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| | | | | REMINDER WENN DU ANGST HAST NIMMST DU DEIN HERZ IN DEN MUND UND LÄCHELST (Marie Luise Lehner, Österreich 2025) Kinostart 2. Oktober mit Kinotour, begleitet von der Regisseurin Marie Luise Lehner | | | | | | |
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| | | | | Sehr geehrte Damen und Herren, wir freuen uns sehr, den Kinostart von WENN DU ANGST HAST NIMMST DU DEIN HERZ IN DEN MUND UND LÄCHELST (Österreich, 2025) von Marie Luise Lehner für den 2. Oktober anzukündigen. Der Film feierte im Februar im Berlinale Forum seine Weltpremiere, wo er mit dem Teddy Jury Award sowie dem CICAE Art Cinema Award ausgezeichnet wurde, seither folgten weitere Preise. Die Regisseurin Marie Luise Lehner wird vom 2. bis 8. Oktober den Start auf einer Tour durch Deutschland begleiten. 2.10. Filmhaus, Nürnberg 3.10. Wolf Kino, Berlin 4.10. fsk Kino, Berlin 5.+6.10. KIJUKO Kinder- und Jugendfilmfestival, Bremen 7.10. Weitwinkel Kino, Singen 8.10. Zebra Kino, Konstanz Synopsis Spätsommer in Wien. Anna ist zwölf und lebt mit ihrer gehörlosen Mutter Isolde (Mariya Menner) liebevoll, aber beengt. Der Wechsel aufs Gymnasium verändert Annas Leben. Ihre Mitschüler*innen kommen aus einer ganz anderen sozialen Schicht und Anna beginnt, sich für ihre Herkunft und ihre alleinerziehende Mutter zu schämen. Während der Skiwoche muss sie so tun, als ob sie krank sei. Das für den Skikurs zurückgelegte Geld wird für den Kauf eines Schlafsofas aufgewandt, das der Mutter eine sexuelle Beziehung, aber auch der Tochter etwas mehr Privatsphäre ermöglichen soll. Eine Komplizin findet Anna in ihrer Klassenkameradin Mara, die mit feministischen Fragen provoziert und mit ihrem queeren Vater (der nichtbinärer US-Schauspieler und Punk-Musiker Daniel Sea, bekannt aus The L-Word, in einem Cameo-Auftritt) ebenfalls allein lebt. Bedingungslos stellt sich Marie Luise Lehner in ihrem Langfilmdebüt an die Seite ihrer Held*innen, schenkt ihnen Raum für Introspektion und Ausbrüche, lässt sie zurückrudern und sich versöhnen. Das Nichthineinpassen erlaubt es ihnen, sich selbst kennen- und schätzen zu lernen. Lehner hisst, ganz selbstverständlich und mit viel popkultureller Referenz, die bunte Flagge der Solidarität. Als erste gehörlose Schauspielerin in einem österreichische Spielfilm spielt Mariya Menner die Rolle der Mutter. Inklusion stand bei den Dreharbeiten im Mittelpunkt. Marie Luise Lehner (* 1995) ist Filmemacherin, Autorin und Punkmusikerin. Sie schreibt Drehbücher, Prosa und veröffentlichte bisher zwei Romane. Lehners Kurzfilme wurden bei diversen internationalen Filmfestivals gezeigt, ihre literarischen Werke erhielten zahlreiche Preise. Seit 2012 sorgt sie mit der feministischen Punkband Schapka für Furore. | | | | | | |
| | | | | AUSZEICHNUNGEN Berlinale: Teddy Jury Award & CICAE Art Cinema Award Pink Apple Film Festival, Zürich: Bester Film, Internationaler Wettbewerb & Publikumspreis Crossing Europe Filmfestival, Linz: Award Local Artist - Young Talent Drehbuchverband Austria: Thomas Pluch Drehbuchpreis, Spezialpreis der Jury | | | | | | | | |
| | | | | Als erste gehörlose Schauspielerin in einem österreichische Spielfilm spielt Mariya Menner die Rolle der Mutter. Inklusion stand schon beim Dreh im Mittelpunkt. Auf der Seite des Berlinale Forum finden Sie ein Interview mit Marie Luise Lehner über den in ihrem Film thematisierten Klassismus und Ableismus, Eltern-Kind-Beziehungen und die Arbeit mit den jungen Darsteller*innen. Jurybegründung Teddy Jury Award: "Dieser Film trifft den Kern unserer Gegenwart mit trügerischer Leichtigkeit, bevölkert seine Welt mit queeren Menschen, besteht gleichzeitig auf der grundlegenden Queerness der Existenz – und behauptet schließlich, dass die körperliche Autonomie niemals der institutionellen Kontrolle überlassen werden darf." Jurybegründung Thomas Pluch Drehbuchpreis: "Das Emotionale wird ohne Sentimentalität erzählt, die Menschen auf Augenhöhe beobachtet. Ihre innere Reise wird unaufdringlich und sensibel, kritisch und doch sanft erzählt. Es geht um Selbstfindung, Selbstbehauptung, es geht darum, zu eigener Herkunft zu stehen und in den eigenen Weg zu Vertrauen. Am Ende sitzen zwei Mädchen in einem Karussell und erheben sich für einen befreienden Moment über die Ungerechtigkeit der Welt.“ Das Presseheft, Fotos, das digitale Plakat, EPK Material und weitere Informationen zum Film finden Sie auf der Filmseite. Gerne schicken wir einen Sichtungslink zu. Mit besten Grüßen, Christine Sievers | | | | | | |
| | | | | Für weitere Informationen: Christine Sievers | Kommunikation Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. 030 269 55 143 oder cs@arsenal-berlin.de Gerichtstraße 53 | 13347 Berlin
Arsenal on Location wird gefördert vom Hauptstadtkulturfonds, die internationalen Programme sind eine Kooperation mit dem Goethe-Institut. Das Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. wird gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. | | | | | | |
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