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| | | | | EVENTS & KULTUR erscheint einmal monatlich mit Kulturnews und aktuellen Infos aus den Genres Musik, Bildende Kunst, Fotografie, Film, Kulturgeschichte, Theater, Musiktheater, Tanz, Literatur sowie Design und interkulturelle Bildung. Wir arbeiten in den Bereichen Pressearbeit, Marketing, Konzepte und Projektmanagement, Redaktion und Content. Wir bieten Presse- & Bildmaterial für Journalistinnen und Journalisten. www.artefakt-berlin.de mail@artefakt-berlin.de Instagram / LinkedIn / Facebook News | | | | | | |
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| | | | | Ob mit dem Bus, der Bahn oder zu Fuß, die Kunsttouren gehen rund. Eine Woche lang Ausstellungen, Konzerte und Workshops für jung & alt und kostenfrei in ganz Berlin. Die komplexe Beziehung von Kolonialismus und Post-Kolonialismus wird in der Kunsthalle Münster erfahrbar gemacht und beim Ausstellungsprojekt Metaxy in der Akademie der Künste gibt es Walks durch's Hansaviertel, Talks zum Thema Böden und einen Ausflug auf die Trümmerberge Berlins. Schließlich wird es beim Focus Japan der Berliner Festspiele im Oktober jazzig und weiterhin zauberhaft bei Ar im Kurt Mühlenhaupt Museum. Und dann gilt es, noch die letzten Tage der Tanzjugend zu erleben! Mit frischem Schwung wünschen wir einen bezaubernden Oktober! | | | | | | |
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| | | | | Kunstwoche der Kommunalen Galerien Berlin | | | | | | |
| | | | | | Antje Majewski: Shelterbelts, 2026, © Antje Majewski / VG Bild-Kunst, Bonn, courtesy the artist and neugerriemschneider, Berlin; Foto: Jens Ziehe, Berlin Galerie: Gutshaus Steglitz Ausstellung: Antje Majewski & Jen Tiger – Osage Orange | | | | | | |
| | | | | 150 Künstler:innen in 41 Ausstellungen in 36 Galerien – das ist die Kunstwoche der Kommunalen Galerien. Vom 2. bis 11. Oktober 2026 wird die Dichte der Berliner Kunstszene mit einem bunten und kostenfreien Ausstellungsprogramm gefeiert. Zusätzlich findet ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Performances, Musik, Diskussionen, Workshops und Führungen statt. Das Ziel der Kunstwoche ist es, die Qualität und Vielfalt der Kommunalen Galerien und der ausgestellten Kunstschaffenden gebündelt einem breiten Berliner Publikum zu präsentieren. Vertreten sind Einzel- und Gruppenausstellungen aus den Sparten Fotografie, Malerei, Grafik, Skulptur, Installation, Sound, Performance, Konzept- und Videokunst, die sich künstlerischen Fragestellungen sowie aktuellen gesellschaftlichen Diskursen widmen. Darüber hinaus veranstalten die Kommunalen Galerien ein umfangreiches Begleitprogramm mit Musik, Workshops und Führungen. Kunstwoche der Kommunalen Galerien Berlin 02.–11.10.2026 Opening Party im Acud: 02.10.26, 17-23 Uhr YOUNG: 02.–11.10.26 KUNSTTOUREN: 11.10.26, ab 14 Uhr, Bustour 1: Mitte > Marzahn-Hellersdorf > Treptow-Köpenick > Steglitz-Zehlendorf / Bustour 2: Mitte > Friedrichshain-Kreuzberg > Reinickendorf > Pankow / Spaziergang: Spandau / Tramtour: Mitte > Pankow > Friedrichshain-Kreuzberg / U-Bahn-Tour: Neukölln > Tempelhof-Schöneberg > Charlottenburg-Wilmersdorf | | | | | | |
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| | | | | | Euridice Zaituna Kala, Eutrophê: the wave, 2025, Installationsansicht La Criée centre d'art contemporain, Rennes, 2025. Courtesy the artist. Foto: Aurélien Mole | | | | | | |
