Newsletter im Browser ansehen.
 
 
 
 

EVENTS & KULTUR erscheint einmal monatlich mit Kulturnews und aktuellen Infos aus den Genres Musik, Bildende Kunst, Fotografie, Film, Kulturgeschichte, Theater, Musiktheater, Tanz, Literatur sowie Design und interkulturelle Bildung. Wir arbeiten in den Bereichen Pressearbeit, Marketing, Konzepte und Projektmanagement, Redaktion und Content. Wir bieten Presse- & Bildmaterial für Journalistinnen und Journalisten.

www.artefakt-berlin.de

mail@artefakt-berlin.de


 Instagram / LinkedIn / Facebook

News

 
 
 
 
Kunsthalle Münster
Von London nach Venedig: Whistler & Masuyama
Bachhaus Eisenach
Amnon David Ar
Young Euro Classic
Industriekultur in Brandenburg
Weitere Kulturnachrichten
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ende Juli gehen die besten Jugend-Symphonieorchester der Welt in Berlin an den Start. Und Anfang Juli endet das wunderbare Zusammenspiel von Whistler & Masuyama in Ingelheim am Rhein. Noch unbedingt vorbeischauen! Ebenfalls eine Reise wert: Zauri Matikashvili in der Kunsthalle Münster und alles über Bach und die weltweit zelebrierten Bachfeste gibt es im thüringischen Eisenach zu erleben! Schließlich empfehlen wir Porträts & Musikalische Spielzeuge von Amnon David Ar in der beeindruckenden Kirche am Hohenzollernplatz in Berlin. Und zuletzt: ab dem 4 Juli leuchtet es erneut im Museum Barberini: Die Neoimpressionisten kommen nach Potsdam! Wir wünschen allen kühle Kunstorte und kühne Gedanken!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kunsthalle Münster
 
 
 
 
Zauri Matikashvili, მზე შინა და მზე გარეთა/ The sun inside and the sun outside (Still), 2026, HD Video. Courtesy the artist
 
 
 
 

Die Kunsthalle Münster freut sich, die erste institutionelle Einzelausstellung von Zauri Matikashvili zu zeigen.

Die Schau gewährt einen Einblick in das Schaffen des georgischen Künstlers, der seit 2003 in Deutschland lebt. Dazu werden sowohl ältere Arbeiten, aber auch eine neue Produktion gezeigt. Die Filme Matikashvilis sind in der Regel einzelnen Personen, Personengruppen oder Orten gewidmet. Meist sind es ihm fremde Personen, denen er in seinen Filmen begegnet und die ihn für eine Weile, mitunter auch nur für einen kurzen Moment, an ihrem Leben teilhaben lassen. Dabei zeigt er sich fasziniert von den unberechenbaren und überraschenden Momenten in der Begegnung mit den Menschen, auf die er trifft, von deren Gedanken, Begehren, Wünschen und Meinungen. Und es sind eben jene Momente, die er mit uns teilt.

02.07.26, 18 Uhr
Gespräch mit Sarah Hübscher und Zauri Matikashvili

12.07.26, 15 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung mit Heiko Lietz

Programm und Führungen finden Sie hier.

Zauri Matikashvili. You may not want to be here
Noch bis 13.09.2026
Öffnungszeiten: Di-So 12–18 Uhr

Kunsthalle Münster, Hafenweg 28, 48155 Münster

 
 
 
 
Medienseite Kunsthalle Münster
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Von London nach Venedig: Whistler & Masuyama
 
 
 
 
Hiroyuki Masuyama after Whistler, Billingsgate 1859, 2025 (Detail), 2025, Digitalfotografie auf Papier, courtesy Hiroyuki Masuyama © Hiroyuki Masuyama
 
 
 
 

James McNeill Whistler (1834–1903) revolutionierte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Radierungen und Lithografien die künstlerische Grafik. Die Ausstellung im Kunstforum Ingelheim beleuchtet nach über 25 Jahren erstmals wieder in Deutschland ebenjenes faszinierende, ausgefeilte und innovative Schaffen des US-Amerikaners.

Im Fokus der Ingelheimer Ausstellung stehen Whistlers Radierungen und Lithografien mit den Ansichten von London und Venedig. Zur kunsthistorischen Kontextualisierung sind Whistlers Arbeiten ausgewählte Grafiken einiger britischer, französischer und US-amerikanischer Weggefährten zur Seite gestellt. Ausgesuchte Beispiele namhafter japanischer Holzschnittkünstler flankieren seine Grafiken.

Hiroyuki Masuyama (*1968) spannt den Bogen zur Gegenwart. Er wurde beauftragt, eigens für diese Ausstellung neue Arbeiten zu schaffen. Im vergangenen Jahr reiste der japanische Künstler deshalb nach Venedig und London. An identischen Stellen, an denen Whistler seine Grafiken radierte, nahm er Farbfotografien der gegenwärtigen Situationen auf: mit heutigen Bauten, Fahrzeugen, Schiffen oder Menschen. In diesen neuen Arbeiten visualisiert Masuyama die jüngste Version seines Hauptthemas, das sich seit 1997 durch sein künstlerisches Schaffen zieht: die Verbindung von Raum, Zeit und Veränderung.

