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Liebe Freundinnen und Besucher des Literaturhauses!

Das neue Programm beginnt in der kommenden Woche und für Sie alle ist sicher etwas dabei, denn Ihr Literaturhaus bietet Veranstaltungen für…

Tiefseetaucher und Krakenfreundinnen: Kinderbuch-Nachmittag für alle ab 8 Jahren (5.2.)

Vereinsmitglieder: Georg Kleins Vorpremiere von „Im Bienenlicht“ (14.1.)

Neugierige: Drei Erste Bücher. Drei großartige Entdeckungen: Julia Friese, Franziska Gänsler und SGL (31.1.)

Abschweifungskünstler und Spaziergängerinnen: Eine Hommage an Wilhelm Genazino (24.1.)

Kindergartenkinder: Verena Hochleitner & Der Schneeleopard (25.1.)

Premierengänger: Peter Stamm „In einer dunkelblauen Stunde“ (13.2.)

Experimentierfreudige: Ein Stockhausenabend mit Thomas von Steinaecker & David von Bassewitz (7.2.)

Krimifans: Ingrid Noll „Tea Time“ (25.1.)

Schreibwütige und Buchstabenverdreher: Abschlussabend des Schreibzimmers (2.2.)


Wir freuen uns auf ein neues Jahr mit Ihnen!
Machen Sie sich und anderen eine Freude: Ob Streaming-Abo, Gutschein oder Eintrittskarte, bei uns werden Sie ganz sicher fündig, denn alle Veranstaltungen bis Mitte April sind jetzt im Vorverkauf.  

Es grüßt Sie
Kristina Koehler für das Literaturhaus-Team

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Literaturhaus Frankfurt // Schöne Aussicht 2 // 60311 Frankfurt am Main
069 – 75 61 84 10 // info@literaturhaus-frankfurt.de
literaturhaus-frankfurt.de // Facebook // Instagram
Jetzt für 2023 Mitglied werden und alle Vorteile genießen!
Unterstützen Sie das Literaturhaus Frankfurt!

 
 
 
 
Tickets
 
 
 
 
 
Inhaltsverzeichnis
 
Inhaltsverzeichnis
Ticketinfos
Shared Reading geht im neuen Jahr weiter!
Bücherfreunde gesucht: Mitglied im Literaturhausverein werden
Di 10.01., 19.30 h - Lesezirkel
Sa 14.01., 19.30 h - Vorpremiere! Mitglieds Heim mit Georg Klein
Di 24.01., 19.30 h - Ein Genazino-Vorleseabend mit Peter Lerchbaumer, Melanie Straub & Marlene Breuer
Mi 25.01., 10 h - Verena Hochleitner: Der Schneeleopard
Mi 25.01., 19.30 h - Krimiabend mit Ingrid Noll
Do 26.01., 19.00 h - Kolleg Schöne Aussicht
Di 31.01., 19.30 h - Erste Bücher von Julia Friese, Franziska Gänsler und Simoné Goldschmidt-Lechner
Mi 01.02., 19.30 h - Arno Geiger: Das glückliche Geheimnis
Do 02.02., 19.30 h - Abschlusslesung des Schreibzimmers 2022
Fr 03.02., 16 h - Comic-Nachmittag mit Marc Boutavant: ARIOL
So 05.02., 15 h - Michèle Ganser & Michael Stavarič: Faszination Ozean
Di 07.02., 19.30 h - Thomas von Steinaecker & David von Bassewitz: Stockhausen. Der Mann, der vom Sirius kam
Di 07.02., 19.30 h - Lesezirkel
Mi 08.02., 10.30 h - Schullesung mit Susan Kreller: Hannas Regen
Do 09.02., 19.30 h - Wortmeldungen: Der große Shortlist-Abend
Mo 13.02., 19.30 h - Buchpremiere! Peter Stamm: In einer dunkelblauen Stunde
Di 14.02., 19.30 h - Josephine Apraku & Musa Okwonga: Liebe ist ein Verb
Mi 22.02., 19.30 h - Julia Schoch: Das Liebespaar des Jahrhunderts
Do 23.02., 19.30 h - Sina Arnold, Saba-Nur Cheema & Meron Mendel: Frenemies. Antisemitismus, Rassismus und ihre Kritiker*innen
Do 02.03., 19.00 h - Kolleg Schöne Aussicht
Die Schönsten Deutschen Bücher 2022 - Dauerausstellung
Bildtafeln zur Geschichte des Hauses
 
 
 
 
Ticketinfos

Tickets:

Der VVK für alle Veranstaltungen bis Mitte April läuft!
Alle Tickets (Saal & Stream) für die Veranstaltungen erhalten Sie im Kartenshop

STREAMINGTICKETS: Die Lesungen werden via Stream übertragen, der auch nach Veranstaltungsbeginn noch bis zu 70 Stunden zugänglich ist. Die Aufzeichnung wird ca. 3 Stunden nach Veranstaltungsende zur Verfügung gestellt. Reservix-Stream-Karten zu 5 Euro können Sie dafür am üblichen Ort, nämlich in unserem Kartenshop, erwerben. Der Vorverkauf ist hierfür bis Veranstaltungsbeginn möglich. Sie bekommen dann den Link zur Reservix-Streaming-Plattform und einen Zugangscode zugeschickt; ein eigener Streaming-Account ist nicht notwendig.

STREAMINGTICKETS und SAALTICKETS: Fast alle Lesungen finden im Hybridformat sowohl im Livestream als auch vor Ort im Lesesaal statt. Saaltickets sowie Streamingtickets können Sie hierfür wie üblich in unserem Kartenshop erwerben. Details zum Hygienekonzept finden Sie hier.

