| Zwischen den Zeiten, zwischen den Orten und mitten im September: Metaxy, What If Berlin, Focus Japan, Tanztreffen der Jugend | |
| |
| | | | | EVENTS & KULTUR erscheint einmal monatlich mit Kulturnews und aktuellen Infos aus den Genres Musik, Bildende Kunst, Fotografie, Film, Kulturgeschichte, Theater, Musiktheater, Tanz, Literatur sowie Design und interkulturelle Bildung. Wir arbeiten in den Bereichen Pressearbeit, Marketing, Konzepte und Projektmanagement, Redaktion und Content. Wir bieten Presse- & Bildmaterial für Journalistinnen und Journalisten. www.artefakt-berlin.de mail@artefakt-berlin.de Instagram / LinkedIn / Facebook News | | | | | | |
| |
| |
| | | | | Zwischen den Zeiten, zwischen den Orten und mitten im September startet das groß angelegte Projekt Metaxy in der Akademie der Künste am Hanseatenweg. Was wäre, wenn Berlin ganz anders wäre, dies erfährt man im Rück- und im Vorblick entlang der Berliner Ringbahn. Sechs Touren laden ein zu What If Berlin! Im Fokus der Berliner Festspiele waren schon immer auch die japanischen Künste, ab nun besonders auch in dieser Saison. Amnon David Ar schreitet voran, von der Kirche am Hohenzollernplatz zum Kurt Mühlenhaupt Museum. Die Berlin Art Week lässt grüßen. Schließlich treibt alles zum tänzerischen Höhepunkt Ende September entgegen: 10 prämierte Produktionen sind auf dem Tanztreffen der Jugend im Festspielhaus Berlin zu erleben! | | | | | | |
| |
| | | | | Metaxy: Zwischen Zerstörung und Wiederaufbau | | | | | | |
| | | | | | Lebbeus Woods. War and Architecture: Transformational City Plan with SCAR Construction, 1993 © Estate of Lebbeus Woods | | | | | | |
| | | | | Das Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt „Metaxy“ der Akademie der Künste richtet den Blick auf den Zeitraum zwischen Zerstörung und Wiederaufbau. Ausgehend vom Akademiegebäude am Hanseatenweg als exemplarischem Ort des Wiederaufbaus nach 1945 verbindet die Ausstellung eine Spurensuche zur kolonialen, nationalsozialistischen und jüdischen Geschichte des Berliner Hansaviertels mit Positionen aus Afghanistan, Bangladesch, Bosnien und Herzegowina, Gaza, Namibia, Polen, Syrien, dem Sudan, dem Jemen, der Ukraine und den USA. Die drei Themenbereiche, welche die Ausstellung gliedern, Häuser – Böden – Zeiten, nimmt das diskursive und performative Veranstaltungsprogramm auf und richtet zu diesen Themen Symposien aus. Teil der kuratorischen Dramaturgie sind als „Zwischenstücke” konzipierte performativ-musikalische Miniaturen, die sowohl den Veranstaltungsort als auch die gesamten Ausstellungshallen bespielen. 09.09.26, 18:30 Uhr: Eröffnung Auftakt der Ausstellung mit Grußworten, Einführung, Performance und musikalisch-performativen Interventionen 10.09.26, 18:00 Uhr: zwischen Das Künstlerkollektiv Open Group aus der Ukraine und die US-amerikanische Architektin Mitch McEwen fragen, wie unter diesen Bedingungen neue Formen des Zusammenlebens entstehen können. Der israelische Künstler Nir Evron zeigt, wie sich im Nahostkonflikt Geschichte, Medien und Gewalt überlagern und macht verborgene historische Zusammenhänge sichtbar. 11.09.26, 18:00 Uhr: Häuser Anhand der Arbeiten der ukrainischen Initiative CO-HATY und des niederländischen Stadtplaners Kees Christiaanse zur Ukraine sowie der irakisch-britische Architektin Salma Samar Damluji zum Jemen untersucht die Veranstaltung, wie Architektur ein zukünftiges Miteinander mitgestalten kann. Eine szenische Lesung der Autorin Sasha Marianna Salzmann rahmt den Abend. Pressegespräch: 08.09.26, 11 Uhr Presse akkreditiert sich bitte hier. Metaxy : Zwischen Zerstörung und Wiederaufbau 10.09. – 06.12.2026 Akademie der Künste Berlin, Hanseatenweg | | | | | | |
| |
| |
| | | | | Focus Japan / What If Berlin | | | | | | |
| | | | | | Key Visual Berliner Festspiele: Focus Japan © Shiro Takatani, Dumb Type | | | | | | |
