| | | | | | | FORUM FÜR SCHULEN MIT SPRACHLICHER UND INTERKULTURELLER VIELFALT | | | | | | | | | | | | | | | | Liebe Leserinnen und Leser, sind Sie gut in das zweite Schulhalbjahr gestartet? Welche positiven Erfahrungen und gelingenden Praxisideen zum Thema „Mehrsprachigkeit“ nehmen Sie aus dem ersten Halbjahr mit? Berichten Sie uns gern davon per E-Mail an: Mehrsprachigkeit@mk.niedersachsen.de Haben Sie schon Erfahrungen mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Unterricht gesammelt? In diesem Newsletter „MehrSprachen“ beantwortet der Lehrer und KI-Experte Gianni Triantis in seinem Beitrag Fragen zu „KI und Mehrsprachigkeit“ und stellt für Einsteigerinnen und Einsteiger gut verständlich praxiserprobte KI-Tools und deren Nutzen für die Förderung unterschiedlicher Kompetenzen vor. Nach einer kritischen Reflexion des KI-Einsatzes im Unterricht zieht der Autor ein positives Fazit und sieht „KI als Chance für den mehrsprachigen Unterricht.“ In der Rubrik „Kennen Sie schon…“ hat das Redaktionsteam Material-, Podcast- und App-Tipps für Sie zusammengestellt, zum Beispiel zum mehrsprachigen Lesen. Um die manchmal noch zu wenig genutzte und so wirksame Ressource der Förderung der familiären Literalität in den Erstsprachen stärker zu nutzen, unterstützt Sie die Handreichung „Mehrsprachige Bilderbücher“ und die preisgekrönte Bücherbrücken-App. Inspirationen für den DaZ- und Erstsprachenunterricht finden Sie z.B. auf der Seite „Deutsch unterrichten mit Lingo und Parla“ oder in der App „Dandelin geht zur Schule“. Interessante Podcasts zu den Themen „Mehrsprachigkeit und KI“ finden Sie ebenfalls in dieser Rubrik. Suchen Sie nach Fortbildungsmöglichkeiten zu den Themen Antimuslimischer Rassismus, Interkulturelle Kompetenz oder praktische Ideen zur Förderung von Mehrsprachigkeit in Kita und Schule? Dann werden Sie in der Rubrik „Termine und Fortbildungen“ fündig. Das Redaktionsteam wünscht Ihnen viel Vergnügen und gute Erkenntnisse beim Lesen. | | | | | | | | | | | | | | Der nächste Newsletter erscheint im Juli 2025. Wenn Sie am Newsletter interessiert sind, melden über den Link am Ende dieses Newsletters an. Haben Sie Informationen, Materialien oder Beispiele aus dem Schulalltag zur Mehrsprachigkeit und Interkulturalität, senden Sie diese bis zum 15.06.2025 an Mehrsprachigkeit@mk.niedersachsen.de Ihr Redaktionsteam: Christiane Arndt (SpBZ Aurich), Alexandra von Plüskow-Kaminski (SpBZ Lüneburg), Dr. Gabriela Fellmann (MK Niedersachsen), Kirsten Dollenberg (MK Niedersachsen) | | | | | | | | | | | | | | Aus Wissenschaft und Forschung Gianni Triantis ist Lehrer an einem Beruflichen Gymnasium in Hannover (BBS-ME). Er studierte Englisch und Spanisch an der Leibniz Universität Hannover und schloss sein Studium 2022 mit dem Master of Education ab. Anschließend absolvierte er das 2. Staatsexamen am Studienseminar Hameln. Seit 2020 unterrichtet er Englisch und Spanisch an verschiedenen Schulen in Niedersachsen mit innovativen und praxisorientierten Ansätzen, wobei er besonderen Wert auf die Förderung von Mehrsprachigkeit in heterogenen Lerngruppen legt. Dabei kombiniert er bewährte didaktische Konzepte mit modernen digitalen Technologien, um differenzierte und motivierende Lernumgebungen zu schaffen. Neben seiner Unterrichtstätigkeit wirkt er an der Erstellung didaktischer Unterrichtskonzepte mit und ist Autor der „Abi-Box Spanisch“ für das Abitur 2026/27 in Niedersachsen. Darüber hinaus hält er regelmäßig Vorträge und Workshops zu Künstlicher Intelligenz im Fremdsprachenunterricht und digitalen Lehrmethoden. Einen besonderen Schwerpunkt legt er dabei auf den Einsatz von KI-gestützten Tools zur Sprachförderung. Im Sommersemester 2025 führt er gemeinsam mit Dr. phil. Ulrich Stitzinger an der Leibniz Universität Hannover das Projekt „MULTIK – Mehrsprachiges Unterrichten mit Lerntechnologien und Künstlicher Intelligenz“ durch. Ziel ist die Entwicklung innovativer Unterrichtskonzepte, die zeigen, wie KI-Sprachtools den Unterricht bereichern und interkulturelles Lernen fördern können. Kontakt: triantis@bbs-me.de Projektlink: https://t1p.de/a1txm | | | | | | | | | | | | | | Künstliche Intelligenz (KI) und Mehrsprachigkeit? – „Mehrsprachigkeit 4.0: Künstliche Intelligenz als Gamechanger“ ein Beitrag von Gianni Triantis (StR, M.Ed) Sprache ist das zentrale Medium für schulisches Lernen und Bildungsteilhabe. In den letzten Jahren