| Im Haus der Berliner Festspiele tun sich Rabbit Holes auf, es geht um Held*innen, Trauerfälle und frische Fragen. Das Bachhaus in Eisenach huldigt den Bachfesten. Die Akademie der Künste goes Bellevue und die Kunsthalle Münster zeigt Zauri Matikashvili. | | | | | | | | | EVENTS & KULTUR erscheint einmal monatlich mit Kulturnews und aktuellen Infos aus den Genres Musik, Bildende Kunst, Fotografie, Film, Kulturgeschichte, Theater, Musiktheater, Tanz, Literatur sowie Design und interkulturelle Bildung. Wir arbeiten in den Bereichen Pressearbeit, Marketing, Konzepte und Projektmanagement, Redaktion und Content. Wir bieten Presse- & Bildmaterial für Journalistinnen und Journalisten. www.artefakt-berlin.de mail@artefakt-berlin.de Instagram / LinkedIn / Facebook News | | | | | | | | | | | | | | | | Im Haus der Berliner Festspiele tun sich Rabbit Holes auf, es gibt mögliche und unmögliche Missionen, es geht um Held*innen, Trauerfälle und frische Fragen. Das Bachhaus in Eisenach huldigt den Bachfesten, die Bach huldigen - weltweit. Von Aachen bis nach Ohrdruf, von Appenzell bis Kraków, von Barcelona bis Tallinn, von Jerusalem bis Seattle, Montreal und Malaysia. Das Schloss Bellevue ist ein Symbol. Und die Akademie der Künste interpretiert es neu. Zwei Wochen. Freier Raum, voll mit Kunst, viel Diskurs. Ein Büro der öffentlichen Sache. Und vielleicht möchtest du ansonsten genau hier sein, in Münster. Die Kunsthalle freut sich, die erste institutionelle Einzelausstellung von Zauri Matikashvili zu zeigen. Wir wünschen einen erkenntnisreichen Juni, hier und allerorten. | | | | | | | | | | | | | | Theatertreffen der Jugend | | | | | | | | | | | | | Berliner Festspiele: Theatertreffen der Jugend © Dave Großmann | | | | | | | | | | | | Die Treffen junge Szene der Berliner Festspiele richten sich an junge Künstler*innen im Alter zwischen 11 und 21 Jahren in den Bereichen Theater, Tanz, Musik und Literatur. Das 47. Theatertreffen der Jugend zeigt sieben herausragende Produktionen aus fünf Bundesländern. Im Zentrum der Inszenierungen aus Göttingen, Cottbus, Düsseldorf, Berlin, Köln und Stuttgart steht die Zukunft im Kontext von Flucht, Migration und Polykrisen. In der Inszenierung ALICE im Wunderl@nd zeigen die Schüler*innen der IGS Göttingen das Wunderland als digitales Rabbit Hole. ANNE, eine Inszenierung des Piccolo Theater Jugendklubs aus Cottbus beschäftigt sich mit Erinnerungskultur. Der DS-Kurs des Berliner Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasiums untersucht in „Mission (im)possible“ Konzepte von Held*innentum. Das Ensemble des Stuttgarter LABYRINTH Theaters fragt in „Zum Lachen in den Keller“, was es heißt, erwachsen zu werden. Ausgehend von Max Frischs berühmtem Fragebogen entwickelt die inklusive Theatergruppe junges RZt des Berliner RambaZamba Theaters in „FRISCH gefragt!