| | | | | Die Berliner Festspiele richten in ihrem 75. Jubiläumsjahr in Partnerschaft mit dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin einen besonderen Fokus auf performative und musikalische Künste aus Japan. Mit Beiträgen im Programm des Musikfest Berlin, der Performing Arts Season, des Jazzfest Berlin und von MaerzMusik sowie einem eigens entwickelten Projekt im Stadtraum knüpfen sie an eine langjährig gewachsene Beziehung des Austauschs zwischen den Berliner Festspielen und künstlerischen Ausdrucksformen japanischer Kultur an. Noch bis 20. September 2026 erkundet der japanische Regisseur Akira Takayama an den Wochenenden mit What If Berlin entlang der 27 S-Bahnhöfe der Berliner Ringbahn archivierte Visionen eines „Neuen Berlin“. Tour A Dürfen Kommunisten träumen? Tour B Was baut man auf Ruinen? Tour C Erträumte Apparate der Stadt Tour D Kann Kultur die Stadt verändern? Tour E Peripherie als Zentrum Tour F Zur Ringstadt * Im Rahmen seiner Europa-Tournee 2026 ist das Ensemble des Kanze Nō Theaters aus Tokio beim Musikfest Berlin zu Gast. Mit Kiyokazu Kanze – dem 26. Großmeister der Kanze-Schule – als Hauptdarsteller präsentiert die Kompanie drei Werke des klassischen Nō-Theaters. In der Philharmonie Berlin werden am 21. September die beiden Nō-Dramen Hagoromo und Shakkyō sowie die Kyōgen-Komödie Kaki Yamabushi gezeigt. 21.09.26, 20 Uhr, Philharmonie Berlin, Großer Saal | | | | | | |
| |
| |
| |
| | | | | | Amnon David Ar: Life Itself, 2016 Credit: Courtesy the artist Foto: Hans Georg Gaul | | | | | | |
| | | | | Im Rahmen der Berlin Art Week 2026 eröffnet das Kurt Mühlenhaupt Museum seine Sonderausstellung mit Amnon David Ar. Vom Alltagszauber zeigt neue Arbeiten des in Berlin lebenden Malers im Dialog mit Werken von Kurt Mühlenhaupt. Ar lenkt den Blick auf das Übersehene. Er findet Schönheit dort, wo andere vorbeigehen: Kindheitsobjekte, Spielzeug, Portraits, Menschen im Rollstuhl, direkt, ohne Distanz, mit Blick auf das Alltägliche. Amnon David Ar: Vom Alltagszauber - Daily Magic 12.09.26 bis 10.01.27 Vernissage: 11.09.26, 19 Uhr Kurt Mühlenhaupt Museum Fidicinstraße 40, 10965 Berlin * Nur noch bis zum 5. September präsentiert Amnon David Ar mit Light Years zentrale Werke aus seinem Œuvre in der Kirche am Hohenzollernplatz. Einher geht die Schau mit der Veröffentlichung der gleichnamigen Kunstmonografie von Amnon David Ar. Artist & Curator Talk 05.09.26, 6 pm | Kirche am Hohenzollernplatz Open discussion with curator Martin Kiefer and Amnon David Ar about the works. The conversation will be held in English. Amnon David Ar: Light Years Noch bis 05.09.2026 Kirche am Hohenzollernplatz Nassauische Straße 66-67 10717 Berlin | | | | | | |
| |
| |
| |
| | | | | | Nichts wird vergessen © Şafak Velioğlu | | | | | | |
| | | | | Beim Tanztreffen der Jugend vom 26. September bis 2. Oktober 2026 im Haus der Berliner Festspiele setzen sich zehn prämierte Produktionen mit Erinnerungskultur, gesellschaftlichen Konventionen, Gefühlen, Tod und Lebenszyklen auseinander. Dabei loten die jungen Tänzer*innen Spartengrenzen aus und bedienen sich übergreifender künstlerischer Praktiken. Dokumentarische Erinnerungen an die NS-Zeit dienen als Basis für die beiden Stücke Nichts wird vergessen einer Jugendkompanie aus Stralsund sowie für die Inszenierung Die Ermittlung – nach Peter Weiss aus Bamberg. In der Aufführung Till Eulenspiegel – Teile Von Mir begegnet ein Ensemble aus Hildesheim der historischen Figur als Sinnbild für Widerspruch, Neugier und Trotz. Schwarz ist ein Solo aus München, das die Bedeutung der Farbe Schwarz enthüllt. zwischenkörpern aus Berlin zeigt den tänzerischen Dialog zweier Körper über unterschiedliche Beziehungszustände. LA PREMIERE FOIS ist die poetische Erzählung eines Stuttgarter Tanzduos über erste und prägende Momente. Die Produktion Herzhaft romantisch eines inklusiven Ensembles aus Berlin spiegelt die individuellen emotionalen Zustände und Lebenswelten der jungen Tänzer*innen wider. Ein Ensemble aus Saarbrücken stellt in ver_rückt die Frage, was „Normalität“ in der heutigen Zeit bedeutet. Streetvoices aus Düsseldorf ist eine Hommage an die Stimmen der Straße und schließlich zeigt die Potsdamer Produktion find no words to say auf eindrückliche Weise, dass Tanz eine Sprache ist, die gehört und verstanden werden möchte. Ein Rahmenprogramm mit Konzert, Talk, ARENA und Party ergänzt den Spielplan. Presse akkreditiert sich bitte hier. Tanztreffen der Jugend 26.09. - 02.10.2026 Haus der Berliner Festspiele, Schaperstraße 24, 10719 Berlin | | | | | | |
