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Inhaltsverzeichnis:
 
 
 
 
Ausblick: Qualität sichern – Zukunft gestalten
Rückblick: 24. Musikpädagogischer Tag
Rückblick: Mitgliederversammlung des Landesverbandes
Rückblick: 22. Landesworkshop „Saxofongruppen“
Rückblick: Landeskulturkonferenz 2025
Rückblick: Geschäftsstellenkonferenz
Rückblick: Anhörung im Landtag
Aus dem Konservatorium Rostock
Aus dem Konservatorium Schwerin
Aus den anderen Verbandsmusikschulen
Workshops des Landesverbandes 2026
Fördern und Unterstützen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ausblick: Qualität sichern – Zukunft gestalten
 
 
 
 

QsM#2 an den Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern

Die Musikschulen im Landesverband der Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern (LVdM MV) stellen sich 2025 bis 2026 erneut mit großem Engagement der Aufgabe, ihre Qualität zu prüfen, zu sichern und weiterzuentwickeln. Hierfür nehmen sie am aktuellen Qualitätsmanagementprogramm QsM#2 unter der Leitung eines vom Verband deutscher Musikschulen bestellten externen Dozententeams für Organisationsentwicklung teil.

Das QsM#2 ist ein Managementprogramm auf Basis von Common Assessment Framework (CAF), dem gemeinsamen Qualitätsbewertungsmodell öffentlicher Einrichtungen Europas. Mit seinem ganzheitlichen Ansatz zur Organisationsentwicklung hilft es dabei Abläufe und Angebote gezielt zu durchleuchten und weiterzuentwickeln, indem Stärken und Verbesserungspotenziale transparent werden. Ziel ist eine Organisationsstruktur mit klaren Zuständigkeiten, sichtbaren Abläufen und gemeinsamen messbaren Qualitätsstandards.

Mit der Implementierung der QsM#2 Standards legen die Musikschulen nicht nur den Grundstein der staatlichen Anerkennung für die nächsten fünf Jahre, sondern leisten einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätssicherung in der musikalischen Bildungsarbeit und der kulturellen Teilhabe in Mecklenburg-Vorpommern.

Aufgabe des Landes ist es nun den verlässlichen Rahmen zu setzen, mitzufinanzieren und sicherzustellen, dass Musikschulen ihren öffentlichen Auftrag erfüllen können und mit ihrem Angebot im ganzen Land bestehen können. Dies stärkt nicht nur den Bildungs- und Kulturstandort Mecklenburg-Vorpommern und steigert dessen Attraktivität, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag bei der Vermittlung demokratischer Werte an Kinder und Jugendliche.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Rückblick: 24. Musikpädagogischer Tag
 
 
 
 

Als Angebot zur Fortbildung, Vernetzung und Diskussion rund um die musikpädagogische Praxis und Forschung haben die Musikpädagogischen Tage (MPT) des Landesverbandes eine langjährige Tradition und finden regelmäßig an wechselnden Musikschulen statt. Gastgeber des 24. MPT war am 11. Oktober 2025 die Kreismusikschule Kon.centus an ihrem Standort in Neustrelitz. Thematisch stand diesmal die „Gesunde Musikschule“ mit ihrem Fokus auf Gesundheit und Wohlbefinden beim Musikunterricht und der Musikausübung im Mittelpunkt der Fachvorträge, Workshops und Diskussionsrunden:

Der Eröffnungsvortrag von Prof. Uwe Walter von der Universitätsmedizin Rostock führte in die Thematik ein und beleuchtete typische Beschwerden beim Musizieren, deren Ursachen sowie Möglichkeiten der Prävention. Der Workshop der Physiotherapeutin Anja Freytag und ihrem Co-Dozenten Mario Würzebesser zeigte anhand von praktischen Übungen und Bewegungsabläufen wie man Beschwerden vorbeugen kann.