“ eigene Gedanken. Die Gruppe POLYLUX vom Schauspiel Köln untersucht in der Inszenierung TRAUER//FALL den gesellschaftlichen Umgang mit persönlicher und politischer Trauer. Zum Abschluss begegnet das deutsch-griechische Künstler*innenkollektiv waltraud900, Forum Freies Theater Düsseldorf, mit APOLLON – STOP TRYNA BE GOD der Männlichkeit. Bei der Eröffnung am 30. Mai im Haus der Berliner Festspiele stellen sich die ausgewählten Preisträger*innen dem Publikum vor. Ein Rahmenprogramm mit Konzert, Lesung, Talk und Partys ergänzt das Line-up. Theatertreffen der Jugend 30. Mai bis 6. Juni 2026 Haus der Berliner Festspiele Schaperstraße 24, 10719 Berlin Presse akkreditiert sich bitte hier. | | | | | | | | | | | | | | | | | | | Ohne Berlin kein Bach, Kabinettausstellung des Bachhauses Eisenach im Berliner Dom, Foto: Stefan Hirtz | | | | | | | | | | | | Vor 125 Jahren begründete die „Neue Bachgesellschaft“ die Tradition, regelmäßig Bachfeste stattfinden zu lassen. Heute werden weltweit jährlich über 80 Bachfeste zelebriert: als Festivals, Bachtage oder Bachwochen. 1899 hatte der Leipziger Universitätsmusikdirektor Hermann Kretzschmar die Idee, regelmäßige Bachfeste zu feiern und damit „Propagada für Bach“ zu machen. Zur Organisation gründete er 1900 die „Neue Bachgesellschaft“ (NBG) in Leipzig. 1901 feierte sie ihr erstes Bachfest in Berlin. Der Schneeball, den die NBG 1901 ins Tal schickte, wurde zur Lawine, denn schnell fand die Idee Nachahmer. Heute werden mindestens 81 verschiedene Bachfeste jährlich auf der Welt gefeiert, in Europa und den USA, in Kanada, Paraguay, Australien, Indien und in Malaysia. Die Ausstellung Phänomen Bachfest im Bachhaus Eisenach widmet sich einem Phänomen, das es für keinen anderen Musiker gibt. Sie erzählt nicht nur die Geschichte von den jetzt 100 Bachfesten der NBG, sondern auch die von vielen weiteren, anhand von Programmen, Plakaten, Fotos, Autographen, Filmen und historischen Tonaufnahmen. Sonderausstellung im Bachhaus Eisenach: Phänomen Bachfest. 125 Jahre Bachfeste – 100 Bachfeste 4. Juni bis 1. November 2026 Täglich geöffnet 10-18 Uhr Bachhaus Eisenach, Frauenplan 21, 99817 Eisenach Eröffnung und Presserundgang: 04.06.26, 10 Uhr Presse akkreditiert sich bitte hier. | | | | | | | | | | | | | | | | | | | Eingang zum Anne Frank Zentrum, Berlin, Foto: Ruthe Zuntz | | | | | | | | | | | | Am 12. Juni 2026 findet der Anne Frank Tag zum zehnten Mal in Folge statt. Unter dem Motto »Geschichte erzählen« konzipiert das Anne Frank Zentrum auch in diesem Jahr unterschiedliche Lernmaterialien, die kostenlos an alle 843 bundesweit angemeldeten Schulen versandt werden. Der Schwerpunkt soll teilnehmenden Schüler*innen vermitteln, wie lebendig und unabgeschlossen Geschichte sein kann und wie aktiv Erinnern betrieben werden muss, damit Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten und verschwinden. Der Anne Frank Tag betont dabei stets die aktive Rolle von Schüler*innen im Projekt. Neben der Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust wird dieses Jahr die Lebensgeschichte von Anne Franks weniger bekannten Schwester Margot stärker beleuchtet. Margots Geburtstag jährt sich im Jahr 2026 zum 100. Mal. Als weiterer Schwerpunkt wird die in der deutschen Erinnerungskultur weniger präsente nationalsozialistische Verfolgung von Sinti*zze und Rom*nja als Vernichtungsgeschichte thematisiert. Im Interview spricht die deutsche Sinteza Petra Rosenberg in der Anne Frank Zeitung über die Biografie ihres Vaters Otto Rosenberg, der den Holocaust – oder Porajmos an den Sinti*zze und Rom*nja – überlebte und später wichtiger Bürgerrechtsaktivist in Deutschland wurde. | | | | | | | | | | | | | | | | FREIRAUM