Der Bestseller, der bleibt!
STREAMING-ABONNEMENT:
Mit einem Klick viele Male Literaturhaus auf dem Sofa 
Und so geht’s: Im Literaturhaus-Kartenshop einfach das „Streaming-Abo Literaturhaus Frankfurt“ auswählen, einmalig 50 Euro zahlen und losstreamen. Sie bekommen – per E-Mail – die Zugangsdaten zum Livestream für jeden Literaturhausabend bis Mitte Dezember. Jedes der Tickets enthält die für die Veranstaltung gültige Internetadresse und Ihren persönlichen Zugangscode. Sie können die Veranstaltung live am Bildschirm mitverfolgen oder innerhalb von 70 Stunden nach Veranstaltungsbeginn abrufen.

 
 
 
Shared Reading geht im neuen Jahr weiter!

„Die Textpassagen kollektiv zu befragen und abzuklopfen erzeugt einen viel weiteren Resonanzraum, als wenn ich alleine in die Lektüre vertieft wäre. Ich stelle mir andere, so noch nie gestellte Fragen, ausgelöst durch die Eindrücke der anderen. Zumal die Auswahl der Storys exzellent ist für diese sehr spezielle Form der Diskussion."
Riyad Salhi

Shared Reading wurde in Liverpool entwickelt und ist eine neue Art, Literatur gemeinschaftlich zu erleben. Eine kleine Gruppe von Menschen kommt unter Anleitung eines ausgebildeten Leseleiters (Moderators) zusammen. Sie lesen gemeinsam einen vorher unbekannten Text, hören zu und beginnen, sich darüber auszutauschen: Es entsteht ein Raum für Begegnungen, neue Lesarten und Erkenntnisse – ausgelöst durch die Literatur. Bereits seit fünf Jahren gibt es dieses Angebot im Literaturhaus. Die Community-Gruppen stehen allen Interessierten nach Anmeldung offen.

Es finden wieder regelmäßig Shared Reading-Treffen statt. Auch Einsteiger sind herzlich willkommen!
Nähere Infos erhalten Sie unter sharedreading@literaturhaus-frankfurt.de.

Eintritt frei 

Shared Reading im Literaturhaus Frankfurt wird gefördert von der CHAJA Stiftung. In Zusammenarbeit Shared Reading gGmbH.

 
 
 
 
 
 
 
Bücherfreunde gesucht: Mitglied im Literaturhausverein werden

Ein Buch ist für Sie mehr als ein Accessoire im Regal? Die Heldinnen und Helden eines Romans verfolgen Sie nachts bis in Ihre Träume? Sie nehmen lieber die Bahn als ins Auto zu steigen, weil Sie dann lesen können? Treffen Sie Menschen, denen es auch so geht! Diskutieren Sie gemeinsam im monatlichen Lesezirkel – exklusiv für unsere Mitglieder. 

Weitere Mitgliederveranstaltungen warten auf Sie in unserem Programm und auf unserer Webseite. Zudem profitieren Sie als Mitglied u.a. von ermäßigten Eintrittspreisen, unserem Programmheft frei Haus, einer Stimme in der Mitgliederversammlung sowie einem exklusiven Vorkaufsrecht bei Schauspiellesungen.

Jetzt Mitglied für 2023 werden und ab sofort alle Vorteile genießen! Herzlich willkommen im Literaturhausverein!

 
 
 
Di 10.01., 19.30 h - Lesezirkel

Exklusiv für Mitglieder des Literaturhausvereins

Der Lesezirkel trifft sich in der Regel immer am ersten Dienstag des Monats um 19.30 h im Literaturhaus. Interessierte Vereinsmitglieder sind hierzu herzlich eingeladen. Aktuelle Terminänderungen finden Sie auf unter www.literaturhaus-frankfurt.de.

Im Januar geht es um den Roman „Die Reiterarmee“ von Isaak Babel. Am 07. Februar wird „Okonkwo oder Das Alte stürzt“ von Chinua Achebe besprochen.

Bei Fragen zum Lesezirkel wenden Sie sich gern an Claudia Gehricke unter cgehricke@online.de oder Bernd Neuner unter bernd.neuner@web.de.

 
 
 
 
 
 
 
Sa 14.01., 19.30 h - Vorpremiere! Mitglieds Heim mit Georg Klein

Die Veranstaltung findet im Taunus statt.

Mitglieds Heim XIV
Vorpremiere! Georg Klein: Im Bienenlicht

Exklusiv für Mitglieder

Mitglieds Heim, das sind Abende, an denen das Literaturhaus die Mitglieder des Literaturhaus Frankfurt e.V. zum Austausch über Bücher, Autorinnen und Autoren einlädt. Und zwar in die Wohnungen von Mitgliedern. Zum Auftakt des Jahres erwarten wir keinen Geringeren als Georg Klein, der gerade für sein Gesamtwerk mit dem Großen Preis des Deutschen Literaturfonds ausgezeichnet wurde. Der Autor ist einst über Nacht berühmt geworden mit seinem Erstlingsroman „Libidissi“ und wenig später durch den Ingeborg-Bachmann-Preis. Seither brilliert Georg Klein mit Erzählungen und Romanen. Nun erscheint mit „Im Bienenlicht“ (Rowohlt) ein neuer Erzählungsband. Für den Buchhandel erst Mitte Februar erhältlich, am heutigen Abend weltexklusiv im Mitglieds Heim vorab. Die Gastgeberin und das Literaturhaus empfangen Sie mit Wein und Käse. Die Platzzahl ist begrenzt. Keine Abendkasse.

Mitgliederticket 14 Euro. Angaben zum genauen Veranstaltungsort in Falkenstein im Taunus und Restkarten ab 09.01. bei Julia Ketterer unter ketterer@literaturhaus-frankfurt.de.