Der Vortrag von Renate Klöppel aus Freiburg gab wertvolle Impulse zum Mentalen Training, das sowohl die Leistungsfähigkeit steigert als auch Auftrittsängste abbauen kann. Mit Fokus auf Blechblasinstrumente vermittelte der Workshop von Felix Geroldinger (Posaunist am Theater Vorpommern) neue Erkenntnisse zur Spieltechnik in diesem Bereich. Der Workshop von Andrea Voermann sensibilisierte die Teilnehmenden für eine wichtige psychologische Komponente im pädagogischen Alltag, die professionelle Balance zwischen Nähe und Distanz.

Im nächsten Jahr sind die Musikpädagogischen Tage für den 18. April 2026 an der Musikschule Stralsund und für den 10. Oktober 2026 in der hmt Rostock geplant.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Rückblick: Mitgliederversammlung des Landesverbandes
 
 
 
 
Foto Ch. Zenkert/LVdM MV
 

Am 26. September 2025 kamen die Musikschulleitungen und Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsschulen des Landesverbandes in der Musikschule Stralsund zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen.

Ein zentrales Thema war die Verteilung der Landesfördermittel. Die Mitgliederversammlung beschloss die Gründung einer Arbeitsgruppe, die alternative Berechnungsmodelle prüfen und die Datenlage aktualisieren soll, um die Förderentscheidungen künftig transparenter zu gestalten.

Die Mitgliederversammlung zeigte deutlich: Gemeinsame Diskussionen, Vernetzung und transparente Prozesse sind entscheidend, um die Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern zukunftsfähig zu gestalten.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Rückblick: 22. Landesworkshop „Saxofongruppen“
 
 
 
 

Am Wochenende vom 11. bis zum 12. Oktober 2025 trafen sich in der Kreismusikschule „Carl Orff“ Nordwestmecklenburg, Arbeitsstelle Wismar, zum zweiundzwanzigsten Mal Ensembles und Lehrkräfte aus dem gesamten Bundesland zum diesjährigen Landesworkshop der Saxofongruppen. Unter der Leitung der Dozenten Nico Lohmann, Rolf von Nordenskjöld, Ulrich Kempendorff und Friedemann Matzeit wurde gemeinsam musiziert, ausprobiert und an neuen Klangideen gearbeitet.

Das besondere Highlight war das mitreißende Teilnehmerkonzert, bei dem die erarbeiteten Stücke präsentiert wurden.

Der Workshop bot wertvolle Impulse für die Ensemblearbeit und viel musikalische Energie – ein gelungenes Wochenende voller Spielfreude und Austausch. Möglich gemacht wurde er auch durch die Unterstützung der Stadt Wismar und des Landkreises Nordwestmecklenburg.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Rückblick: Landeskulturkonferenz 2025
 
 
 
 
Foto Ch. Zenkert/LVdM MV
 

Rund 350 Kulturschaffende, Vertreter und Vertreterinnen aus Politik und Verwaltung kamen in diesem Jahr zur Landeskulturkonferenz Mecklenburg-Vorpommerns nach Neubrandenburg. Im Mittelpunkt stand das Thema Kulturelle Grundversorgung und die Frage, wie Kulturangebote im Land dauerhaft gesichert und für alle erreichbar bleiben können.

Nach Impulsen aus Politik und Praxis bot die Konferenz Raum für Austausch in Workshops zu Themen wie Teilhabe, Engagement, Kunstfreiheit und Kulturarbeit im ländlichen Raum. Eine begleitende Präsentation regionaler Kulturinitiativen rundete das Programm ab.

Die Veranstaltung setzte ein deutliches Zeichen: Kultur ist ein wesentlicher Bestandteil gesellschaftlicher Daseinsvorsorge – und ihre Zukunft wird gemeinsam gestaltet.