hat die sprachliche Diversität im deutschsprachigen Raum deutlich zugenommen: Etwa ein Viertel der Kinder beim Schuleintritt wächst mehrsprachig auf (Autor:innengruppe Bildungsberichterstattung, 2024). Diese Entwicklung, verstärkt durch die Integration von Kindern mit Fluchtgeschichte, insbesondere aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und der Ukraine, unterstreicht die Notwendigkeit, Mehrsprachigkeit aktiv in den Unterricht zu integrieren. Die wachsende sprachlich-kulturelle Vielfalt in den Klassenzimmern stellt Lehrkräfte vor die Herausforderung, auf die unterschiedlichen sprachlichen Ausgangslagen der Lernenden einzugehen. Moderne Technologien, insbesondere Künstliche Intelligenz (KI), bieten in diesem Kontext innovative Werkzeuge, um sprachliche Barrieren zu überwinden, Mehrsprachigkeit zu fördern und interkulturelles Lernen zu stärken. Forschungsergebnisse (z. B. He & Cardoso, 2021; Heiden, 2024; vgl. Goethe-Institut, 2023) zeigen, dass der gezielte Einsatz solcher Technologien in Kombination mit bewährten pädagogischen Ansätzen den Lernerfolg nachhaltig steigern kann. Durch die sinnvolle Integration von KI in den Unterricht können Lehrkräfte nicht nur die Effizienz von Lernprozessen für alle Beteiligten erheblich steigern, sondern auch die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Lernenden bestmöglich unterstützen (vgl. Weitzer, 2024). Im Folgenden stellt Gianni Triantis einige Beispiele aus seinem Unterricht vor, die im Rahmen des Projekts MULTIK erprobt werden. Eine detaillierte Erläuterung dieser Ansätze wird nach erfolgreicher Durchführung und Evaluation des Projekts erfolgen (Stitzinger & Triantis, 2025). KI-gestützte Chatbots als Instrument zur individuellen Lernunterstützung Chatbots wie ChatGPT, PI AI oder die Fobizz-KI-Tools eröffnen neue Möglichkeiten für eine individualisierte Lernunterstützung, insbesondere im Kontext mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler. Diese KI-gestützten Assistenten können Aufgaben an das sprachliche Niveau sowie die spezifischen Bedürfnisse der Lernenden anpassen. So könnte beispielsweise ein Lernender mit Arabisch als Erstsprache Mathematikaufgaben in vereinfachtem Deutsch erhalten, ergänzt durch unterstützende Erklärungen in der Erstsprache. Fortgeschrittene Lernende hingegen könnten anspruchsvollere Aufgaben erhalten, die ihren Sprachkenntnissen entsprechen. Diese differenzierte Herangehensweise erlaubt es Lehrkräften, die heterogenen Sprachniveaus innerhalb einer Klasse gezielt zu berücksichtigen. Die KI fungiert als unterstützendes Werkzeug, das den Unterricht inklusiver gestaltet und allen Lernenden die Möglichkeit bietet, aktiv am Lernprozess teilzuhaben (vgl. M1: Triantis, 2024, S. 26–36). KI-gestützte Transkriptionstools zur Unterstützung des Hörverstehens Transkriptionstools wie die von Fobizz oder Restream AI sind eine wertvolle Hilfe im mehrsprachigen Unterricht, da sie präzise Transkripte aus Audio- und Videodateien erstellen. Diese können als differenziertes Unterrichtsmaterial genutzt werden, indem Lernende das Transkript parallel zum Hören verwenden oder es mehrfach lesen, um ihr Verständnis zu vertiefen. Durch den Einsatz von Übersetzungstools können Schlüsselwörter oder komplexe Passagen entschlüsselt und in die eigene Sprache übertragen werden. Insbesondere mehrsprachige Schülerinnen und Schüler, die ihr Hörverständnis in der Zielsprache noch entwickeln, profitieren von dieser Methode. Lehrkräfte können zudem gezielt zentrale Vokabeln im Transkript markieren, um den Wortschatz der Lernenden zu erweitern. Dadurch werden nicht nur das Hörverstehen und die Sprachbarriere überwunden, sondern auch die kognitive Verarbeitung mehrsprachiger Inhalte unterstützt (vgl. Triantis, 2024, S. 26). Text-to-Speech-Technologien zur Förderung der Lesekompetenz KI-gestützte Text-to-Speech-Technologien wie Murf AI, die über 20 Sprachen und mehr als 120 anpassbare Stimmen verfügen, bieten eine flexible Unterstützung im mehrsprachigen Unterricht. Diese Anwendungen machen Texte in der Zielsprache hörbar – ein besonderer Vorteil für Lernende, deren Lesekompetenz noch nicht vollständig entwickelt ist, deren Hörverständnis jedoch bereits fortgeschrittener ist. Die auditive Präsentation von Texten steigert das Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler, indem sie die mündlichen Inhalte besser verstehen und sich