| | | | | Die Kunsthalle Münster zeigt die erste Einzelausstellung der mosambikanischen Künstlerin Euridice Zaituna Kala in einer deutschen Institution. Das künstlerische Werk Kalas erwächst aus einer tiefgreifenden Dekonstruktion, Manipulation und Rekonstruktion kultureller und historischer Metamorphosen. Mit ihren Werken lädt sie dazu ein, sich mit den historischen und kulturellen Transformationen des (persönlichen und kollektiven) Gedächtnisses auseinanderzusetzen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der komplexen Beziehung von Kolonialismus und Post-Kolonialismus sowie dem nachkolonialen Erinnern. Programm und Führungen finden Sie hier. Euridice Zaituna Kala. Daylighting: aber es ist Wasser, das spricht 10.10.2026 – 24.1.2027 Presserundgang: 08.10.26, 11 Uhr Eröffnung: 09.10.26, 18 Uhr Öffnungszeiten: Di-So 12–18 Uhr Kunsthalle Münster, Hafenweg 28, 48155 Münster | | | | | | |
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| | | | | Metaxy: Zwischen Zerstörung und Wiederaufbau | | | | | | |
| | | | | | Lebbeus Woods. War and Architecture: Transformational City Plan with SCAR Construction, 1993 © Estate of Lebbeus Woods | | | | | | |
| | | | | Das Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt „Metaxy“ der Akademie der Künste richtet den Blick auf den Zeitraum zwischen Zerstörung und Wiederaufbau. Ausgehend vom Akademiegebäude am Hanseatenweg als exemplarischem Ort des Wiederaufbaus nach 1945 verbindet die Ausstellung eine Spurensuche zur kolonialen, nationalsozialistischen und jüdischen Geschichte des Berliner Hansaviertels mit Positionen aus Afghanistan, Bangladesch, Bosnien und Herzegowina, Gaza, Namibia, Polen, Syrien, dem Sudan, dem Jemen, der Ukraine und den USA. Die drei Themenbereiche, welche die Ausstellung gliedern, Häuser – Böden – Zeiten, nimmt das diskursive und performative Veranstaltungsprogramm auf und richtet zu diesen Themen Symposien aus. Teil der kuratorischen Dramaturgie sind als „Zwischenstücke” konzipierte performativ-musikalische Miniaturen, die sowohl den Veranstaltungsort als auch die gesamten Ausstellungshallen bespielen. Rahmenprogramm Lecture Performance Walk am 4.10 & 18.10, jeweils 14 Uhr durch’s Hansaviertel Ein gemeinsamer, koordinierter Streifzug, gehüllt in eine Sound-, Gesangs- und Sprechcollage. Tour zu den drei Berliner Trümmerbergen am 10.10., 10 Uhr Im Mittelpunkt stehen die architektur- und kulturhistorischen Hintergründe der aufgeschütteten Landschaften, unter deren Vegetation die materiellen Reste des zerstörten Berlins verborgen liegen. Talk zum Thema Böden am 13.10., 18 Uhr Böden sind umkämpfte Grundlagen des Wiederaufbaus. An ihnen entscheidet sich, wer bleiben und wer zurückkehren darf, welche Spuren bewahrt und welche beseitigt werden. Noch lange nach dem Ende der Kämpfe zeugen verwundete Ökosysteme und zerstörte Landschaften von der Gewalt. Metaxy : Zwischen Zerstörung und Wiederaufbau Noch bis 06.12.2026 Akademie der Künste Berlin, Hanseatenweg | | | | | | |
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| | | | | | Key Visual Berliner Festspiele: Focus Japan © Shiro Takatani, Dumb Type | | | | | | |
| | | | | Die Berliner Festspiele richten in ihrem 75. Jubiläumsjahr in Partnerschaft mit dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin einen besonderen Fokus auf performative und musikalische Künste aus Japan. Mit Beiträgen im Programm des Musikfest Berlin, der Performing Arts Season, des Jazzfest Berlin und von MaerzMusik knüpfen sie an eine langjährig gewachsene Beziehung des Austauschs zwischen den Berliner Festspielen und künstlerischen Ausdrucksformen japanischer Kultur an. Programm im Oktober Der japanische Musiker Otomo Yoshihide hat viele Gesichter. Er ist bekannt als abenteuerlustiger Experimentalist, E-Gitarrist und Turntablist im Grenzbereich von Noise, freier Improvisation und Pop. Doch auch als emsiger Film- und Fernsehkomponist hat er sich einen Namen gemacht. Der Musiker ist bei der diesjährigen Festivalausgabe mit dem Otomo Yoshihide New Jazz Quintet zu erleben, das bei seinen energiegeladenen Auftritten auf raffinierte Weise komplexe Swing-Passagen, walls of noise und ekstatisches Gruppenspiel zusammenbringt. Otomo Yoshihide New Jazz Quintet 30.10.26, 20 Uhr Jazzfest Berlin Haus der Berliner Festspiele | | | | | | |