KUNST. Akademie der Künste goes Bellevue | | | | | | | | | | | | | Schloss Bellevue, Berlin, Foto: Stefan Hirtz | | | | | | | | | | | | Die Akademie der Künste realisiert eine zweiwöchige Pop-Up-Galerie im Schloss Bellevue und überführt den Amtssitz des Bundespräsidenten in einen temporären Ort der Künste. Das Schloss Bellevue ist als Sitz des Staatsoberhauptes ein Symbol unserer liberalen Demokratie. Die künstlerischen Arbeiten werden bewusst in ein spannungsvolles Verhältnis zu dem Ort gesetzt, der für demokratische Repräsentation und politische Symbolik steht. Möglich wird diese einzigartige Ausstellung, weil Schloss Bellevue vor seiner Sanierung geräumt werden muss und der Bundespräsident die für kurze Zeit freien Räume der Kunst zur Verfügung stellt. An der Ausstellung FREIRAUM KUNST beteiligen sich u. a. folgende Mitglieder der Akademie der Künste: Peter Badel, Rosa Barba, Carola Bauckholt, Ann Cotten, Alexandra Bircken, Monica Bonvicini, Jürgen Böttcher, Ayşe Erkmen, Jochen Gerz, Katharina Grosse, Hanna Hartman, Bjørn Melhus, Boris Mikhailov, Karin Sander, Matthias Sauerbruch, Hanns Schimansky, Gregor Schneider, Chiyoko Szlavnics, Wolfgang Tillmans, Manos Tsangaris. Zudem wirken die Initiatoren des Projekts mit: Christian Awe, El Bocho und Christopher Lehmpfuhl. Die Gesamtkuration liegt bei Anh-Linh Ngo, Vizepräsident der Akademie der Künste, und Cécile Wajsbrot, Stellvertretende Direktorin der Sektion Literatur. Das „Büro der öffentlichen Sache“, kuratiert von Akademie-Präsident Manos Tsangaris, ist ein künstlerisch-diskursives Format, das sich als offener Raum versteht, in dem künstlerische Perspektiven gesellschaftliche Polarisierung aufbrechen. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten FREIRAUM KUNST Akademie der Künste goes Bellevue Ausstellung und Programm im Schloss 13. bis 28. Juni 2026 Mo–Fr 11–19 Uhr, Sa, So 10–19 Uhr Spreeweg 1, 10557 Berlin-Tiergarten Eintritt frei mit Zeitfensterticket: Buchbar unter freiraum-kunst.eu | | | | | | | | | | | | | | | | | | | Zauri Matikashvili, მზე შინა და მზე გარეთა/ The sun inside and the sun outside (Still), 2026, HD Video. Courtesy the artist | | | | | | | | | | | | Die Kunsthalle Münster freut sich, die erste institutionelle Einzelausstellung von Zauri Matikashvili zu zeigen. Die Schau gewährt einen Einblick in das Schaffen des georgischen Künstlers, der seit 2003 in Deutschland lebt. Dazu werden sowohl ältere Arbeiten, aber auch eine neue Produktion gezeigt. Die Filme Matikashvilis sind in der Regel einzelnen Personen, Personengruppen oder Orten gewidmet. Meist sind es ihm fremde Personen, denen er in seinen Filmen begegnet und die ihn für eine Weile, mitunter auch nur für einen kurzen Moment, an ihrem Leben teilhaben lassen. Dabei zeigt er sich fasziniert von den unberechenbaren und überraschenden Momenten in der Begegnung mit den Menschen, auf die er trifft, von deren Gedanken, Begehren, Wünschen und Meinungen. Und es sind eben jene Momente, die er mit uns teilt. 