intensiver mit der Sprache auseinandersetzen. So kann das Hören als Brücke zum späteren Leseverständnis dienen und langfristig die Sprachkompetenz stärken (vgl. Triantis, 2024, S. 28). KI-gestützte Übersetzungstools zur Förderung der schulischen Kommunikation Übersetzungstools wie DeepL oder Google Translate erleichtern die schulische Kommunikation in multilingualen Bildungskontexten erheblich. Lehrkräfte können Elternbriefe und schulische Mitteilungen effizient in mehrere Sprachen übertragen, wodurch die Verständlichkeit für mehrsprachige Familien verbessert wird. Dies trägt nicht nur zur Chancengleichheit bei, sondern signalisiert auch eine aktive Wertschätzung sprachlicher und kultureller Vielfalt. Zudem ermöglichen KI-gestützte Dienste wie TalkingPoints oder MIA AI eine mündliche Übersetzung in Echtzeit, wodurch auch Elternsprechtage und Beratungsgespräche sprachlich barrierefreier gestaltet werden können. Dies fördert das interkulturelle Miteinander innerhalb der Schulgemeinschaft und stärkt die schulische Zusammenarbeit mit Eltern (vgl. M3: Triantis, 2024, S. 40). KI-gestützte Übersetzungssoftware zur individuellen Sprachförderung KI-gestützte Übersetzungstools können eine wertvolle Unterstützung im differenzierten Unterricht darstellen, indem sie Lernenden ermöglichen, eigenständig Textpassagen zu übersetzen und den Grad der Unterstützung individuell anzupassen. Dabei ist es essenziell, eine reflektierte Nutzung dieser Tools zu fördern, indem Schülerinnen und Schüler lernen, Übersetzungsergebnisse kritisch zu hinterfragen und als ergänzende, nicht als ersetzende Werkzeuge zu verstehen. Durch strukturierte Übersetzungsübungen lassen sich nicht nur sprachliche Kompetenzen ausbauen, sondern auch ein metalinguistisches Bewusstsein entwickeln. Zugleich erwerben die Lernenden wichtige Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Technologien und deren verantwortungsbewusster Anwendung im sprachlichen Kontext (vgl. M4: Triantis, 2024, S. 26). Einsatz von KI-Assistenten zur Unterstützung des Sprach- und Fachlernens Mit mehrsprachigen Chatbots können Lernende komplexe Aufgaben in mehreren Schritten selbstständig bearbeiten, beginnend mit einer Diskussion der Problemstellung in ihrer Erstsprache. Dieser Ansatz fördert nicht nur die Fachkompetenz, sondern unterstützt gezielt den Spracherwerb. Ein Beispiel wäre, dass Schülerinnen und Schüler bei einer anspruchsvollen Mathematikaufgabe zunächst mit einem Chatbot die Problemstellung in ihrer Erstsprache besprechen. Im nächsten Schritt konzentrieren sie sich auf die relevanten Fachbegriffe und Formulierungen auf Deutsch, die zur Lösung der Aufgabe notwendig sind. Auf diese Weise wird das vorhandene Wissen der Lernenden genutzt, während gleichzeitig neue sprachliche Strukturen im Deutschen erlernt werden. Dieser Ansatz stärkt sowohl das fachliche Verständnis als auch den Sprachgebrauch und basiert auf den Prinzipien des Translanguaging (vgl. García, 2014). So wird eine ganzheitliche Verknüpfung von sprachlichen und fachlichen Kompetenzen ermöglicht (vgl. M7: Triantis, 2024, S. 54–57; vgl. Schwaf, 2024). KI-gestützte Sprachinteraktionen zur Förderung kommunikativer Fähigkeiten Sprachassistenten wie PI AI können realitätsnahe Interaktionen simulieren und somit den Lernprozess von DaZ-Lernenden erheblich unterstützen. Ein KI-gestützter Assistent kann beispielsweise Alltagssituationen wie einen Einkauf oder einen Arztbesuch nachstellen, sodass Schülerinnen und Schüler in einem geschützten Umfeld Deutsch üben können. Die Möglichkeit, flexibel zwischen ihrer Erstsprache und der Zielsprache zu wechseln, reduziert Sprachhemmungen und fördert das Selbstvertrauen im Sprachgebrauch. Dadurch können Lernende praxisnah Sprachstrukturen verinnerlichen und im Alltag anwenden (vgl. M6: Triantis, 2024, S. 37–40). KI-gestützte Bildgenerierung und kreative Sprachförderung Bildgenerierungstools wie Perchance AI oder Ideogram AI eröffnen neue didaktische Möglichkeiten im Fremdsprachenunterricht. Durch mehrsprachiges Prompt Crafting (die Kompetenz, Anfragen kurz und bündig an die KI zu kommunizieren, um optimale Ergebnisse zu erzielen) verfassen Lernende zunächst Bildbeschreibungen in ihrer Erstsprache und übertragen sie anschließend in die Zielsprache. Die dabei erzeugten Bilder dienen als visuelle Anker, um sprachliche Feinheiten und interkulturelle Konnotationen bewusst zu reflektieren. Dieser