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| | | | | | Amnon David Ar: Life Itself, 2016 Credit: Courtesy the artist Foto: Hans Georg Gaul | | | | | | |
| | | | | Das Kurt Mühlenhaupt Museum in Berlin-Kreizberg präsentiert eine Sonderausstellung mit Amnon David Ar. Vom Alltagszauber zeigt neue Arbeiten des in Berlin lebenden Malers im Dialog mit Werken von Kurt Mühlenhaupt. Ar lenkt den Blick auf das Übersehene. Er findet Schönheit dort, wo andere vorbeigehen: Kindheitsobjekte, Spielzeug, Portraits, Menschen im Rollstuhl, direkt, ohne Distanz, mit Blick auf das Alltägliche. Amnon David Ar: Vom Alltagszauber - Daily Magic Noch bis 10.01.27 Kurt Mühlenhaupt Museum Fidicinstraße 40, 10965 Berlin | | | | | | |
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| | | | | | Nichts wird vergessen © Şafak Velioğlu | | | | | | |
| | | | | Das Tanztreffen der Jugend geht nur noch bis 2. Oktober 2026. Im Haus der Berliner Festspiele setzen sich zehn prämierte Produktionen mit Erinnerungskultur, gesellschaftlichen Konventionen, Gefühlen, Tod und Lebenszyklen auseinander. Dabei loten die jungen Tänzer*innen Spartengrenzen aus und bedienen sich übergreifender künstlerischer Praktiken. Mit Nichts wird vergessen zeigt die Perform[d]ance Jugendkompanie aus Stralsund am 30. September auf der Basis von dokumentarischen Erinnerungen eine Suchbewegung für eine neue Erinnerungskultur, am 1. Oktober bilden Streetvoices aus Düsseldorf eine Hommage an die Stimmen der Straße und schließlich präsentiert die Potsdamer Produktion find no words to say auf eindrückliche Weise, dass Tanz eine Sprache ist, die gehört und verstanden werden möchte. Ein Rahmenprogramm mit Konzert, Talk, ARENA und Party ergänzt den Spielplan. Presse akkreditiert sich bitte hier. Tanztreffen der Jugend Noch bis 02.10.26 Haus der Berliner Festspiele, Schaperstraße 24, 10719 Berlin | | | | | | |
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| | | | | Weitere Kulturnachrichten | | | | | | |
| | | | | DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam Die umfassende Retrospektive zu Annemirl Bauer (1939 – 1989) zeigt eine kritische und unabhängige Stimme aus der DDR und eine Künstlerin, die lange aus dem künstlerischen Kanon ausgeschlossen blieb. Annemirl Bauer. Bruch ist in der Welt Noch bis 07.02.27 DAS MINSK Kunsthaus Max Planck Straße 17, 14473 Potsdam | | | | | | |
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| | | | | Museum Barberini Den höchsten Grad an Leuchtkraft und Harmonie zu erreichen – diesem Ziel verschrieb sich Paul Signac, als er Mitte der 1880er-Jahre mit Georges Seurat eine neue Malweise in die Kunst einführte. Der Auftrag reiner Farben in kurzen Pinselstrichen und -tupfen knüpfte an ihre Vorbilder, die Impressionisten, an. Mit seinem Interesse an symbolistischer Literatur, an Musik und Architektur nahm Signac die Synergien der Künste in den Blick. Symphonie der Farben. Paul Signac und der Neoimpressionismus Noch bis 11.10.26 Museum Barberini Alter Markt, Humboldtstr. 5–6, 14467 Potsdam | | | | | | |
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