14.06.26, 15 Uhr Künstlergespräch mit Zauri Matikashvili und Merle Radtke Programm und Führungen finden Sie hier. Zauri Matikashvili. You may not want to be here 13.06. – 13.09.2026 Öffnungszeiten: Di-So 12–18 Uhr Kunsthalle Münster, Hafenweg 28, 48155 Münster Presserundgang: 11.06.26, 11 Uhr Eröffnung: 12.06.26, 18 Uhr Presse akkreditiert sich bitte hier. | | | | | | | | | | | | | | | | | | | Amnon David Ar: Death, 2016, aus der Serie Cycle of Life, Credit: Courtesy the artist, Foto: Hans Georg Gaul | | | | | | | | | | | | Der in Israel geborene Künstler Amnon David Ar präsentiert eine umfassende Einzelausstellung in der Kirche am Hohenzollernplatz in Berlin-Wilmersdorf. Light Years vereint Werke, die seit seinem Umzug nach Berlin im Jahr 2013 entstanden sind, und geht einher mit der Veröffentlichung seiner gleichnamigen Kunstmonografie. Im Rahmen der Ausstellung sind Konzerte und Künstlergespräche zu erleben. Die vom langjährigen Louvre-Kurator für zeitgenössische Kunst Martin Kiefer kuratierte Schau zu Amnon David Ar gibt mit den in Berlin geschaffenen Werken einen tiefen Einblick in das malerische Œuvre des Künstlers. Die großformatigen Arbeiten zeigen alltägliche Stillleben, Übersehenes, Porträts und Beobachtungen. Im Dialog mit der Kunstgeschichte gewähren die Gemälde stets sehr persönliche Einblicke in die Gedankenwelt des Künstlers. Die im Ausstellungstitel benannten Lichtjahre – Light Years – beziehen sich auf die Distanz und Zeit, die das Licht benötigt, um uns zu erreichen. Einerseits ist die Inszenierung deutlich durch den Kirchenraum bestimmt, zum anderen resoniert dieser auch mit den Fragen nach Religion und Erkenntnis, die Amnon David Ars Werk immanent sind. 13.06.26, 13:30 Uhr Künstlergespräch zwischen Kurator Martin Kiefer und Amnon David Ar über die Werke und den Prozess der Ausstellungsgestaltung, mit musikalischer Begleitung durch die Harfistin Sivan Magen. Das Gespräch findet auf Englisch statt. Eintritt: 5,00 €, inklusive Getränke und Labneh Amnon David Ar: Light Years Noch bis 3. September Kirche am Hohenzollernplatz Nassauische Straße 66-67 10717 Berlin | | | | | | | | | | | | | | | | Von London nach Venedig: Whistler & Masuyama | | | | | | | | | | | | | Hiroyuki Masuyama after Whistler, Billingsgate 1859, 2025 (Detail), 2025, Digitalfotografie auf Papier, courtesy Hiroyuki Masuyama © Hiroyuki Masuyama | | | | | | | | | | | | James McNeill Whistler (1834–1903) revolutionierte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Radierungen und Lithografien die künstlerische Grafik. Die Ausstellung im Kunstforum Ingelheim beleuchtet nach über 25 Jahren erstmals wieder in Deutschland ebenjenes faszinierende, ausgefeilte und innovative Schaffen des US-Amerikaners. Im Fokus der Ingelheimer Ausstellung stehen Whistlers Radierungen und Lithografien mit den Ansichten von London und Venedig. Personendarstellungen aus seinem persönlichen Umfeld zeigen als weiteren Themenbereich die einfühlsame Seite des als exzentrisch geltenden Künstlers. Die ausgestellte Motivvielfalt offenbart die Meisterschaft seiner ungewöhnlichen Techniken. Zur kunsthistorischen Kontextualisierung sind Whistlers Arbeiten ausgewählte Grafiken einiger britischer, französischer und US-amerikanischer Weggefährten zur Seite gestellt. Wie andere Künstler:innen des Impressionismus sammelte auch Whistler japanische Holzschnitte. Ausgesuchte Beispiele namhafter japanischer Holzschnittkünstler flankieren seine Grafiken. Hiroyuki Masuyama (*1968) spannt wiederum