Ansatz stärkt nicht nur die metasprachliche Kompetenz und interkulturelle Sensibilität, sondern fördert auch eine kritische Auseinandersetzung mit digitalen Medien (vgl. Triantis, 2024, S. 43; vgl. Scheffer, 2023). Mehrsprachige Comics als kreative Lernressource Des Weiteren bietet die Erstellung mehrsprachiger Comics mit KI-Tools wie Comic Factory AI oder Perchance AI eine kreative Möglichkeit zur Neigungsdifferenzierung, insbesondere für Grundschülerinnen und -schüler. Lernende können Geschichten in ihrer Erstsprache entwickeln und diese dann in verschiedene Sprachen übersetzen lassen. Dies fördert neben der Mehrsprachigkeit auch die Kreativität und das Engagement der Lernenden. Durch interaktive, personalisierte Comics können Schülerinnen und Schüler Vokabular und Grammatik auf unterhaltsame Weise kontextualisiert üben und ihre sprachlichen Fähigkeiten flexibel und gezielt erweitern (vgl. M9: Triantis, 2024 (S. 33)). KI-gestütztes kreatives Schreiben und mehrsprachige Dichtung Chatbots wie ChatGPT können kreative Schreibprozesse unterstützen, indem sie Themenvorschläge oder erste Verse für Gedichte in verschiedenen Sprachen generieren. Lernende können diese Vorschläge weiterentwickeln, übersetzen oder mehrere Sprachen kombinieren. Dadurch entstehen mehrsprachige Gedichte, die sowohl sprachliche Vielfalt widerspiegeln als auch das Bewusstsein für unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten fördern. Das gezielte Spiel mit Reimen, Metaphern und sprachlichen Strukturen trägt nicht nur zur kreativen Entfaltung bei, sondern stärkt auch das metalinguistische Verständnis der Schülerinnen und Schüler (vgl. M10: Triantis, 2024, S. 50–53; vgl. Heiden, 2024). Kritische Reflexion des KI-Einsatzes im Unterricht Trotz der vielfältigen Potenziale von KI im mehrsprachigen Unterricht ist ein reflektierter Umgang mit dieser Technologie unabdingbar. Datenschutz und Privatsphäre der Lernenden müssen stets gewahrt sein, und KI-generierte Inhalte sollten kritisch geprüft werden, da sie fehlerbehaftet oder voreingenommen sein können. Zudem ist es wichtig, den Einsatz von KI mit bewährten Sprachlernmethoden zu kombinieren, um den didaktischen Mehrwert sicherzustellen. Lehrkräfte sind gefordert, sich intensiv mit diesen Technologien auseinanderzusetzen, um sie sinnvoll und verantwortungsvoll in den Unterricht zu integrieren (vgl. Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, 2023; vgl. Mah & Hense, 2022; vgl. Scheffer, 2023). Fazit: KI als Chance für den mehrsprachigen Unterricht Die Integration von KI in den Unterricht eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, um sprachliche und kulturelle Vielfalt zu fördern und Lernprozesse zu optimieren. KI-gestützte Tools ermöglichen eine differenzierte Förderung der Schülerinnen und Schüler, indem sie personalisierte Aufgaben, kreative Projekte und interaktive Übungen bereitstellen. Gleichzeitig ist eine didaktisch fundierte und ethisch reflektierte Nutzung essenziell, um langfristig positive Effekte auf die Mehrsprachigkeitsförderung zu erzielen. Eine ausgewogene Kombination aus traditionellen Unterrichtsmethoden und innovativen KI-gestützten Ansätzen kann einen nachhaltigen Beitrag zur Sprachbildung leisten (vgl. Triantis, 2024, S. 63). | | | | | | | | | | | | Verwendete Literatur • Autor:innengruppe Bildungsberichterstattung (2024). Bildung in Deutschland 2024. Ein indikatoren-gestützter Bericht mit einer Analyse zu beruflicher Bildung. Bielefeld: wbv Media. • Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Handlungsleitfaden KI in der pädagogischen Praxis (2024), https://www.km.bayern.de/download/4-24-12/Handlungsleitfaden-KI-in-der-p%C3%A4dagogischen-Praxis.pdf. • García, O. (2009). Bilingual education in the 21st century: A global perspective. Malden/Oxford: Wiley/Blackwell. • Goethe-Institut. (2023). KI-Übersetzungen: Mehrsprachigkeit siegt. Goethe-Institut. https://www.goethe.de/ins/it/de/spr/mag/24720238.html • He, Y., & Cardoso, W. (2021). Can online translators and their speech capabilities help English learners improve their pronunciation? In N. Zoghlami; C. Brudermann, C. Sarré, M. Grosbois, L. Bradley & S. Thouësny (Eds.), Call and professionalization: Short papers from EUROCALL 2021 (pp. 127-131). Research-publishing.net. https://doi.org/10.14705/rpnet.2021.54.9782490057979. • Heiden, Anna. „Mehrsprachigkeit und Künstliche Intelligenz: Chancen und Herausforderungen in der Lehrerinnenbildung.