 
 
Georg Klein (c) Eva Häberle
 
 
 
 
 
Di 24.01., 19.30 h - Ein Genazino-Vorleseabend mit Peter Lerchbaumer, Melanie Straub & Marlene Breuer

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.

Best of Abschweifung – Ein Genazino-Vorleseabend
Mit Peter Lerchbaumer, Melanie Straub & Marlene Breuer

Eine Hommage an Wilhelm Genazino

Ein heiterer Abend in Erinnerung an Wilhelm Genazino, dessen Leben und Schreiben eng mit Frankfurt am Main verbunden ist und der viele Male im Literaturhaus zu Gast war. Es lesen die Schauspielerin Melanie Straub, Mitglied des Ensembles des Schauspiels Frankfurt und zuletzt u.a. in Jelinek- und Tschechow-Bearbeitungen zu erleben, sowie Schauspieler Peter Lerchbaumer, der aus dem Fernsehen und dort vor allem durch die Frankfurt-Tatorte von 2002 bis 2010 bekannt ist. Die Regisseurin, Radioredakteurin und Dozentin der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main Marlene Breuer, die viele Hörproduktionen mit Genazino erarbeitet hat, stellt einen Reigen von Texten und Kommentaren zusammen, die uns den Beobachter außerordentlicher Gewöhnlichkeiten, Abschweifungskünstler, Sammler von Liebesblödigkeiten und viel beschworenen Flaneur lebhaft vor Augen führen. Seine Texte sind im Hanser Verlag und bei dtv erschienen. Der Abend ist Teil des Festivals „20 Veranstaltungen an 20 Orten“ zur Erinnerung an Wilhelm Genazino, initiiert von Ulrich Rüdenauer.

Saalticket 9 / 6 Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro
Alle Tickets erhalten Sie im Kartenshop.

 
Melanie Straub (c) Melissa Schriek, Wilhelm Genazino (c) Peter-Andreas Hassiepen, Peter Lerchbaumer (c) Privat
 
 
 
 
Mi 25.01., 10 h - Verena Hochleitner: Der Schneeleopard

Die Veranstaltung findet nur vor Ort statt.

Verena Hochleitner: Der Schneeleopard
Kindergartenlesung für alle ab 5 Jahren

Ein Schneeleopard im Stadtpark? Aber klar!

„Papa, dort hinten auf dem Schnee liegt eine große Katze und schläft!“ Maresa ist ganz aufgeregt. Der Schnee schmilzt und es ist ein schöner Tag, um im Park herumzutoben. Aber Papa interessiert sich leider mehr für sein Handy als für sein Kind und irgendwelche Katzen. Noch ein Foto an Mama schicken, dann nur noch kurz telefonieren, und schon hat Papa alles verpasst: Aber Maresa lässt sich davon nicht entmutigen, sie hat viel Spaß mit dem Schneeleoparden und ihrer imaginären Zirkusvorstellung. Die Autorin und Illustratorin Verena Hochleitner entführt in „Der Schneeleopard“ (Luftschacht Verlag) in eine farbenfrohe Welt, in der sowohl digitale als auch analoge Realität und Fantasie ineinanderfließen. Im Literaturhaus liest sie für Kindergartengruppen und zeichnet gemeinsam mit den Kindern.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Gastlandauftritts Österreichs auf der Leipziger Buchmesse 2023 statt. Das Junge Literaturhaus wird unterstützt von der Dr. Marschner Stiftung und der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung.

Saalticket 3 Euro
Alle Tickets erhalten Sie im Kartenshop.

 
 
Verena Hochleitner (c) Bernadette Reiter
 
 
 
 
 
Mi 25.01., 19.30 h - Krimiabend mit Ingrid Noll

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.

Krimiabend mit Ingrid Noll: Tea Time
Moderation: Alf Mentzer (Hessischer Rundfunk)

Dame mit Mordlust

Die Grande Dame des subtilen Mordens, die deutsche Patricia Highsmith, die „Lady of Crime“ – Ingrid Noll hat viele Beinamen. Zu Recht: Keine mordet so gekonnt, schwarz und heiter wie sie. Seit Jahrzehnten bevölkern ihre Figuren aus Büchern wie „Die Apothekerin“ und „Kalt ist der Abendhauch“ die Krimiwelten. Ihr neuer Roman „Tea Time“ (Diogenes) spielt im beschaulichen Weinheim, Nolls Heimatstadt und ihr zufolge ein „Zentrum der Kriminalität“. Dort verliert die Ich-Erzählerin Nina ihre Handtasche, was ihr die Bekanntschaft mit Andreas Haase einbringt. Der aber will sich mit dem üblichen Finderlohn nicht begnügen. Auf dem Podium des Literaturhauses tritt Alf Mentzer (Hessischer Rundfunk) mit Ingrid Noll ins Gespräch.

Saalticket 12 / 8 Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro
Alle Tickets erhalten Sie im Kartenshop.

 
 
Ingrid Noll (c) Renate Barth - Diogenes Verlag
 
 
 
 
 
Do 26.01., 19.00 h - Kolleg Schöne Aussicht

Das Literaturhaus für Lehrerinnen und Lehrer

Das KOLLEG SCHÖNE AUSSICHT ist das Literaturhaus Frankfurt für Lehrerinnen und Lehrer aller Fächer und Stufen aus Frankfurt und Umgebung. Beim KOLLEG tauscht man sich aus, entwickelt gemeinsam Ideen und das Literaturhaus realisiert exklusive Veranstaltungen nach den Wünschen und Vorstellungen der Lehrkräfte.  

Das KOLLEG trifft sich in der Regel jeden ersten Donnerstag im Monat um 19.00 h im Salon Schöne Aussicht im Literaturhaus Frankfurt. Fragen und Anregungen zum KOLLEG gerne an Johanna Oechsle unter oechsle@literaturhaus-frankfurt.de oder 069 – 75 61 84 14. 