 
 
 
 
 
 
 
 
Rückblick: Geschäftsstellenkonferenz
 
 
 
 
Foto LVdM Schleswig-Holstein
 

Vom 18. bis 19. September 2025 trafen sich die Geschäftsstellenleiter der Landesverbände des Verbandes deutscher Musikschulen in Würzburg, um sich unter anderem über Förderung, Digitalisierung sowie über das Leitbild und das Grundsatzprogramm des VdM auszutauschen. Es standen aktuelle Fördermodelle, KI-Anwendungen, das Datenmanagement und die Vernetzung im Fokus. Die Konferenz zeigte einmal mehr: Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Musikschulen – modern, vernetzt und kreativ.

Nicht zuletzt bot die Konferenz Raum für persönlichen Austausch. Regelmäßige digitale Treffen der Geschäftsstellen werden die Zusammenarbeit und den Dialog auch in der Zukunft stärken.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Rückblick: Anhörung im Landtag
 
 
 
 

Am 16.10.2025 nahm Wolfgang Spitz als Vorsitzender des Landesverbandes an der öffentlichen Anhörung des Wissenschafts- und Europaausschusses des Landtages zur Vorbereitung der Haushaltsberatungen für den Doppelhaushalt 2026/2027 teil. Dabei machte er nochmals deutlich, warum die Musikschulen als Teil der kulturellen Bildung in MV unbedingt eine Dynamisierung der Landesmittel benötigen. Mit Verweis auf die "Dresdner Erklärung" des VdM und auf die große Diskrepanz zwischen der tatsächlichen Förderung und dem in der Kulturförderrichtlinie benannten finanziellen Rahmen hat Hr. Spitz dabei besonders auf die sozialisierende Kraft gemeinsamen Musizierens für die mehr als 24.000 Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen und auf die aktuelle Gefährdung des Musikschulsystems hingewiesen sowie Fragen von Abgeordneten beantwortet. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Aus dem Konservatorium Rostock
 
 
 
 
Foto Konservatorium Rostock
 

Das Herrenbergurteil – Bangen um die Zukunft

Auch im Konservatorium Rostock begleitet uns weiterhin Unsicherheit mit Blick auf das kommende Schuljahr und die Umsetzung des Herrenberg-Urteils von 2022. Die neuen arbeitsrechtlichen Vorgaben führen zu zusätzlichen Personalkosten in Höhe von 720.000 €. Noch ist unklar, wie diese Mehrkosten aufgefangen werden können oder ob Leistungskürzungen notwendig sein werden. Diese offene Situation lässt uns mit gemischten Gefühlen in die Zukunft blicken.

 
 
 
 
Foto Konservatorium Rostock
 

Digitalisierung – Auf dem Weg zum papierfreien Büro

Wir freuen uns, in diesem Jahr mit einer neuen Fachsoftware zu arbeiten und damit einen wichtigen Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft zu gehen. Durch die Umstellung können wir einen Großteil unserer Verwaltung digitalisieren und wertvolle Ressourcen einsparen.
Zudem erleichtert die Einführung unserer Kon-App den Austausch zwischen Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften und macht ihn zugleich sicherer. Mit der App und der neuen Software blicken wir nicht mehr nur auf die Digitalisierung, sondern gestalten sie aktiv mit.
 

 
 
 
 
Foto Konservatorium Rostock
 

15 Jahre Jeki – Musik für alle

Gemeinsam mit der Weltmusikschule „Carl Orff“ der Hanse- und Universitätsstadt Rostock feiert das Konservatorium Rostock 15 Jahre „JeKi“ – Jedem Kind ein Instrument. Mit diesem Projekt schaffen wir ein musikpädagogisches Angebot an Rostocker Grundschulen, um allen Kindern den Zugang zu musikalischer Bildung zu ermöglichen. In diesem Jahr konnten wir das Instrumentenangebot sogar erweitern, da das Projekt auf große Resonanz stößt.