“ k:ON - Kölner Online Journal für Lehrerinnenbildung, Bd. 8, 2024, S. 312–327, https://doi.org/10.18716/ojs/kON/2024.19. Creative Commons Lizenz CC BY-SA 4.0 de • Mah, D.-K., & Hense, J. (2022). Leitfaden Didaktik. KI-Campus. https://ki-campus.org/sites/default/files/2022-03/2022_KI-Campus_Leitfaden_Didaktik.pdf • Rat für Migration. (2023). Der Translanguaging-Ansatz als Bezugspunkt für einen pragmatischen Umgang mit Mehrsprachigkeit in Schule und Unterricht. https://rat-fuer-migration.de/2023/11/07/der-translanguaging-ansatz-als-bezugspunkt-fuer-einen-pragmatischen-umgang-mit-mehrsprachigkeit-in-schule-und-unterricht-2/ • Scheffer, U. (2023). Mit Sprachen die Welt verstehen. Alumniportal Deutschland. https://www.alumniportal-deutschland.org/de/magazin/wissenschaft-forschung/mit-sprachen-die-welt-verstehen/ • Schwaf, Michelle. (2024). "Dein eigener KI-Assistent: Schritt-für-Schritt-Anleitung."Fobizz, https://fobizz.com/de/ki-assistent-bauen-anleitung-lehrkraefte/. • Triantis, Gianni. (2024). Künstliche Intelligenz im Unterricht mit mehrsprachigen Schüler:innen. Gastvortrag an der Leibniz Universität Hannover für das Projekt: „Sprachentwicklungsstörungen im pädagogischen Alltag identifizieren (SprachPÄDAL – Stitzinger, Dr. phil. Ulrich). Link: https://shorturl.at/o7evT (Homepage: www.giannitriantis.de). • Weitzer, K. (2024). Künstliche Intelligenz im Sprach- und Fachunterricht: Was vom Hype noch übrig bleibt. Österreichisches Sprachen-Kompetenz-Zentrum (ÖSZ). https://www.oesz.at/im-fokus/details/kuenstliche-intelligenz-und-ihr-einfluss-auf-das-sprachenlehren-und-lernen-der-zukunft/ | | | | | | | | | | | | | | Aus den Sprachbildungszentren | | | | | | | | | | | | | | AG Zuwanderung Osteuropa – Schule Vertreterinnen der Sprachbildungszentren der RLSB Niedersachsen: Dagmar Buerschaper (KoSIB RLSB Braunschweig), Katharina Fischer (FB SIB RLSB Lüneburg), Sarah Jasmin Johannes-Brengelmann (FB SIB RLSB Hannover) und Susanna Ivanics (KoSIB RLSB Osnabrück) Die Gründung und Weiterentwicklung der AG Ein Vorläufer der AG Zuwanderung Osteuropa im Kontext Schule (AG ZOS) entstand 2016 im heutigen Regionalen Landesamt für Schule und Bildung (RLSB) Hannover aus der Beratungsarbeit in Schulen, die vermehrt Unterstützung bei der Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Roma- bzw. Romnja-Hintergrund anfragten. Gleichzeitig wurden und werden in mehreren Regionen der vier RLSB verstärkt Arbeitsplätze für gering qualifizierte Beschäftigte aus Osteuropa angeboten, deren Kinder in der Schule neben dem Zweitsprachenerwerb häufig auch einen Bildungsaufstieg meistern müssen. Sowohl diese Schülerinnen und Schüler als auch deren Erziehungsberechtigte verfügen häufig über keine oder negative schulische Sozialisationserfahrungen. Wenn es sich um Angehörige der Romnja/Roma handelt, haben diese auch häufig Diskriminierungserfahrungen gemacht, welche das Vertrauen in das System Schule nachhaltig stören können. Eltern, die selbst keinen oder nur einen geringen Zugang zu Bildung besitzen, können ihre Kinder in vielen Fällen nicht ausreichend unterstützen. Andere Faktoren, wie beispielsweise Armut und schlechte Wohnbedingungen erschweren die chancengerechte Teilhabe. Die Unterstützungssysteme in den einzelnen Regionen Niedersachsens sind häufig auf die Bedürfnisse von Flüchtlingen abgestimmt und auch aus rechtlicher Sicht sind viele bestehende Hilfsangebote nicht für EU-Binnenmigrantinnen und -migranten gedacht. So entstanden landesweit in den Sprachbildungszentren Projekte und Beratungsangebote zur Förderung von Schülerinnen und Schülern aus dem osteuropäischen Binnenmigrationskontext. Der intensive überregionale Austausch zu diesem Beratungsschwerpunkt und eine umfangreiche Qualifizierung des Beratungspersonals in den Sprachbildungszentren durch die Kompetenzstelle gegen Antiziganismus (KogA) führten 2019 zur Gründung einer landesweiten AG Zuwanderung Osteuropa – Schule (AG ZOS) durch die Sprachbildungszentren. Die Arbeit und der Einsatz der AG Mitarbeitende der AG engagieren sich dafür, das Vertrauen von Kindern und Eltern mit wenigen oder negativen schulischen Bildungserfahrungen in unser Schulsystem zu stärken. Weiterhin setzen sie sich dafür ein, dass das schulische Personal für die Situation der Kinder und Jugendlichen sensibilisiert wird und gleichzeitig