Internationale Tage Ingelheim
Von London nach Venedig: Whistler & Masuyama
Nur noch bis 05.07.2026
Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus
François-Lachenal-Platz 1, 55218 Ingelheim am Rhein

 
 
 
 
Medienseite Whistler & Masuyama
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bachhaus Eisenach
 
 
 
 
Ohne Berlin kein Bach, Kabinettausstellung des Bachhauses Eisenach im Berliner Dom, Foto: Stefan Hirtz
 
 
 
 

Vor 125 Jahren begründete die „Neue Bachgesellschaft“ die Tradition, regelmäßig Bachfeste stattfinden zu lassen. Heute werden weltweit jährlich über 80 Bachfeste zelebriert: als Festivals, Bachtage oder Bachwochen.

1899 hatte der Leipziger Universitätsmusikdirektor Hermann Kretzschmar die Idee, regelmäßige Bachfeste zu feiern und damit „Propagada für Bach“ zu machen. Zur Organisation gründete er 1900 die „Neue Bachgesellschaft“ (NBG) in Leipzig. 1901 feierte sie ihr erstes Bachfest in Berlin. Der Schneeball, den die NBG 1901 ins Tal schickte, wurde zur Lawine, denn schnell fand die Idee Nachahmer. Heute werden mindestens 81 verschiedene Bachfeste jährlich auf der Welt gefeiert, in Europa und den USA, in Kanada, Paraguay, Australien, Indien und in Malaysia.

Die Ausstellung Phänomen Bachfest im Bachhaus Eisenach widmet sich einem Phänomen, das es für keinen anderen Musiker gibt. Sie erzählt nicht nur die Geschichte von den jetzt 100 Bachfesten der NBG, sondern auch die von vielen weiteren, anhand von Programmen, Plakaten, Fotos, Autographen, Filmen und historischen Tonaufnahmen.

Sonderausstellung im Bachhaus Eisenach:
Phänomen Bachfest. 125 Jahre Bachfeste – 100 Bachfeste
Noch bis 01.11.2026
Täglich geöffnet 10-18 Uhr
Bachhaus Eisenach, Frauenplan 21, 99817 Eisenach

 
 
 
 
Medienseite Bachhaus Eisenach
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Amnon David Ar
 
 
 
 
Amnon David Ar: Death, 2016, aus der Serie Cycle of Life, Credit: Courtesy the artist, Foto: Hans Georg Gaul
 
 
 
 

Der in Israel geborene Künstler Amnon David Ar präsentiert eine umfassende Einzelausstellung in der Kirche am Hohenzollernplatz in Berlin-Wilmersdorf.

Die im Ausstellungstitel benannten Lichtjahre – Light Years – beziehen sich auf die Distanz und Zeit, die das Licht benötigt, um uns zu erreichen. Einerseits ist die Inszenierung deutlich durch den Kirchenraum bestimmt, zum anderen resoniert dieser auch mit den Fragen nach Religion und Erkenntnis, die Amnon David Ars Werk immanent sind.

Light Years geht einher mit der Veröffentlichung der gleichnamigen Kunstmonografie von Amnon David Ar. Im Rahmen der Ausstellung sind Konzerte und Künstlergespräche zu erleben. Die vom langjährigen Louvre-Kurator für zeitgenössische Kunst Martin Kiefer kuratierte Schau gibt einen tiefen Einblick in das malerische Œuvre des Künstlers. Die großformatigen Arbeiten zeigen alltägliche Stillleben, Übersehenes, Porträts und Beobachtungen. Im Dialog mit der Kunstgeschichte gewähren die Gemälde stets sehr persönliche Einblicke in die Gedankenwelt des Künstlers.

18.07.26, 18 Uhr
Light Years - Amnon David Ar - Hommagen, Porträts & Musikalische Spielzeuge
Konzert mit der gefeierten britischen Cellistin Natalie Clein und dem Pianisten Yehuda Inbar im Dialog mit den Werken, dem Raum und den Themen der Ausstellung.

Amnon David Ar: Light Years
Noch bis 03.09.2026
Kirche am Hohenzollernplatz
Nassauische Straße 66-67
10717 Berlin

 
 
 
 
Medienseite Amnon David Ar
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Young Euro Classic
 
 
 
 
Young Euro Classic © MUTESOUVENIR | KAI BIENERT
 
 
 
 

Zum 27. Mal öffnet Young Euro Classic im Berliner Kultursommer seine Türen.

Das internationale Jugendorchesterfestival zeigt im Konzerthaus Berlin, dass die Zukunft der klassischen Musik längst Gegenwart ist. Junge Musiker:innen aus Europa, Amerika und Asien bringen mit, was sie ausmacht – ihre Klänge, ihre Geschichten, ihre Neugier. 17 Tage lang gestalten 14 Jugendorchester, zwei Jazz-Formationen, ein junger Chor und fünf Ensembles das Programm. Internationale Begegnungen und neue Perspektiven auf das musikalische Repertoire unserer Zeit stehen im Zentrum.