Texte Konservatorium Rostock

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Aus dem Konservatorium Schwerin
 
 
 
 
Foto © Nico Herzog
 

Besuchermagnet Konzertreihe KON-Takte

Seit 2005 locken die neun Freitagskonzerte der Reihe KON-Takte jährlich zahlreiche Besucherinnen und Besucher in den Brigitte Feldtmann Saal des Konservatoriums. Ein breites Spektrum von Künstlerinnen und Künstlern wie Ehemalige, die heute professionelle Musikerinnen und Musiker sind, Mitglieder der Studienvorbereitung und der YARO, Preisträgerinnen und Preisträger von Wettbewerben sowie Kolleginnen und Kollegen prägen die hochkarätigen Konzerte.

 
 
 
 
Foto © LHS/Christina Lüdicke
 

Der Regionalwettbewerb Jugend musiziert Region Westmecklenburg, dessen Geschäftsstelle am Konservatorium Schwerin angesiedelt ist

2025 richtete die städtische Musikschule in Schwerin drei Wettbewerbe aus: den Regional- und Landeswettbewerb und die WESPE. Volker Ahmels, Direktor des Konservatoriums, resümierte: „Ich freue mich sehr, dass Jugend musiziert in diesem Jahr so viele hervorragende Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler hervorgebracht hat. Auch die erfolgreiche Ausrichtung des Landeswettbewerbs und der WESPE haben eine sehr positive Resonanz hervorgerufen.“

 
 
 
 
Foto © Verband Deutscher Musikschulen
 

Der Förderkreis des Konservatoriums Schwerin e. V. mit seinen Aktivitäten und Fördermöglichkeiten

 „Musik ist die Sprache, die wir alle verstehen“. Der Förderkreis des Konservatoriums Schwerin e. V. unterstützt musikbegeistere Schülerinnen und Schüler dabei, ihren künstlerischen Funken zu entdecken und sich musikalisch zu entfalten. Vor kurzem wurde ein neuer Vorstand gewählt. Vorsitzende ist Dr. Diana Kuhrau, Stellvertretende Vorsitzende Maren Jakobi, Schriftführer Dr. Matthias Schünemann, Kassenwart Caspar Baumgart und Beisitzer Matthias Kunze.

Texte LHS/Christina Lüdicke

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Aus den anderen Verbandsmusikschulen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Workshops des Landesverbandes 2026
 
 
 
 

Ein Workshop "Tanz" und ein Workshop "Öffentlichkeitsarbeit" befinden sich ebenfalls noch in Planung und werden zeitnah terminiert.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Jugend musiziert 2026
 
 
 
 

Viele talentierte Musikschülerinnen und Musikschüler bereiten sich derzeit auf die Regionalwettbewerbe im 63. Bundeswettbewerb "Jugend musiziert“ vor.

Die Regionlawettbewerbe finden deutschlandweit an 170 Standorten statt. In Mecklenburg-Vorpommern finden diese im Januar in Schwerin/Rostock (24. und 25.01.2026) und in Waren/Greifswald (31.01. und 01.02.2026) statt.

Wer die Jury auf regionaler Ebene überzeugt, kann vom 21. bis 22. März 2026 am Landeswettbewerb in Waren teilnehmen. Dafür üben die jungen Musikerinnen und Musiker mit großem Engagement und werden dabei von ihren Pädagoginnen und Pädagogen in den Musikschulen intensiv begleitet. Auch Eltern und Großeltern unterstützen tatkräftig – ob als Coach, Organisator oder Fahrdienst.

Die Delegierung der Besten aus dem Landeswettbewerb zum Bundeswettbewerb nach Regensburg und München im Mai 2026 stellt schließlich den Höhepunkt des Wettbewerbes und eine besondere Auszeichnung und Freude für die Teilnehmenden dar.

Hier geht es zur Webseite von Jugend musiziert

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
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Grafik Ch. Zenkert/LVdM MV
 

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