Unterstützungsmöglichkeiten für die interkulturelle Arbeit und die Arbeit in den Sprachbildungsmaßnahmen erhalten. Neben der Aufklärungsarbeit zu „ziganen Projektionen“ kristallisiert sich vor allem der Umgang von Schulen mit Kindern und Jugendlichen mit geringer Grundbildung zunehmend als ein Beratungsschwerpunkt heraus. So ist die Förderung von Schülerinnen und Schülern, die zum einen die deutsche Sprache lernen müssen und zum anderen nicht alphabetisiert sind und bisher wenig Literarisierung und Anregung erfahren haben, eine anspruchsvolle Aufgabe in den Schulen. Dies gilt unabhängig davon, ob die Kinder und Jugendlichen aus osteuropäischen Ländern oder aus anderen Herkunftsländern zugewandert sind. Durch die Beratung und Unterstützung vor Ort und das Initiieren unterstützender regionaler Netzwerke sollen Betroffene für bestehende oder aufkommende schulische Herausforderungen unmittelbar und spürbar Entlastung erfahren. Die konkreten Unterstützungsmöglichkeiten für Schulen Im Rahmen von Netzwerktreffen in Göttingen und Hannover tauschen sich Vertreterinnen und Vertreter von Schulen, Selbstorganisationen, Behörden, Verbänden, Schulträgern, Projekten, Sammelunterkünften u.a. über ihre Erfahrungen und Good-Practice-Beispiele aus. In diesen Sitzungen, die in Hannover derzeit quartalsweise, in Göttingen halbjährlich stattfinden, werden durch die Vielfalt an Perspektiven besonders hilfreiche, durchdachte und alltagspraktische Ergebnisse entwickelt. Ein E-Mail-Verteiler dient der Verteilung von Neuerungen und aktuellen Themen, Angeboten und Projekten. Im RLSB Osnabrück werden Fragestellungen und Hilfsangebote regelmäßig in den Austauschkreisen von Lehrkräften zur Sprachbildung und interkulturellen Bildung thematisiert. Über das Niedersächsische Lerncenter (NLC) lassen sich Veranstaltungen z.B. zur (DaZ-)Förderung von Schülerinnen und Schülern mit geringer Grundbildung finden. Die Zentren für Sprachbildung und Interkulturelle Bildung des RLSB Osnabrück haben eine mit Anmerkungen versehene Materialsammlung für die Bildungsarbeit zu ziganen Projektionen in den Schulen entwickelt, welche vorbereitete Materialien und Anregungen für den Einsatz im Unterricht mit jüngeren und älteren Schülerinnen und Schülern bietet. Schreiben Sie dazu gezielt das Sprachbildungszentrum des RLSB Osnabrück an: ag-zos@rlsb-os.niedersachsen.de Innerhalb der AG-Treffen des RLSB Hannover ist eine niedrigschwellige und alltagspraktische Tabelle der Angebote vieler Netzwerkpartnerinnen und -partner entstanden. So finden Schulen und Unterkünfte nicht nur Kontaktdaten, sondern auch eine Auflistung konkreter Unterstützungsmaßnahmen des Netzwerks, die bei der täglichen Arbeit entlasten können. Fragen zum Umgang mit Schulabsentismus und mit Schülerinnen und Schülern, die im laufenden Schuljahr in die Klasse kommen, werden hier beispielsweise umfassend beantwortet. Haben Sie Interesse, an einem AG-Treffen oder am Austausch in einer Professionellen Lerngemeinschaft teilzunehmen, dann nehmen Sie gerne unverbindlich Kontakt mit Ihrem jeweiligen Sprachbildungszentrum auf: https://bildungsportal-niedersachsen.de/beratung-unterstuetzung/onlineportal-bu/sprachbildungszentren | | | | | | | | | | | | | | | | Zanzu, mein Körper in Wort und Bild „Zanzu“ ist ein Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und Sensoa, dem Flämischen Expertenzentrum für Sexuelle Gesundheit. Es stellt in 14 Sprachen einfach und anschaulich Informationen zu sexueller und reproduktiver Gesundheit zur Verfügung und erleichtert so die Kommunikation über diese Themen, etwa im Rahmen einer Beratung. Somit erhalten insbesondere diejenigen, die noch nicht lange in Deutschland leben, einen diskreten und direkten Zugang zu Wissen in den Bereichen Körperwissen, Familienplanung und Schwangerschaft, Verhütung, Beziehungen und Gefühle, HIV/STI, Sexualität sowie Informationen zu themenverwandten Rechten und Gesetzen in Deutschland. „Zanzu“ bietet Beratungsstellen sowie Ärztinnen und Ärzten eine konkrete Arbeitshilfe für die tägliche Beratungspraxis. Zurzeit stehen folgende Sprachen zur Verfügung: Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Türkisch, Arabisch, Farsi, Bulgarisch, Polnisch, Albanisch, Rumänisch, Spanisch, Niederländisch, Ukrainisch. https://www.zanzu.de/de/ und https://www.zanzu.de/de/fuer-fachkraefte/ | | | | | | | | | | | | Mehrsprachigkeit alltagsnah und spielerisch