Partner des Projekts KOLLEG SCHÖNE AUSSICHT ist die Dr. Marschner Stiftung.

 
 
 
 
 
 
 
Di 31.01., 19.30 h - Erste Bücher von Julia Friese, Franziska Gänsler und Simoné Goldschmidt-Lechner

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.

Erste Bücher von Julia Friese, Franziska Gänsler und Simoné Goldschmidt-Lechner
Moderation: Carolin Callies (Literaturvermittlerin)

Drei außergewöhnliche Debüts: Von Klimawandel, toxischen Familienstrukturen und der Sprache als Waffe

Brennende Wälder, über 30 Grad im Oktober – kein Rückblick auf den Sommer, sondern das Setting von Franziska Gänslers Debüt. Zur Frankfurter Buchmesse eröffnete sie mit „Ewig Sommer“ (Kein & Aber) einen Abend zum Klimawandel und doch ist ihr Roman mehr als Klimakritik. Eine zarte Liebesgeschichte, ein Thriller und ein Ausblick auf unsere nahe Zukunft – soghaft und poetisch. Wie aus vergangenen Zeiten hingegen tönt der Elternsatz „Wer nicht hören will, muss fühlen“; er fußt auf nationalsozialistischen Erziehungsmethoden, die bis heute wirken. Wütend und direkt erzählt Julia Friese in „MTTR“ (Wallstein) von anerzogener Bindungslosigkeit, von Mutterwerdung und der Brutalität deutscher Sprache. Sprache als Waffe ist in „Messer, Zungen“ (Matthes & Seitz) omnipräsent. SGL, wie die Autorin sich nennt, kämpft für die Sprachlosen. Aufgewachsen u.a. in der Cape-Coloured-Community in Südafrika, erforscht sie die Leerstellen ihrer Biografie. „Ein Roman, der fordert und verlockt“, so Fridtjof Küchemann im F.A.Z.-Bücher-Podcast. Carolin Callies, Literaturvermittlerin und Lyrikerin, bringt die drei ins Gespräch.

Ein Abend in Kooperation mit dem Journal Frankfurt.

Saalticket 7 / 4 Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro
Alle Tickets erhalten Sie im Kartenshop.

 
Julia Friese (c) Privat, Franziska Gänsler (c) Linda Rosa Saal, Simoné Goldschmidt-Lechner (c) Maik Gräf
 
 
 
 
 
 
Mit einem Klick ins Junge Literaturhaus!
 
 
 
 
 
Mi 01.02., 19.30 h - Arno Geiger: Das glückliche Geheimnis

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.

Arno Geiger: Das glückliche Geheimnis
Moderation: Melanie Mühl (F.A.Z.)

Simply: streetlife

Hier kommt eine Entblößung: Frühmorgens bricht ein junger Mann mit dem Fahrrad in die Straßen der Stadt auf. Was er dort tut, bleibt sein Geheimnis. Zerschunden und müde kehrt er zurück. Und oft ist er glücklich. Wer heute Autofiktion sagt, muss auch Butter bei die Fische geben. Das tut Arno Geiger, der mit vielen Preisen ausgezeichnete Autor von u.a. „Der alte König in seinem Exil“ und „Drachenwand“, in seinem neuen Buch „Das glückliche Geheimnis“ (Hanser). Jahrzehntelang hat er ein Doppelleben geführt. Jetzt erzählt er davon, pointiert, mit Witz und Offenheit. Wie er Dinge tat, die andere unterlassen. Wie gewunden und überraschend Lebenswege sein können, auch der Weg zur großen Liebe. Wie er als Schriftsteller gegen eine Mauer rannte, bevor der Erfolg kam. Und von der wachsenden Sorge um die Eltern. Geigers Buch der Lebens- und Straßenerfahrung. Schmerzhaft gut. Das Gespräch mit dem Autor führt die F.A.Z.-Journalistin Melanie Mühl.

Saalticket 12 / 8 Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro
Alle Tickets erhalten Sie im Kartenshop.

 
 
Arno Geiger (c) Heribert Corn
 
 
 
 
 
Do 02.02., 19.30 h - Abschlusslesung des Schreibzimmers 2022

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.

Schreibzimmer 2022: Abschlusslesung
Moderation: Nils Mohl & Rike Scheffler

Premierenlesung der Werkstatttexte

Im vergangenen Sommer haben sich fast 80 junge Menschen für das Schreibzimmer 2022, die bereits 17. Schreibwerkstatt für Jugendliche, beworben. An drei Wochenenden im Herbst trafen sich dann die 24 ausgewählten Nachwuchsschriftstellerinnen und -schriftsteller zwischen 12 und 19 Jahren im Literaturhaus. Geleitet wurden die beiden Werkstätten von dem Autor Nils Mohl unter dem Motto #mensch und der Lyrikerin Rike Scheffler unter dem Titel „Körper“. Nun kommen alle zum Abschluss für eine gemeinsame Lesung zusammen und gewähren dem Publikum Einblicke in ihre Werke.

Das Schreibzimmer mit Nils Mohl:
Ida Andresen, Frida Augustin, Paula Fischer, Emilia Gerlach, Clara Herrmann, Aaliyah Horn, Fine Marx, Amalia Helene Obenland, Fanny Pawliczek, Matilda Stölting, Irina Gara Heinel Suárez, Frieda Trummheller

Das Schreibzimmer mit Rike Scheffler:
Luna Amélie Blum, Rana Dedeoglu, Ruta Dreyer, Tjorven Druck, Katharina Heinrichs, Emily Heym, Kathi Jatzko, Ben Niclas Leenen, Luisa Lenser, Anne Sophie Rekow, Fanny Walger

Das Schreibzimmer 2022 wird ermöglicht durch die Ernst Max von Grunelius-Stiftung und die Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung.