den Bogen zur Gegenwart. Er wurde beauftragt, eigens für diese Ausstellung neue Arbeiten zu schaffen. Im vergangenen Jahr reiste der japanische Künstler deshalb nach Venedig und London. An identischen Stellen, an denen Whistler seine Grafiken radierte, nahm er Farbfotografien der gegenwärtigen Situationen auf: mit heutigen Bauten, Fahrzeugen, Schiffen oder Menschen. In diesen neuen Arbeiten visualisiert Masuyama die jüngste Version seines Hauptthemas, das sich seit 1997 durch sein künstlerisches Schaffen zieht: die Verbindung von Raum, Zeit und Veränderung. 10.06.26, 19 Uhr Vortrag: »Whistlers Schatten« von Dr. Anna Marie Pfäfflin 12.06.26, 11–23 Uhr »Tag & Nacht der Kunst« Familienzeit & Kulturerlebnis Die Internationalen Tage Ingelheim machen schon den Tag zur Nacht der Kunst. Ab 11:30 Uhr gibt es Erwachsenenführungen, von 15 bis 18 Uhr startet ein abwechslungsreiches In- und Outdoor-Programm für Kinder, Eltern/Großeltern, und von 18 bis 23 Uhr findet das große Kunstfest auf dem François-Lachenal-Platz statt mit allerlei Köstlichem für Augen, Gaumen und Ohren. Internationale Tage Ingelheim Von London nach Venedig: Whistler & Masuyama Noch bis 5. Juli 2026 Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus François-Lachenal-Platz 1, 55218 Ingelheim am Rhein | | | | | | | | | | | | | | | | | | | Berliner Bücherfest, Bebelplatz © Börsenverein Berlin-Brandenburg e.V. | | | | | | | | | | | | Der Berliner Bebelplatz verwandelt sich beim Bücherfest in eine riesige Freiluftbuchhandlung mit umfangreichem Bühnenprogramm. An rund 100 Ständen informieren die Berliner Verlage und Buchhandlungen bei dem Fest über ihre Arbeit. Verleger:innen, Autor:innen und Bücherfans können sich beim Festival auf dem Bebelplatz persönlich über verschiedene Themen austauschen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Vorlesen und Zuhören. Der diesjährige Themen-Schwerpunkt „Gemeinsamkeit erleben“ rückt Demokratie, Meinungsfreiheit, Austausch und Zukunftsperspektiven in den Fokus. Mitmach-Angebote für junge Besucher:innen sowie mehrere Food-Trucks mit vielfältigen Leckereien runden das Programm des Bücherfests ab. Berliner Bücherfest 2026 Bebelplatz, Berlin-Mitte 27. & 28. Juni 2026, 10–20 Uhr Eintritt frei | | | | | | | | | | | | | | | | Industriekultur in Brandenburg | | | | | | | | | | | | | Baruther Glashütte © Museum Baruther Glashütte | | | | | | | | | | | | Das Touristische Netzwerk Industriekultur Brandenburg setzt sich für bedeutende Industriekulturorte im Bundesland ein, um die Industriegeschichte als Thema und Ausflugsziel bekannter zu machen. Fünf ausgewählte Radtouren in den Reiseregionen Seenland Oder-Spree, Brandenburgische Seenplatte, Fläming und Lausitzer Seenland Hier verbinden sich Naturgenuss mit spannender Technikgeschichte. Vom einst größten Ziegelrevier Europas über das Baruther Urstromtal, von glühenden Gläsern zu blühenden Gräsern, vom idyllischen Havelbruch zu den Giganten der Braunkohle: Diese Routen machen Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes erfahrbar und bieten sowohl Familien als auch passionierten Radlern unvergessliche Einblicke in das Herz der märkischen Wirtschaftshistorie und abwechslungsreichen Landschaft. Ob Architektur-Fan, Technik-Enthusiast*in oder