fördern – „Dandelin geht zur Schule“ Viele Kinder in Europa sprechen zu Hause eine andere Sprache als in der Schule. Dies stellt Familien, Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher vor Herausforderungen, insbesondere bei der Vorbereitung der Kinder auf die Grundschule. Die Plattform „Dandelin geht zur Schule“ bietet praktische Ressourcen, um mehrsprachigen Kindern dabei zu helfen, die Fähigkeiten zu entwickeln, die sie für die Schule benötigen, während ihre Erstsprachen bewahrt werden. Die Plattform entspringt dem Projekt „Get ready for school“, welches durch Erasmus+ gefördert und entwickelt wird. Die App stellt Eltern, Lehrkräften sowie pädagogischen Fachkräften kostenlose Werkzeuge zur Verfügung, um Kinder im Alter von vier bis acht Jahren beim Erlernen der Schulsprache zu unterstützen. Im Mittelpunkt steht die interaktive App „Dandelin geht zur Schule“, die den Kindern hilft, ihren Wortschatz auf spielerische und ansprechende Weise aufzubauen. Durch kurze Videos, Lieder, interaktive Aufgaben und Aktivitäten gewinnen die Kinder Vertrauen in die Sprache, die sie für die Schule benötigen. Die in der App verfügbaren Lernsprachen sind Deutsch, Polnisch, Litauisch und Slowenisch. Die Plattform bietet außerdem: - Leitfäden für Eltern: Praktische Ratschläge zur Unterstützung der Kinder beim Erlernen sowohl der Schulsprache als auch der zu Hause gesprochenen Sprachen. - Werkzeuge für Lehrkräfte sowie pädagogische Fachkräfte: Strategien zur Schaffung inklusiver Klassenumgebungen, in denen alle Sprachen geschätzt werden und sich die Kinder unterstützt fühlen. Die Materialien konzentrieren sich auf die Aufrechterhaltung einer positiven Einstellung zur Mehrsprachigkeit, die Auseinandersetzung mit möglichen Bedenken hinsichtlich mehrsprachiger Erziehung und die Stärkung der Kommunikationsfähigkeiten der Kinder. Die Plattform und die App „Dandelin geht zur Schule“ sind kostenlos zugänglich. Erkunden Sie die Plattform unter folgendem Link: Dandelin geht zur Schule | | | | | | | | | | | | | | Sprachenwerkstatt Kindheitspädagogik „Mehrsprachige Bilderbücher“ In dieser Handreichung finden Sie eine Übersicht mit Anregungen zum Einsatz von Bilderbüchern im Kontext von Mehrsprachigkeit. Handreichung Mehrsprachige Kinderbücher | | | | | | | | | | | | Bücherbrücken-App Die App „Bücherbrücken“ entstand 2022 für Kinder, die zwar Handys, aber keine Bücher in ihrer Sprache besitzen. Sie kann kostenlos auf Handys und Tablets geladen werden und erleichtert durch einfache, bebilderte Texte und beigefügte Audios das natürliche und barrierefreie Verständnis der deutschen Sprache. Texte in anderen Sprachen können parallel dazugeschaltet werden. Während man die Geschichte z.B. auf Ukrainisch oder Türkisch liest, kann man die deutsche Version hören! Kinder können sich außerdem zuhause Texte in ihrer Muttersprache vorlesen lassen. Die Bücherbrücken-App hat den pädagogischen Medienpreis 2023 erhalten und bietet eine kleine mehrsprachige Kinderbibliothek mit Büchern der Kinderbuchautorin Ursel Scheffler sozusagen für die Hosentasche. Unser Tipp: Die „Bücherbrücken-App“ lässt sich optimal in Büchereien, Kindertagesstätten, und Klassenzimmern als multilinguales Bilderbuchkino oder bei Tandem-Lesungen für Integrationsklassen einsetzen: https://buechertuerme.de/ und https://www.buecherbruecken.de/ | | | | | | | | | | | | | | Deutsch unterrichten mit Lingo und Parla Die Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) bietet mit der Seite „Deutsch unterrichten mit Lingo und Parla“ vielfältige Anregungen, Hilfen und Materialien zur Umsetzung eines Deutschunterrichts in heterogenen Klassen. Die Materialien sind ebenso für die Deutschförderung (DaZ) und für den Erstsprachenunterricht/Herkunftssprachlichen Unterricht einsetzbar. Deutsch unterrichten mit Lingo und Parla | | | | | | | | | | | | Klasse! Sprache! Dr. Stefanie Bredthauer aus dem Kölner Meta-Team und Waltraud Steinborn, Lehrbeauftragte für Deutsch als Zweitsprache am Mercator-Institut der Universität zu Köln, informieren auf ihrem neuen YouTube-Kanal mit dem Titel „Klasse! Sprachen!