Saalticket 5 / 3 Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro
Alle Tickets erhalten Sie im Kartenshop.

 
 
Schreibzimmer 2022 (c) Esra Klein
 
 
 
 
 
Fr 03.02., 16 h - Comic-Nachmittag mit Marc Boutavant: ARIOL

Die Veranstaltung findet nur vor Ort statt.

Marc Boutavant (dt./frz.): ARIOL
Comic-Nachmittag für alle ab 8 Jahren
Mit der Illustratorin Moni Port und dem Musiker Dominik Merscheid
Moderation: Jakob Hoffmann

Ein kleiner Esel wie du und ich

Für Viele ist „Ariol“ (Reprodukt Verlag) der legitime Nachfolger des französischen Kinderbuchklassikers „Der kleine Nick“. Längst hat die ebenfalls französische Serie „Ariol“ auch in Deutschland begeisterte Fans gefunden, durch das Timing der Dialoge, die wunderbaren Zeichnungen, die Mischung aus Witz und genauer Beobachtung. Die Abenteuer des Esels mit seinem etwas rüpeligen Freund Ramono sind im Hier und Jetzt zuhause, spielen in der Schule, daheim oder bei Oma und Opa. Zur Eröffnung des Kindercomicfestivals „Yippie!“ kommt ihr Schöpfer Marc Boutavant ins Literaturhaus, zeichnet, liest, signiert und beantwortet alle Fragen, die es um den kleinen Esel mit der Brille gibt. Begleitet wird er dabei von der Illustratorin Moni Port und dem Musiker Dominik Merscheid. Ein Nachmittag in deutscher und französischer Sprache. Moderation: Jakob Hoffmann.

In Kooperation mit dem Kindercomicfestival Yippie! und dem Institut français Frankfurt / IFRA-SHS. Das Junge Literaturhaus wird unterstützt von der Dr. Marschner Stiftung und der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung.

Saalticket 5 Euro
Alle Tickets erhalten Sie im Kartenshop.

 
 
Marc Boutavant (c) Claudie Laperrousaz, Ariol - Band 14
 
 
 
 
 
So 05.02., 15 h - Michèle Ganser & Michael Stavarič: Faszination Ozean

Die Veranstaltung findet nur vor Ort statt.

Michèle Ganser & Michael Stavarič: Faszination Ozean
Kinderbuch-Nachmittag für alle ab 8 Jahren

Eine Reise in das Reich der Kraken und Quallen

Was haben Ozean und Weltall gemeinsam? Wie sind Kraken und Menschen entstanden? Was haben Quallen mit Unsterblichkeit zu tun und was machen sie im Weltraum? Michael Stavarič und Michèle Ganser nehmen uns in ihren preisgekrönten Kinder-Sachbüchern – erschienen im Leykam Buchverlag – mit auf Entdeckungsreise in die geheimnisvollen Tiefen der Ozeane. Sie zeigen Meeresbewohner wie Kraken oder Quallen so ungewöhnlich und vielseitig, dass die Bücher eine gelungene Einladung zum Mitdenken und Mitmachen sind. Voll witziger Details und plastischer Beschreibungen – eben faszinierend. Dass man nach der Lektüre zwangsläufig alles Wichtige über Licht, Erde, Evolution und Genetik weiß, ist fast schon ein Nebeneffekt. Im Literaturhaus lesen, erzählen und zeichnen die Illustratorin und der Autor für alle ab 8 Jahren.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Gastlandauftritts Österreichs auf der Leipziger Buchmesse 2023 statt. Das Junge Literaturhaus wird unterstützt von der Dr. Marschner Stiftung und der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung.

Saalticket 5 Euro
Alle Tickets erhalten Sie im Kartenshop.

 
 
Michael Stavarič (c) Minitta Kandlbauer, Michèle Ganser (c) Privat
 
 
 
 
 
Di 07.02., 19.30 h - Thomas von Steinaecker & David von Bassewitz: Stockhausen. Der Mann, der vom Sirius kam

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.

Thomas von Steinaecker & David von Bassewitz: Stockhausen
Moderation: Andreas Platthaus (F.A.Z.)

Eine Graphic Novel, die Avantgarde-Musik näherbringt

Thomas von Steinaecker lässt sich nicht festlegen. Immer neue Formen und Themen. Der Komponist Karlheinz Stockhausen begleitet und beschäftigt ihn aber schon ein Werkleben lang. Insbesondere als Pionier der elektronischen Musik erlangte Stockhausen ab Mitte der 1950er Jahre Bekanntheit und schuf Klänge, die man nie zuvor gehört hatte. Die Graphic Novel „Stockhausen. Der Mann, der vom Sirius kam“ (Carlsen) nähert sich ihm ebenso kundig wie persönlich: Erzählt wird die Geschichte der Stockhausen-Verehrung des jugendlichen Thomas von Steinaecker, die den Leserinnen und Lesern darüber hinaus die bewegte Biografie des kontroversen Komponisten nahebringt. Aufregend und formal bestechend ist das Bild, das Autor Thomas von Steinaecker und Zeichner David von Bassewitz für den Musiker und seine Musik finden. Das Gespräch leitet der Literatur-Ressortchef der F.A.Z. Andreas Platthaus.

Saalticket 9 / 6 Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro
Alle Tickets erhalten Sie im Kartenshop.

 
 
Thomas von Steinaecker (c) Dirk Skiba, David von Bassewitz (c) Privat
 
 
 
 
 
Di 07.02., 19.30 h - Lesezirkel

Exklusiv für Mitglieder des Literaturhausvereins

Der Lesezirkel trifft sich in der Regel immer am ersten Dienstag des Monats um 19.30 h im Literaturhaus. Interessierte Vereinsmitglieder sind hierzu herzlich eingeladen. Aktuelle Terminänderungen finden Sie auf unter www.literaturhaus-frankfurt.de.