In besonderen Abendkonzerten mit bi- und multinationalen Orchestern sowie in der Reihe „FUTURE NOW Musical Diaries“ präsentieren sich insgesamt fünf Ensembles in genre- und traditionsübergreifenden Konzertformaten. Ergänzt wird das Festivalprogramm durch den „NEXT GENERATION Kindertag“, der mit Kinderkonzerten und Mitmachaktionen den jüngsten Zuhörer:innen gewidmet ist.

Young Euro Classic
31.07. - 16.08.2026
Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt 2, 10117 Berlin

 
 
 
 
Medienseite Young Euro Classic
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Industriekultur in Brandenburg
 
 
 
 
Baruther Glashütte © Museum Baruther Glashütte
 
 
 
 

Das Touristische Netzwerk Industriekultur Brandenburg setzt sich für bedeutende Industriekulturorte im Bundesland ein, um die Industriegeschichte als Thema und Ausflugsziel bekannter zu machen.

Fünf ausgewählte Radtouren in den Reiseregionen Seenland Oder-Spree, Brandenburgische Seenplatte, Fläming und Lausitzer Seenland
Hier verbinden sich Naturgenuss mit spannender Technikgeschichte. Vom einst größten Ziegelrevier Europas über das Baruther Urstromtal, von glühenden Gläsern zu blühenden Gräsern, vom idyllischen Havelbruch zu den Giganten der Braunkohle: Diese Routen machen Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes erfahrbar und bieten sowohl Familien als auch passionierten Radlern unvergessliche Einblicke in das Herz der märkischen Wirtschaftshistorie und abwechslungsreichen Landschaft.

Ob Architektur-Fan, Technik-Enthusiast*in oder Naturliebhaber*in, sportlich ambitioniert oder mit der Familie unterwegs, Entdeckertouren zur Industriekultur sind das ideale Ziel für den nächsten Wochenend- oder Ferienausflug. Die Kombination aus aktiver Erholung und dem authentischen Erleben geschichtsträchtiger Orte macht diese Touren zu einem einzigartigen Erlebnis.

Details zu Routen, Kartenmaterial und weitere Tourenvorschläge finden Interessierte unter:

www.industriekultur-brandenburg.de

www.museen-brandenburg.de

 
 
 
 
Medienseite Industriekultur in Brandenburg
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Weitere Kulturnachrichten
 
 
 
 

Museum Barberini

Den höchsten Grad an Leuchtkraft und Harmonie zu erreichen – diesem Ziel verschrieb sich Paul Signac, als er Mitte der 1880er-Jahre mit Georges Seurat eine neue Malweise in die Kunst einführte. Der Auftrag reiner Farben in kurzen Pinselstrichen und -tupfen knüpfte an ihre Vorbilder, die Impressionisten, an. Mit seinem Interesse an symbolistischer Literatur, an Musik und Architektur nahm Signac die Synergien der Künste in den Blick.

Symphonie der Farben. Paul Signac und der Neoimpressionismus
04.07. – 11.10.2026
Museum Barberini
Alter Markt, Humboldtstr. 5–6, 14467 Potsdam

 
 
 
 
 
 
 
 
 

DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam

Der in Kolumbien geborene Künstler Oscar Murillo bespielt die Innen- und Außenräume des MINSK und macht das Potsdamer Kunsthaus zum Schauplatz eines lebendigen Experiments über Austausch und Gemeinschaft. Mit seinem Projekt Kollektive Osmose schafft Murillo einen Dialog zwischen seiner zeitgenössischen malerischen Praxis, seinen Installationen und den impressionistischen Werken Claude Monets.

Oscar Murillo. Kollektive Osmose
Noch bis 09.08.2026
DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam
Max­ Planck­ Straße 17, 14473 Potsdam

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Kopje koffieEpisode #41: Christien Brinkgreve („Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen“)

Bettina Baltschev hat die Soziologin und Autorin Christien Brinkgreve anlässlich ihres Buchs Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen (Hanser Verlag) in ihrem Amsterdamer Wohnhaus zum Gespräch getroffen. Zum Einstieg einer jeden Folge Kopje koffie wird das Kaffeetrinken thematisiert – und so hat auch Christien Brinkgreve erzählt, dass sie sich jeden Morgen einen Filterkaffee mit der Kaffeemaschine ihres verstorbenen Mannes macht, eine Art tägliches Begrüßungsritual an ihn.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

NEWS in eigener Sache

Um unsere vielfältigen Termine wie Pressekonferenzen, Eröffnungen und Premieren noch besser im Blick zu behalten, gibt es ab nun einen öffentlichen Kalender auf unserer Website mit allen News.

Hier könnt ihr auch unseren Newsletter abonnieren. Wir freuen uns. 

 
 
 
 
 
 
 
 

Klicken Sie hier um sich abzumelden.

 
ARTEFAKT Kulturkonzepte, Marienburger Str. 16, 10405 Berlin

powered by kulturkurier