| |
| |
| |
| | | | | | Zauri Matikashvili, მზე შინა და მზე გარეთა/ The sun inside and the sun outside (Still), 2026, HD Video. Courtesy the artist | | | | | | |
| | | | | Die Kunsthalle Münster zeigt die erste institutionelle Einzelausstellung von Zauri Matikashvili. Die Schau gewährt einen Einblick in das Schaffen des georgischen Künstlers, der seit 2003 in Deutschland lebt. Dazu werden sowohl ältere Arbeiten, aber auch eine neue Produktion gezeigt. Die Filme Matikashvilis sind in der Regel einzelnen Personen, Personengruppen oder Orten gewidmet. Meist sind es ihm fremde Personen, denen er in seinen Filmen begegnet und die ihn für eine Weile, mitunter auch nur für einen kurzen Moment, an ihrem Leben teilhaben lassen. Dabei zeigt er sich fasziniert von den unberechenbaren und überraschenden Momenten in der Begegnung mit den Menschen, auf die er trifft, von deren Gedanken, Begehren, Wünschen und Meinungen. Und es sind eben jene Momente, die er mit uns teilt. 13.09.26, 15 Uhr Gespräch in der Ausstellung mit Zauri Matikashvili und Silke Schönfeld Programm und Führungen finden Sie hier. Zauri Matikashvili. You may not want to be here Noch bis 13.09.2026 Öffnungszeiten: Di-So 12–18 Uhr Kunsthalle Münster, Hafenweg 28, 48155 Münster | | | | | | |
| |
| |
| | | | | Weitere Kulturnachrichten | | | | | | |
| | | | | DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam Die umfassende Retrospektive zu Annemirl Bauer (1939 – 1989) zeigt eine kritische und unabhängige Stimme aus der DDR und eine Künstlerin, die lange aus dem künstlerischen Kanon ausgeschlossen blieb. Annemirl Bauer. Bruch ist in der Welt 05.09.2026 – 07.02.2027 DAS MINSK Kunsthaus Max Planck Straße 17, 14473 Potsdam | | | | | | |
| |
| | | | | Museum Barberini Den höchsten Grad an Leuchtkraft und Harmonie zu erreichen – diesem Ziel verschrieb sich Paul Signac, als er Mitte der 1880er-Jahre mit Georges Seurat eine neue Malweise in die Kunst einführte. Der Auftrag reiner Farben in kurzen Pinselstrichen und -tupfen knüpfte an ihre Vorbilder, die Impressionisten, an. Mit seinem Interesse an symbolistischer Literatur, an Musik und Architektur nahm Signac die Synergien der Künste in den Blick. Symphonie der Farben. Paul Signac und der Neoimpressionismus Noch bis 11.10.2026 Museum Barberini Alter Markt, Humboldtstr. 5–6, 14467 Potsdam | | | | | | |
| |
| | | | | WORKSHOP ZUM ANTI-ABRISS-SPIEL Ein Brettspiel soll unterschiedliche Szenarien im Umgang mit Bausubstanz spielerisch erfahrbar machen. Als Einstieg in den Prozess lädt die Initiative Haus Marlene Polezig zu einem öffentlichen Workshop ein, der im Rahmen der European Action Week von Architects for Future am 07.09.26 von 10-15 Uhr in Berlin und ggf. auch online stattfindet. | | | | | | |
| |
| | | | | FOYOU Berlin steht unter Strom: Zwischen Verdrängung, Überreizung und permanentem Wandel entsteht eine Spannung, die diese Stadt und alle, die in ihr leben und arbeiten, zugleich erschöpft und antreibt. Genau hier setzt die Ausstellung HOCHSPANNUNG an. Mehr als 50 Berliner Künstler:innen versammeln sich in den monumentalen Kellergewölben des ehemaligen Umspannwerks und verwandeln diesen Ort, an dem einst Energie in die Stadt floss, in ein elektrisierendes Netzwerk aus Kunst, Musik, Performance und Publikum. FOYOU GROUP SHOW 04.–18.09.26 Vernissage: 04.09.26, 17 Uhr FOYOU Kunstraum Marienburger Straße 16, 10405 Berlin | | | | | | |
| |
| | | | | NEWS in eigener Sache Um unsere vielfältigen Termine wie Pressekonferenzen, Eröffnungen und Premieren noch besser im Blick zu behalten, gibt es ab nun einen öffentlichen Kalender auf unserer Website mit allen News. Hier könnt ihr auch unseren Newsletter abonnieren. Wir freuen uns. | | | | | | |
| |
| | | Klicken Sie hier um sich abzumelden. | | | | ARTEFAKT Kulturkonzepte, Marienburger Str. 16, 10405 Berlin | | powered by kulturkurier | | | | |