Im Februar geht es um den Roman „Okonkwo oder Das Alte stürzt“ von Chinua Achebe. Das nächste Treffen findet am 07. März statt.

Bei Fragen zum Lesezirkel wenden Sie sich gern an Claudia Gehricke unter cgehricke@online.de oder Bernd Neuner unter bernd.neuner@web.de.

 
 
 
 
 
 
 
Mi 08.02., 10.30 h - Schullesung mit Susan Kreller: Hannas Regen

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.

Susan Kreller: Hannas Regen
Schullesung für 6. bis 8. Klassen
Moderation: Benno Hennig von Lange

Das neue Buch der Autorin von „Elektrische Fische“ und „Schneeriese“

So zurückhaltend Josefin ist, so gut kann sie beobachten. Und dennoch kommt sie einfach nicht dahinter, was mit Hanna los ist. Sie ist so still und abwesend, irgendwie geheimnisvoll, dass Josefin bemerkt: „Hanna ist nur Hanna: kein Wort zu viel und immer ein Mensch zu wenig“. Vielleicht ist diese Erkenntnis der erste Schritt in Richtung Freundschaft. Susan Kreller ist ganz nah dran an ihren jungen Protagonistinnen und schreibt gleichzeitig hoch literarisch. Für „Schneeriese“ wurde sie 2015 unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet und nun kommt sie mit „Hannas Regen“ (Carlsen) auf die Literaturhausbühne. Es moderiert Benno Hennig von Lange vom Jungen Literaturhaus Frankfurt.

Das Junge Literaturhaus wird unterstützt von der Dr. Marschner Stiftung und der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung.

Saalticket 3 Euro / Klassen-Streamingticket 50 Euro
Alle Tickets erhalten Sie im Kartenshop.

 
 
Susan Kreller (c) Ellen Runa Kara
 
 
 
 
 
Do 09.02., 19.30 h - Wortmeldungen: Der große Shortlist-Abend

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.

Der große Shortlist-Abend
Wortmeldungen Ulrike Crespo Literaturpreis für kritische Kurztexte
Moderation: Anna Engel, Fridtjof Küchemann, Christoph Schröder,
Shirin Sojitrawalla & Beate Tröger

Fünfmal Zeitkritik in Echtzeit

Fünf aktuelle literarische Texte, die sich kritisch mit unserer Gegenwart auseinandersetzen. Fünf Autorinnen und Autoren, die über sich und ihre Texte Auskunft geben, im Gespräch mit den Journalistinnen und Journalisten Anna Engel, Fridtjof Küchemann, Christoph Schröder, Shirin Sojitrawalla und Beate Tröger. Mitte Januar wird die Shortlist des WORTMELDUNGEN-Literaturpreises von der Crespo Foundation bekannt gegeben, die Texte dann auf www.wortmeldungen.org veröffentlicht. Für den großen Shortlist-Abend sind alle nach Frankfurt eingeladen. Was treibt die Autorinnen und Autoren an? Was sehen sie, wenn sie auf unsere Gesellschaft schauen? Was kommt auf uns zu, unberechenbare Zukunft oder sich wiederholende Geschichte? Nach Begrüßung und gemeinsamer Vorstellung im Lesesaal verteilt sich das Publikum auf fünf Orte im Haus. Dort trifft es nacheinander auf die Nominierten, kommt auf kurze Distanz direkt mit ihnen ins Gespräch und hört Ausschnitte aus ihren Texten.

Eine Veranstaltung der Crespo Foundation in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Frankfurt, eine Kooperation mit hr2-kultur, Sendedatum 12.02.

Saalticket 12 / 8 Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro
Alle Tickets erhalten Sie im Kartenshop.

 
 
 
 
 
 
 
Mo 13.02., 19.30 h - Buchpremiere! Peter Stamm: In einer dunkelblauen Stunde

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.

Buchpremiere mit Peter Stamm: In einer dunkelblauen Stunde
Moderation: Elena Witzeck (F.A.Z.)

Was von uns bleibt

Eine Dokumentarfilmerin, die einen Film über einen Autor drehen möchte. Ein Autor, der im Laufe des Romans auf sich warten lässt. Sowie Schweizer Setting und Flair. Viel mehr braucht Peter Stamm für den Roman „In einer dunkelblauen Stunde“ nicht (S. Fischer). Es überzeugt, was nicht da ist. Zum einen ist da die Abwesenheit des bekannten Schriftstellers Richard Wechsler. Zum anderen das Warten der erzählenden Dokumentarfilmerin Andrea auf dessen Rückkehr. Unter der Spannung, die sich aus beidem ergibt, bringt die Lektüre all der Bücher von Wechsler eine Jugendliebe zum Vorschein, die sich, entdeckt zwischen den Seiten, noch immer in den Straßen und Gassen seines Heimatortes befinden könnte. Spuren, Abdrücke und Reste. Das Gespräch mit dem Autor führt die F.A.Z.-Journalistin Elena Witzeck.

Ein Abend in Kooperation mit dem Journal Frankfurt.

Saalticket 12 / 8 Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro
Alle Tickets erhalten Sie im Kartenshop.

 
 
Peter Stamm (c) Anita Affentranger
 
 
 
 
 
Di 14.02., 19.30 h - Josephine Apraku & Musa Okwonga: Liebe ist ein Verb

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.

