangreiches Rahmen- und Vermittlungsprogramm ergänzt die Schau und eine begleitende Publikation behandelt die kulturgeschichtliche Bedeutung der Katze. Katzen! 05.12.2025 bis 29.11.2026 Museum am Rothenbaum Kulturen und Künste der Welt (MARKK) Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg Presse akkreditiert sich bitte hier. Pressekonferenz: 04.12.25, 9:30 Uhr Eröffnung: 04.12.25, 19 Uhr Eröffnungswochenende 6.12., 10 Uhr bis 7.12., 18 Uhr | | | | | | |
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| | | | | | Jelena Bulajić, After Sugimoto, Gemsbok, 2023, Courtesy of the artist and carlier | gebauer, Berlin/Madrid. Foto: Jelena Bulajić | | | | | | |
| | | | | Mit Untitled (after) zeigt die Kunsthalle Münster die erste institutionelle Einzelausstellung von Jelena Bulajić in Deutschland und gibt damit einen Überblick über das Schaffen der serbischen Künstlerin. Bulajić’ Arbeiten sind Werkzeuge zur Erforschung der vermittelten Sicht auf die Welt, Spekulationen über die Dimensionen von Realität. Sie besitzen eine eigene Logik des Zeigens und Offenbarens und gehen aus einer intensiven Beschäftigung mit dem Bildnerischen hervor. Die Ausstellung bringt verschiedene Werkgruppen der Künstlerin zusammen, darunter neue Arbeiten, die für die Präsentation in der Kunsthalle entstehen und erstmals auch Skulpturen. Programm und Führungen finden Sie hier. Presse akkreditiert sich bitte hier. Presserundgang: 11.12.25, 11 Uhr Eröffnung: 12.12.25, 18 Uhr Jelena Bulajić: Untitled (after) 13.12.2025 – 29.03.2026 Öffnungszeiten: Di-So 12–18 Uhr Kunsthalle Münster, Hafenweg 28, 48155 Münster | | | | | | |
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| | | | | Out of the Box – 75 Jahre Archiv der Akademie der Künste | | | | | | |
| | | | | | Netty Reiling (d.i. Anna Seghers, 1900–1983), Briefe an den späteren Ehemann Laszlo Radvanyi. © Akademie der Künste / Foto: Roman März | | | | | | |
| | | | | Zum 75. Jubiläum erzählt eine Ausstellung „Out of the Box“ in 75 Geschichten von der Arbeit am Gedächtnis, von der Entstehung künstlerischer Werke, von Struktur und Organisation kulturellen Wissens, von Überlieferung und Fehlstellen. Im Zeitalter „alternativer Fakten“ und künstlicher Intelligenz ist das Archiv der Ort verlässlicher Informationen und authentischer Quellen. Zugleich ist es offen für neue künstlerische Ausdrucksformen, Medien, Speicherungs- und Kommunikationsformen. Heute gilt das Archiv der Akademie der Künste als bedeutendste interdisziplinäre Sammlung zur Kunst und Kultur der Moderne im deutschen Sprachraum und verwahrt über 1.400 Archive von Künstlerinnen und Künstlern aller Kunstsparten sowie zahlreiche Bestände von Kunstinstitutionen und -verbänden. Die Ausstellung „Out of the Box“ wirft einen Blick hinter die Kulissen des Archivs und zeigt, welche Aufgaben, Herausforderungen und Erträge sich mit der Arbeit am Gedächtnis verbinden. 75 Geschichten über ikonische Werke, wie Walter Benjamins Entwurf Was ist Aura?, Anna Seghers’ Roman Das siebte Kreuz, Bertolts Brechts Dreigroschenoper, John Heartfields Collagen, Käthe Kollwitz’ Mahnmal für den Frieden oder Mary Wigmans Ausdruckstänze, erzählen von der Aura der Objekte, der Ordnung der Dinge und von der Macht der Archive. Termine zu Werkstattgesprächen mit Archivmitarbeitenden finden Sie hier. Out of the Box – 75 Jahre Archiv der Akademie der Künste Noch bis 18.01.2026 Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin | | | | | | |
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| | | | | | Käthe Kollwitz, 1867–1945, Lise, die Schwester der Künstlerin, im Bett, um 1890, Käthe Kollwitz Museum Köln, Inv. Nr.: 70200/24007. Erworben im September 2024 aus dem Kunsthandel | | | | | | |
| | | | | Nach knapp drei Jahren umfassender Sanierung hat das Käthe Kollwitz Museum Köln wieder seine Türen geöffnet – im Gedenkjahr zum 80. Todestag der Künstlerin (1867–1945) und zum 40-jährigen Bestehen des Hauses. Die Eröffnungsausstellung „KOLLWITZ NEU SEHEN“ präsentiert eine Auswahl von Zeichnungen, Druckgrafiken und Plastiken aus seiner international geschätzten Sammlung in einer neuen Hängung. Neu hinzugekommene Werke ergänzen die Schau und erweitern den Blick auf das Schaffen der Künstlerin. Im Zentrum stehen Themen, die Kollwitz zeit ihres Lebens bewegten und die bis heute aktuell sind: soziale Ungleichheit, politische Umbrüche, Geschlechterrollen und das Leben von Frauen in schwierigen Zeiten. Die Ausstellung hebt dabei bewusst die weibliche Perspektive der Künstlerin hervor – in Hinblick auf Mutterschaft, Verlust, Trauer, aber auch auf Hoffnung und Solidarität. Programm und Führungen finden Sie hier. KOLLWITZ NEU SEHEN Noch bis 15.03.2026 Käthe Kollwitz Museum Köln Kreissparkasse Köln, Neumarkt Passage / Neumarkt 18-24 50667 Köln | | | | | | |