“ und bringen dabei Wissenschaft und Unterrichtspraxis zusammen: https://www.youtube.com/@KlasseSprachen | | | | | | | | | | | | | | ZMI Magazin „Postmigration? – Mehrsprachigkeit in der heutigen Gesellschaft“ Die aktuelle Ausgabe des jährlich erscheinenden ZMI Magazins wurde kürzlich unter dem Titel „Postmigration? – Mehrsprachigkeit in der heutigen Gesellschaft“ veröffentlicht. Das ZMI Magazin ist die Zeitschrift des Zentrums für Mehrsprachigkeit und Integration Köln und berichtet einmal jährlich über die Aktivitäten des ZMI sowie dessen Kooperationspartner. Über diesen Link können Sie die Ausgabe kostenlos lesen: https://www.zmi-koeln.de/wp-content/uploads/2024/02/zmi-magazin-2024.pdf | | | | | | | | | | | | „Fortbildung macht Schule“ - Podcast der Lehrkräftefortbildung uniplus an der „Leibniz School of Education“ der Leibniz Universität Hannover An dieser Stelle möchten wir sie auf zwei Podcast-Folgen aus der Reihe „Fortbildung macht Schule“ hinweisen: https://www.lse.uni-hannover.de/de/news/news-detailansicht/news/neuer-podcast-wissen-macht-schule 1. „Mythen der Mehrsprachigkeit“ Zum Thema Mehrsprachigkeit gibt es viele angenommene und gefühlte Wahrheiten bei Eltern und Lehrkräften. Der Beitrag „Mythen der Mehrsprachigkeit“ will diesbezüglich aufklären und wissenschaftlich belegte Befunde beisteuern. Drei Expertinnen vom Deutschen Seminar der Leibniz Universität Hannover sprechen mit Gastgeberin Svenja Höxbroe über sechs häufige Mythen und Irrtümer. 2. „Künstliche Intelligenz im Fremdsprachenunterricht“ Gianni Triantis hat bereits in unserer Rubrik „Aus Wissenschaft und Forschung“ über Künstliche Intelligenz und Mehrsprachigkeit berichtet. In diesem Podcast spricht er über Chancen und Möglichkeiten des Einsatzes im Fremdsprachenunterricht, aber auch über Probleme und Bedenken im Zusammenhang mit dem Einsatz von KI in der Schule. | | | | | | | | | | | | | | | | Termine, Fortbildungen... | | | | | | | | | | | | E-Learning-Kurs zum Thema Antimuslimischer Rassismus Der E-Learning-Kurs wurde vom Kompetenznetzwerk Islam- und Muslimfeindlichkeit konzipiert und entwickelt. Hierbei mitgewirkt haben ZEOK e. V., die aej e. V. sowie ihre Kooperationspartner die Muslimische Jugend in Deutschland e. V. und die Koptisch-Orthodoxe Jugend in Deutschland e. V. Mit dem Ziel Kinder und Jugendliche vor Diskriminierung zu schützen und angemessen auf Rassismus zu reagieren, bietet der Kurs Methoden und Materialempfehlungen für die berufliche Praxis, um Bilder und Vorurteile zu reflektieren und eine diversitätssensible Haltung anzunehmen. Der Kurs beinhaltet vier Module mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die nach der Anmeldung unabhängig voneinander absolviert werden können. Neben fachlichem Input erwarten Sie Reflexionsübungen sowie praktische Methodentipps: https://antimuslimischer-rassismus.de/ | | | | | | | | | | | | Practice (Preventing Racialism Through Critical Thinking) Practice (Preventing Racialism Through Critical Thinking) ist ein EU-weites Fortbildungsprogramm mit Übungen und Fallbeispielen für Lehrkräfte. Damit werden die sozialen, staatsbürgerlichen und interkulturellen Kompetenzen sowie das kritische Denken von Schülerinnen und Schülern gefördert. Aus dem umfangreichen Programm können die einzelnen Module unabhängig voneinander ausgewählt werden. Wir empfehlen Ihnen an dieser Stelle das Modul Nr. 6 "Interkulturelle Kompetenz": https://practice-school.eu/de/part1/module6/ | | | | | | | | | | | | Brücken in die Mehrsprachigkeit Das ICR Deutschland („healing classrooms“) stellt in seinem Newsletter eine neue Fortbildungsmöglichkeit vor: In diesem Modul wird das Thema: „Was bedeutet es, mehrsprachig aufzuwachsen?“ vertieft. Praxisnahe Handlungsansätze werden vorgestellt, mit dem Ziel, sie in den pädagogischen Alltag zu integrieren. Auf diese Weise sollen Kitas und Schulen mehrsprachig gestaltet werden. Sie erfahren, wie Sie Kinder in ihrer Mehrsprachigkeit begleiten und unterstützen können und erhalten wertvolle Handlungsansätze und Methoden, um sprachliche Vielfalt in Ihre Arbeit einzubinden und zu fördern. Hier geht es zum Modul: https://mehr-teilhabe.de/online-kurse/kinder-am-uebergang-sicher-begleiten/modul-6-mehrsprachigkeit/ | | | | | | | | | | | | | | Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter von der E-Mail Adresse mehrsprachigkeit@mk.niedersachsen.de Wenn Sie diesen Newsletter abonnieren möchten, können Sie sich hier einschreiben. Eine Bestätigung per E-Mail ist aus Datenschutzgründen erforderlich. | | | | | | | | | | | | Klicken Sie hier um sich abzumelden. | | | | Nds. Kultusministerium, Hans-Böckler-Allee 5, 30173 Hannover | | powered by kulturkurier | | | | | |