Josephine Apraku & Musa Okwonga: Liebe ist ein Verb
Moderation: Gesa Schneider (Literaturhaus Zürich)

Zwei Gäste, ein Thema: Über die Bedingungen und Möglichkeiten von Liebe

„Es ging immer nur um Liebe“ (mairisch verlag) heißt der autofiktionale Roman des britisch-ugandischen Schriftstellers Musa Okwonga. Lakonisch, aber immer eindrücklich und berührend erzählt er darin von seiner Ankunft in Berlin, von der Suche nach einem Zustand der Freiheit und Leichtigkeit, der Verbundenheit. Aller Gewalt, der er als Schwarzer Mensch ausgesetzt ist, aller Geldsorgen, Datingmonotonien und Selbstzweifeln zum Trotz. In dem Sachbuch „Kluft und Liebe“ (Eden Books) zeigt sich Josephine Apraku überzeugt davon, dass Veränderung in Beziehungen möglich ist: mehr Gegenseitigkeit, Verbundenheit und Freiheit. Apraku hat Afrikawissenschaften studiert, ist unter anderem in der intersektionalen rassismuskritischen Bildungsarbeit tätig und schrieb Kolumnen für EDITION F und Missy Magazine. Gesa Schneider, Leiterin des Literaturhauses Zürich, bringt die beiden Gäste miteinander ins Gespräch und führt durch einen Abend über Sozialisierung und Herkunft, Diskriminierung und ihre gemeinsame Überwindung.

Saalticket 9 / 6 Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro
Alle Tickets erhalten Sie im Kartenshop.

 
 
Josephine Apraku (c) David-Buchholz, Musa Okwonga (c) Phil Dera www.mairisch.de
 
 
 
 
 
Mi 22.02., 19.30 h - Julia Schoch: Das Liebespaar des Jahrhunderts

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.

Julia Schoch: Das Liebespaar des Jahrhunderts
Moderation: Christoph Schröder (freier Literaturkritiker)

Biografie einer Frau

Das Leben ist eine Tapete, überall Muster, sagte einst der Dichter H.C. Artmann. Die Autorin Julia Schoch verfolgt stringent ihre Biografie einer Frau als Trilogie. Es wird ein Triptychon der Frauen und ihrer Lebens-, Liebes- und Gesellschaftsmuster. Muster, auf die sie stoßen, in denen sie sich bewegen. „Das Liebespaar des Jahrhunderts“ (dtv) als zweiter Schritt nach „Das Vorkommnis“ erzählt von einer Frau, die sagt: Ich verlasse dich. Das hat sie zumindest vor. Schoch fragt damit: „Warum geht Zerstörung oder Auflösung so rasch und so leicht vonstatten, während Zusammenfügen und Heilung so lange dauern?“ Für Schoch ist die Arbeit an dieser Trilogie auch „eine Art Müdigkeitsgeschichte“, die davon handelt, wie man mit Begeisterung in die Welt gekommen ist und dann an ihr ermüdet. Wie man alles auf- und angesogen hat und irgendwann wieder abstoßen will. „Das Schreiben“, sagt Schoch, „macht mich dann immer wach.“ Das Gespräch mit der Autorin führt der Frankfurter Literaturkritiker Christoph Schröder.

Saalticket 9 / 6 Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro
Alle Tickets erhalten Sie im Kartenshop.

 
 
Julia Schoch (c) Ulrich Burkhardt
 
 
 
 
 
Do 23.02., 19.30 h - Sina Arnold, Saba-Nur Cheema & Meron Mendel: Frenemies. Antisemitismus, Rassismus und ihre Kritiker*innen

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.

Sina Arnold, Saba-Nur Cheema & Meron Mendel: Frenemies
Moderation: Livia Gerster (F.A.S.)

Zwei Fronten, die eigentlich dasselbe wollen

Antisemitismus und Rassismus müssen ohne Wenn und Aber bekämpft werden. Doch warum gelingt es ihren Kritikerinnen und Kritikern häufig nicht, den Schulterschluss zu üben? Statt sich auf das Gemeinsame in den Kämpfen zu besinnen, stehen viel zu oft die Unterschiede im Vordergrund: Statt Solidarität kommt es immer wieder zu Argwohn und Misstrauen. Mit dem Sammelband „Frenemies. Antisemitismus, Rassismus und ihre Kritiker*innen“ (Verbrecher Verlag) – der Titel setzt sich aus den Worten „Friend“ und „Enemy“ zusammen – soll aufgezeigt werden, warum das so ist. Anhand von 24 einführenden Fragen, denen sich verschiedene Expertinnen und Experten aus Kultur, Bildung, Aktivismus und Wissenschaft nähern, wird der Thematik auf den Grund gegangen. Entstanden ist eine Einladung zum Zusammendenken und Mitdiskutieren. Das Gespräch mit den Herausgebenden Sina Arnold, Saba-Nur Cheema und Meron Mendel führt die Politikjournalistin Livia Gerster von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Saalticket 9 / 6 Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro
Alle Tickets erhalten Sie im Kartenshop.

 
Meron Mendel (c) David Bachar, Sina Arnold (c) Ute Langkafel (Maifoto), Saba-NurCheema (c) David Bachar
 
 
 
 
Do 02.03., 19.00 h - Kolleg Schöne Aussicht

Das Literaturhaus für Lehrerinnen und Lehrer

Das KOLLEG SCHÖNE AUSSICHT ist das Literaturhaus Frankfurt für Lehrerinnen und Lehrer aller Fächer und Stufen aus Frankfurt und Umgebung. Beim KOLLEG tauscht man sich aus, entwickelt gemeinsam Ideen und das Literaturhaus realisiert exklusive Veranstaltungen nach den Wünschen und Vorstellungen der Lehrkräfte.  

Das KOLLEG trifft sich in der Regel jeden ersten Donnerstag im Monat um 19.00 h im Salon Schöne Aussicht im Literaturhaus Frankfurt. Fragen und Anregungen zum KOLLEG gerne an Johanna Oechsle unter oechsle@literaturhaus-frankfurt.de oder 069 – 75 61 84 14. 