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| | | | | ColdWarGames – Alles nur ein Spiel | | | | | | |
| | | | | | “Power Glove” aus der Ausstellung “ColdWarGames”, AlliiertenMuseum, 2025 Credit: Wikimedia Commons | | | | | | |
| | | | | Die Kooperationsausstellung ColdWarGames von AlliiertenMuseum und Computerspielemuseum widmet sich Spielen aus dem Kalten Krieg und über den Kalten Krieg. Jugendliche und Erwachsene können in nachgestalteten Wohnräumen vergangener Jahrzehnte Brettspiele entdecken oder an klassischen Konsolen selbst aktiv werden. Dabei erfahren sie spielerisch, welche historischen Ereignisse für die Spielentwicklung entscheidend waren und wie Spiele das binäre Denken über den Kalten Krieg prägten. Neben den Spielen laden auch zahlreiche weitere Exponate zum Interagieren ein. Themenwände bieten eine historische Einordnung über den Verlauf des Kalten Krieges, die Auswirkungen auf die geteilte Hauptstadt und die Entwicklungen nach dessen Ende – bis ins neue Millennium, das durch den 11. September 2001 eine Zäsur erlebte. ColdWarGames eröffnet einen niedrigschwelligen Zugang über Spiele, die Wissen auf immersive Weise vermitteln. ColdWarGames – Alles nur ein Spiel Noch bis 30.06.2026 AlliiertenMuseum, Clayallee 135, 14195 Berlin Der Eintritt ist kostenlos | | | | | | |
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| | | | | Weitere Kulturnachrichten | | | | | | |
| | | | | foyouart - SCHENKT KUNST Der Salon de Noël hat für euch wieder Schätze ausgegraben und eine kleine erlesene Auswahl zeitgenössischer Kunst zusammengestellt, die ihr für euch selbst oder zum Verschenken direkt mitnehmen könnt. Es gibt Musik und Punsch, kommt zu uns in die Marienburg! 12.-14.12.2025 Fr 17-22 Uhr / Sa 14-22 Uhr / So 14-20 Uhr Marienburger Str. 16, 10405 Berlin | | | | | | |
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| | | | | Bachhaus Eisenach Im Zentrum des 12th PIANO FESTIVAL (29. bis 31.12.25) im Jerusalem Theatre steht in diesem Jahr die Klaviermusik von Johann Sebastian Bach. Das Bachhaus Eisenach wird das Festival mit einer Ausstellung im Foyer des Theaters begleiten. Es wird erzählt und anhand von Objekten veranschaulicht, wie sich Bachs Werke zunächst durch handschriftliche Abschriften verbreiteten, bevor ab 1801 viele erstmals im Druck erschienen. In einer zweiten Vitrine geht es dann um den „Bach-Kultus“ und zuletzt um das „Duell zwischen Cembalo und Fortepiano“. Jerusalem Theatre, David Marcus St 20, Jerusalem, Israel | | | | | | |
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| | | | | nüüd.berlin gallery Mit VERTICAL HORIZONS eröffnet die nüüd.berlin gallery das Ausstellungsjahr 2026 mit einem starken künstlerischen Statement über Haltung, Verletzlichkeit und Widerstand. Künstler:innen aus Malerei, Fotografie, Skulptur und Papierarbeiten zeigen Werke, die Empathie und Zärtlichkeit als politische Kräfte sichtbar machen. VERTICAL HORIZONS – Den Horizont senkrecht stellen 09.01.–21.02.2026 Vernissage & Performance: 08.01.26, 18 Uhr nüüd.berlin gallery, Kronenstr. 18, 10117 Berlin-Mitte | | | | | | |
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| | | | | Museum Barberini Wie kein anderes Tier hat das Einhorn die Phantasie angeregt. Seit Jahrhunderten ist es in vielen Kulturen belegt. Seine Faszination hält bis heute an. Das mythische Tier ist ein vielschichtiges Zeichen, von dem eine assoziative Energie ausgeht. Die Spur des Einhorns zeigt sich in der christlichen und außereuropäischen Kunst, in Naturwissenschaft und Medizin und einer vielfältigen Symbolik. Die Beschäftigung mit der Ikonographie des Einhorns lädt ein zu Reflexionen über Phantasie, Weltwissen, Ambivalenzen und Projektionen. Einhorn. Das Fabeltier in der Kunst Noch bis 01.02.2026 Neue App-Anwendung: Barberini Music Walks Für jeden Saal der ständigen Sammlung wurden atmosphärische Klanglandschaften entwickelt, die sich mit der individuellen Bewegung im Raum verändern. In Echtzeit entstehen neue Kompositionen, die sich mit dem Stil der Impressionisten verweben. Museum Barberini Alter Markt, Humboldtstr. 5–6, 14467 Potsdam | | | | | | |
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| | | | | DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam Gastkurator Kito Nedo widmet sich in der Gruppenausstellung der Frage, wie die ostdeutschen Plattenbau-Siedlungen in der Kunst verhandelt werden. Präsentiert werden Installationen, Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Filme, die seit den 1970er-Jahren entstanden sind. Wohnkomplex. Kunst und Leben im Plattenbau Noch bis 08.02.2026 DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam Max Planck Straße 17, 14473 Potsdam | | | | | | |
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