Naturliebhaber*in, sportlich ambitioniert oder mit der Familie unterwegs, Entdeckertouren zur Industriekultur sind das ideale Ziel für den nächsten Wochenend- oder Ferienausflug. Die Kombination aus aktiver Erholung und dem authentischen Erleben geschichtsträchtiger Orte macht diese Touren zu einem einzigartigen Erlebnis. Details zu Routen, Kartenmaterial und weitere Tourenvorschläge finden Interessierte unter: www.industriekultur-brandenburg.de www.museen-brandenburg.de | | | | | | | | | | | | | | | | Weitere Kulturnachrichten | | | | | | | | | | | | Museum Barberini Die Malerei, die im Frankreich der 1860er Jahre aufkam, zeichnet sich durch den Einsatz kräftig leuchtender Farben sowie eine energische, skizzenhafte Pinselführung aus. Mit Max Liebermann (1847–1935) als ihrem Vorreiter wurde die revolutionär neue Strömung auch im deutschen Kaiserreich seit den 1870er Jahren zur tonangebenden Avantgarde. Motivisch setzten sich die Künstlerinnen und Künstler mit einer Vielzahl von Themen auseinander – von sonnendurchfluteten Landschaftsdarstellungen und stimmungsvollen Figurenbildern bis zu sorgfältig arrangierten Stillleben. Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland Nur noch bis 7. Juni 2026 Museum Barberini Alter Markt, Humboldtstr. 5–6, 14467 Potsdam | | | | | | | | | | | | | | DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam Der in Kolumbien geborene Künstler Oscar Murillo bespielt die Innen- und Außenräume des MINSK und macht das Potsdamer Kunsthaus zum Schauplatz eines lebendigen Experiments über Austausch und Gemeinschaft. Mit seinem Projekt Kollektive Osmose schafft Murillo einen Dialog zwischen seiner zeitgenössischen malerischen Praxis, seinen Installationen und den impressionistischen Werken Claude Monets. Oscar Murillo. Kollektive Osmose Noch bis 9. August 2026 DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam Max Planck Straße 17, 14473 Potsdam | | | | | | | | | | | | | | Kopje koffie – Episode #41: Christien Brinkgreve („Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen“) Bettina Baltschev hat die Soziologin und Autorin Christien Brinkgreve anlässlich ihres Buchs Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen (Hanser Verlag) in ihrem Amsterdamer Wohnhaus zum Gespräch getroffen. Zum Einstieg einer jeden Folge Kopje koffie wird das Kaffeetrinken thematisiert – und so hat auch Christien Brinkgreve erzählt, dass sie sich jeden Morgen einen Filterkaffee mit der Kaffeemaschine ihres verstorbenen Mannes macht, eine Art tägliches Begrüßungsritual an ihn. | | | | | | | | | | | | | | Die große Finissage von ColdWarGames Die Sonderausstellung ColdWarGames neigt sich dem Ende zu. Das Alliiertenmuseum Berlin lädt alle herzlich ein, das Finale gemeinsam mit zu feiern: 30.06.26, ab 19 Uhr ColdWarGames – Alles nur ein Spiel Noch bis 30.06.2026 AlliiertenMuseum, Clayallee 135, 14195 Berlin Der Eintritt ist kostenlos | | | | | | | | | | | | | | NEWS in eigener Sache Um unsere vielfältigen Termine wie Pressekonferenzen, Eröffnungen und Premieren noch besser im Blick zu behalten, gibt es ab nun einen öffentlichen Kalender auf unserer Website mit allen News. Hier könnt ihr auch unseren Newsletter abonnieren. 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