Partner des Projekts KOLLEG SCHÖNE AUSSICHT ist die Dr. Marschner Stiftung.

 
 
 
 
 
 
 
Die Schönsten Deutschen Bücher 2022 - Dauerausstellung

Die Schönsten Deutschen Bücher 2022

Gemeinsam mit der Stiftung Buchkunst zeigt das Literaturhaus Frankfurt ganzjährig „Die Schönsten Deutschen Bücher“ des Jahres 2022. In dem öffentlich zugänglichen Foyer des Literaturhauses sind für die Dauer eines Jahres die 25 schönsten und innovativsten Bücher des Jahres zu erleben: zum Anfassen, Bestaunen, Durchblättern und Lesen.

Die Stiftung Buchkunst lobt seit über 60 Jahren diesen Wettbewerb aus, der dem Medium Buch, mit seiner Verknüpfung von Kunst und Handwerk, Aufmerksamkeit und Wertschätzung verschafft. Die 25 Bücher teilen sich auf in fünf Kategorien: „Allgemeine Literatur“, „Fachbücher, Wissenschaftliche Bücher, Sachbücher, Schulbücher“, „Ratgeber“, „Kunstbücher, Fotobücher, Ausstellungskataloge“ und „Kinderbücher, Jugendbücher“.

Die 25 Schönsten sind vorbildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung und zeigen Jahr für Jahr eine große Bandbreite gestalterischer und herstellerischer Möglichkeiten, jedoch berücksichtigt die Auswahl auch das leisere, solide gemachte Lesebuch. Bücher, die Zeichen setzen und wichtige Trends und Strömungen des Buchmarkts aufzeigen und die nun den Besucherinnen und Besuchern des Literaturhauses oder des Restaurant Goldmund einen intensiven Einblick in verlegerisches Können geben.

Mit dieser Ausstellung, die deutschlandweit die einzige ganzjährige Präsentation der „Schönsten deutschen Bücher“ ist, stehen die zwei Frankfurter Institutionen Stiftung Buchkunst und Literaturhaus dicht an dicht für die Qualität der Lese- und Buchkultur. Gestaltet wurde die Präsentationsfläche von der Grafikagentur Büro Schramm, umgesetzt von der ebenfalls in Frankfurt ansässigen Schreinerei Ludwig & Nied.

 
 
Foto: Die Schönsten Deutschen Bücher 2022 (c) Stiftung Buchkunst
 
 
 
 
 
Bildtafeln zur Geschichte des Hauses

Während der Abendveranstaltungen geöffnet.

Drei Bildtafeln zur Geschichte des Hauses

Die Geschichte des Hauses – von der Alten Stadtbibliothek über den Portikus bis hin zum Literaturhaus – ist seit  Herbst 2015 im Foyer des Literaturhauses Frankfurt in drei Bildtafeln zu sehen. Gemeinsam mit Peter Gatzemeier von der Dr. Marschner Stiftung, dem Förderer der Bildtafeln, und Hartwig Graf von Westerholt, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins Literaturhaus Frankfurt am Main e.V., weihte Literaturhausleiter Hauke Hückstädt am 5. Oktober 2015 die Bildtafeln ein. Viele Gäste aus Verlagen, Stiftungen und Frankfurter Institutionen sowie die städtische Kulturpolitik und zahlreiche Literaturhausmitglieder waren zugegen.

Rückblick Herbst 2015:
Genau zehn Jahre ist es her, dass die Alte Stadtbibliothek wiedererrichtet und durch den Einzug des Literaturhauses Frankfurt e.V. zum Literaturhaus der Stadt Frankfurt wurde. Dieses Jubiläum bot den Rahmen für die Einweihung. Peter Gatzemeier, der die großzügige Finanzierung der Bildtafeln durch die Dr. Marschner Stiftung ermöglichte, gratulierte dem Literaturhaus zu diesem Jubiläum und zu 10 Jahre „Querdenken“ an der Schönen Aussicht.

Bereits heute wissen viele Besucherinnen und Besucher nicht mehr, dass an diesem Ort von 1825 bis 1944 eine der größten Reichsbibliotheken stand (Bildtafel 1) und zwischen 1987 und 2003 der Portikus, einer der legendärsten Ausstellungsorte der Städelschule, seine Heimat hatte (Bildtafel 2). Seit 2005 ist das Literaturhaus in der Alten Stadtbibliothek an der Schönen Aussicht 2 zu finden (Bildtafel 3). In diesen zehn Jahren ist viel passiert: Hunderte Gäste aus der ganzen Welt der Literatur und des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens waren zu Gast, konnten hier erlebt werden und erst durch sie wurde das Literaturhaus zu dem, was es ist: Ein vielschichtiger Ort des Austauschs, des Aufeinandertreffens, der Impulse und der Freude an Literatur.

Die drei Bildtafeln werden durch drei Glasvitrinen ergänzt, in denen wechselnde Publikationen zur jeweiligen Institutionsgeschichte präsentiert werden.

Ein Projekt des Literaturhauses Frankfurt am Main e.V. in Kooperation mit den Freunden der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main e.V. und dem Portikus, ermöglicht durch die Dr. Marschner Stiftung.

Gestaltet wurde die Präsentationsfläche von der Grafikagentur Büro Schramm, umgesetzt von der in Frankfurt ansässigen Tischlerei Ludwig & Nied.

Näheres finden Sie auf unserer Website oder direkt im Foyer des Literaturhauses.

 
 
(c) Sebastian Schramm / Literaturhaus Frankfurt
 
 
 
 
 
 

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Literaturhaus Frankfurt am Main e.V., Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt

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